31.10.2017, 13:32 Uhr

Sturm-Bilanz im Bezirk Schärding: 500 Feuerwehrler im Einsatz und ein Rettungswagen in Not

In St. Florian mussten ebenfalls zahlreiche umgestürzte Bäume weggeräumt werden. (Foto: FF St. Florian/I.)

Das Unwetter am vergangenen Sonntagvormittag bescherte den Feuerwehren des Bezirks Schärding über 100 Einsätze. Mehr als 500 Florianis waren gefordert – und das bis Montag.

BEZIRK (ebd). Dermnach verbuchten die Feuerwehren im Bezirk aufgrund von Sturm "Herwart" 106 Einsätze. Auch in den Morgenstunden des Montags sind noch Einsätze angefallen. Haupteinsatzgründe waren umgestürzte Bäume, gerissene Stromleitungen und abgedeckte Dächer. Zhlreiche HAushalte waren stundenlang ohne Strom. Insgesamt waren 35 Feuerwehren des Bezirkes mit 518 Einsatzkräften im Dauereinsatz.

Rettungswagen durch Sturm behindert

Zu einem nicht alltäglichen Einsatz kam es in Kopfing. Dort mussten die Florianis für einen Rettungswagen samt Patienten erst den Weg frei machen, da ein Baum das Einsatzfahrzeug behinderte . Ebenso mussten Personen aus eingeschlossenen Liften befreit werden. Laut aktuellen Informationen wurden bei den Einsätzen keine Personen verletzt. „Die Unwetter samt ihrer unvorhersehbaren Wucht forderten die Einsatzkräfte. Die Feuerwehren waren gut gerüstet und deshalb konnten die Ereignisse auch rasch und effektiv abgearbeitet werden“, berichtet Bezirks-Feuerwehrkommandant Alfred Deschberger, der sich auf diesem Weg bei allen ehrenamtlich eingesetzten Kräften bedanken möchte.

Hier ein weiterer Einsatzbericht der FF Andorf
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