"Alles Wasser" in Lunz am See

Tz-Ching Jeh aus Taiwan, Thomas Hein und Erika Fischer in einem Labor am WCL.
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  • Tz-Ching Jeh aus Taiwan, Thomas Hein und Erika Fischer in einem Labor am WCL.
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LUNZ AM SEE. Wie beeinflusst der Klimawandel unsere Seen und Flüsse? Sind unsere Gewässer im Stress? Wie ist es um die Gewässerforschung im Mostviertel, in Österreich und in der Welt bestellt?
Der WasserCluster Lunz (WCL), ein universitäres Forschungszentrum, stellt einen Tag lang die wertvolle Ressource Wasser in den Mittelpunkt und lädt am Freitag, 13. Juni zum Tag der offenen Tür, wo es Einblicke in die aktuelle Gewässerforschung und deren Geschichte am Lunzer See gibt.

Bedeutung für die Gesellschaft
"Unsere Gewässer sind von entscheidender Bedeutung für unsere Gesellschaft, da sie wesentlich zur Sicherung unserer Wasserressourcen beitragen", erklärt WCL-Geschäftsführer Thomas Hein.
Daher beschäftigt man sich am WCL mit Fragen zur grundlegenden Funktion von Gewässern.
"Mit unserer Forschung tragen wir dazu bei, auf wesentliche globale Herausforderungen, wie stärker werdenden Nutzungsdruck, den Klimawandel oder die Sicherung der Biodiversität (Artenvielfalt) Antworten zu finden", so Hein.

Einblicke in Forschung geben
"Der Tag der offenen Tür soll der breiten Bevölkerung die Möglichkeit geben, Einblicke in die Tätigkeiten am WCL und in das Berufsfeld des Forschers zu gewinnen", sagt Erika Fischer, kaufmännische Geschäftsführerin des WCL, dessen Grundfinanzierung durch das Land Niederösterreich und die Stadt Wien erfolgt.

Forschung kostet Geld
"Forschung kostet Geld und kann nur mit Unterstützung der öffentlichen Hand finanziert werden", sagt Fischer, "vor allem, wenn es um Grundlagenforschung geht."
Bei Grundlagenforschung entstehe neues Wissen, dessen Nutzen und Anwendbarkeit man nicht sofort erkennen würde.
"Am Tag der offenen Tür sollen unsere Besucher sehen, dass die öffentlichen Gelder sinnvoll eingesetzt werden", so Fischer.

Der lange Weg der Proben
Am Tag der offenen Tür wird ein vielfältiges Programm geboten, das versucht, auch komplizierte Forschungsfragen rund um das Thema Wasser verständlich zu erklären.
Unter dem Motto "Der lange Weg der Proben" können verschiedene Laboratorien besichtigt werden. Zu dem wird es Führungen durch die historische Biologische Station Lunz geben, die bereits im Jahre 1905 durch Carl Kupelwieser gegründet wurde.
Auch Kinder werden auf ihre Rechnung kommen: Sie können Kleinkrebse durch Mikroskope beobachten, Antennen von Wasserflöhen zählen und Wasserproben nach ihrer Herkunft bestimmen.
Das Programm am WasserCluster Lunz beginnt um 13.30 Uhr.

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