13.06.2018, 13:02 Uhr

Überschwemmung in Suben: 18 Einsätze in einer Nacht

(Foto: FF Suben)

Die Feuerwehr Suben war in der Nacht von 12. auf 13. Juni 2018 enorm gefordert: Aufgrund der starken Regenfälle war die B149 überflutet. Eine Schärdingerin war in ihrem Auto von den Wassermassen eingeschlossen worden.

SUBEN (ska). Mehr als 80 Liter Regen pro Stunden fielen gestern Abend, wie die Freiwillige Feuerwehr Suben mitteilt. Um 19:30 Uhr fielen die ersten Regentropfen – nicht lange dauerte es, bis die Florianis zu Hilfe gerufen wurden: Der lang erhoffte Regen hatte nämlich um 21:30 Uhr zu Überflutungen der Bundesstraße B149 in der Ortschaft Schnelldorf geführt. 

Das Wasser stand auf der Straße etwa einen Meter hoch. Beim Versuch, das Wasser zu durchfahren, wurde eine junge Schärdingerin in ihrem Auto eingeschlossen. Die Einsatzkräfte der FF Suben befreiten sie. 

Auch das Rückhaltebecken bei der Tankstelle "Land lebt auf" machten Feuerwehrkräften Sorgen: Dieses drohte aufgrund der Wassermassen zu bersten. Die Regenfälle waren dermaßen stark, dass das Wasser nicht schnell genug abfließen konnte. Zudem wurde es vom Grünschnitt der gemähten Böschung entlang der B149 am Abfließen durch die Kanalgitter gehindert. Die FF Suben schaffte es, dem Wasser Herr zu werden und konnte die B149 um 1 Uhr wieder für den Verkehr freigeben. 

Aber bei dem Einsatz in Schnelldorf blieb es in dieser Nacht nicht: Bis 2:30 Uhr wurde die FF Suben 18 Mal zu Einsätzen gerufen. Insgesamt 47 Kameraden rückten aus. Auch die Nachbarfeuerwehr St. Marienkirchen bei Schärding war zur Unterstützung ab 22 Uhr mit vier Fahrzeugen und 29 Kameraden mit dabei. 

Auch in St. Florian am Inn und Andorf hatten die Feuerwehren alle Hände voll zu tun:
Hier der Bericht aus St. Florian am Inn
Hier der Bericht aus Andorf
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