Von Puchenstuben bis Annaberg: Auf Tour im Winter-Märchenland

Unterwegs mit unserem wandernden Regionauten Franz Sturmlechner aus Oberndorf an der Melk.
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  • Unterwegs mit unserem wandernden Regionauten Franz Sturmlechner aus Oberndorf an der Melk.
  • hochgeladen von Roland Mayr

PUCHENSTUBEN/ANNABERG. Diesmal gibt's endgültig keine Ausreden mehr: Nach mehrmonatigen Diskussionen haben es unser wandernder Regionaut Franz Sturmlechner aus Oberndorf, der uns wöchentlich mit seinen Berichten über seine Touren in der Region erfreut, und ich endlich geschafft, einander zur gemeinsamen Wanderung zu treffen.

Perfekte Zutaten für eine feine Tour

Am vergangenen Samstag geht's also los und Franz holt mich um 8.30 Uhr beim Kapuzinerplatz in Scheibbs ab, um uns bei strahlend blauem Himmel und klirrender Kälte zu einer Schneeschuh-Tour aufzumachen – alle Zutaten für eine feine Winterwanderung sind an diesem Tag also vorhanden.
In Wastl am Wald ist es dann so weit und ich möchte die Scheeschuhe von Gigi Sturmlechner anlegen, doch es stellt sich leider heraus, dass mir diese etwas zu klein sind, weshalb wir noch einen Abstecher zu den Annaberg-Liften einlegen, um dort das geeignete Material für meine erste Schneeschuh-Wanderung auszuleihen.

Ich schnaufe wie eine Dampflok

Wieder zurück am Startpunkt geht's dann aber wirklich los und Franz weist mich darauf hin, dass der erste Anstieg bis zum Hochstadelberg etwas steiler wäre, sich der Ausblick aber wirklich lohne.
Also stapfe ich hinter dem wandernden Regionauten durch die tief verschneite Winterlandschaft her und als starker Raucher beginne ich sogleich aus dem letzten Loch zu pfeifen. "Vielleicht hätte ich mir das doch nicht antun sollen", denke ich, doch beim Gipfelkreuz angekommen, komme ich aufgrund des gewaltigen Ausblicks auf den Ötscher aus dem Staunen kaum noch heraus.

Vesetzt in eine winterliche Märchenwelt

Außerdem geht's dann auf dem Höhenrücken in Richtung Annaberg eher gemütlich weiter und habe genug Zeit, um die Landschaft zu bestaunen, die irgendwie nicht real zu sein scheint – ich fühle mich wahrhaftig in eine Märchenwelt versetzt. Der herrliche Winterzauber beeindruckt uns beide gleichermaßen und obwohl es saukalt ist, halten wir immer wieder an, um dieses beeindruckende Winterwunderland auch fotografisch festhalten zu können.

Eingeschneites Gipfelkreuz am Hennesteck

Schließlich erreichen wir das Gipfelkreuz auf dem Hennesteck in Annaberg, von welchem aufgrund der vorhandenen Schneemassen lediglich die Spitze herausragt. Im Anschluss geht's durch den Wald hinunter und wir kehren kurz in der Hütte auf der Anna-Alm ein, um uns kurz aufzuwärmen und für den Rückweg zu stärken.

Eine wahrhaft unvergessliche Winterwanderung

Nun geht es über den sonnenbeschienen Bergrücken zurück und wir genießen noch einmal den herrlichen Ausblick auf den "Vaterberg". Diese Wanderung wird mir auf alle Fälle noch lange in Erinnerung bleiben und Franz und ich werden uns wohl bald wieder gemeinsam auf Tour begeben. Außerdem werde ich mir mit Sicherheit bald eigene Schneeschuhe zulegen, da diese Art der Fortbewegung einfach Spaß macht!
Ich freue mich also bereits jetzt schon auf den nächsten Ausflug mit Franz Sturmlechner. Bis es allerdings so weit ist, möchte ich mich mehr bewegen, um fitter zu werden und genieße in der Zwischenzeit weitere tolle Beiträge des wandernden Regionauten.

Hier geht's zum Regionautenbeitrag von Franz Sturmlechner.

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