Gemeinderatswahl 2020
Bezirk Scheibbs: Ihr Ort, Ihre Stimme, Ihre Wahl

Alle strecken die Hand nach Ihrer Stimme aus: In 567 Gemeinden des Landes wählen die Menschen neue Vertreter.
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  • Alle strecken die Hand nach Ihrer Stimme aus: In 567 Gemeinden des Landes wählen die Menschen neue Vertreter.
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Das große Bezirksblätter-Special zur Wahl: alle Gemeinden, alle Listen.

BEZIRK SCHEIBBS. Am 26. Jänner wählen die Niederösterreicher jene politischen Vertreter, die ihnen am nächsten sind: ihre Gemeinderäte. Die Menschen, die direkt vor der eigenen Haustür leben und Entscheidungen für Gemeinde und Städte treffen. Gewählt wird in 567 Gemeinden. Nicht gewählt wird in den Statutarstädten Krems an der Donau, St. Pölten und Waidhofen an der Ybbs sowie in den Gemeinden Stockerau, Wolkersdorf im Weinviertel und Pillichsdorf.
In acht niederösterreichischen Gemeinden wird zwar gewählt, das Ergebnis steht aber schon fest: Da die ÖVP in Gerersdorf, Aderklaa, Parbersdorf, Moorbad Harbach, Reingers, Röhrenbach, Waldkirchen an der Thaya und Altmelon als einzige Partei kandidiert, sind ihr dort die 100 Prozent schon sicher.

Alle Gemeinden, alle Listen

Mit dem BEZIRKSBLÄTTER Wahl-Special geben wir Ihnen eine Entscheidungshilfe zur Hand. Wir präsentieren Ihnen die Top Fünf-Kandidaten (nach Wahlvorschlag) aller antretenden Parteien und Listen pro Gemeinde.

Legende
In der Regel finden Sie bei jeder Liste die ersten fünf Kandidaten laut offiziellem Wahlvorschlag. Bei der ÖVP ist dieser teils, nicht überall, alphabetisch gestaltet worden, sodass der Spitzenkandidat nicht in den Top Fünf vorkommt. Mit einem * markierte Spitzenkandidaten (Max Mustermann*) wurden von uns zur besseren Übersicht vorgereiht.

Fakten und Tipps zu Wahlkarte/Briefwahl

Sie sind am Wahltag wahrscheinlich nicht zu Hause? Dann können Sie auch bei der Gemeinderatswahl mit einer Wahlkarte wählen.
So geht's: Die Wahlkarte kann schriftlich (Brief, Mail oder Fax) bis Mittwoch, 22. Jänner 2020 oder mündlich (persönlich – nicht telefonisch) bis Freitag, 24. Jänner 2020, 12 Uhr, beim zuständigen Gemeindeamt beantragt werden. Beim schriftlichen Antrag ist die Identität (etwa durch Angabe der Reisepassnummer oder Anschluss einer Kopie des Reisepasses) glaubhaft zu machen.
Wählen können Sie dann

  • persönlich in jedem Sprengel der ausstellenden Gemeinde (unbenützte Wahlkarte!)
  • persönlich bei einer besonderen Wahlbehörde (insbesondere für bettlägerige Personen) der ausstellenden Gemeinde

im Wege der Briefwahl – Ihre Stimme muss bis zum Schließen des Wahllokals in Ihrem Wahlsprengel angekommen sein!

Gemeinderatswahl in Gaming: ÖVP-Spitzenkandidat Peter Bruckner will eine erneute absolute Mehrheit der SPÖ verhindern.
  • Gemeinderatswahl in Gaming: ÖVP-Spitzenkandidat Peter Bruckner will eine erneute absolute Mehrheit der SPÖ verhindern.
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In Gaming könnte es spannend werden

Seit Jahrzehnten gibt es in Gaming eine absolute Mehrheit der Sozialdemokraten. Im Herbst gab die amtierende Bürgermeisterin Nationalratsabgeordnete Renate Gruber völlig überraschend ihren Rücktritt als Bezirksparteivorsitzende bekannt. Bei der Gemeinderatswahl im Jahr 2015 fehlten der ÖVP mit neun Mandaten nur noch drei Mandate auf die SPÖ mit zwölf Mandaten. Der Spitzenkandidat der Volkspartei, Peter Bruckner, will die absolute Mehrheit der SPÖ bei der bevorstehenden Wahl nun unbedingt verhindern.

Die Kandidaten:
SPÖ:

  1. Renate Gruber: Bürgermeisterin, 52 Jahre
  2. Andreas Fallmann: Angestellter, 45 Jahre
  3. Clarissa Schmitz: Angestellte, 53 Jahre
  4. Felix Kern: Selbstständig, 53 Jahre
  5. Martina Spring: Angestellte, 52 Jahre

ÖVP:

  1. Peter Bruckner: Selbstständig, 55 Jahre
  2. Kurt Brüller: Bauleiter, 37 Jahre
  3. Werner Grünsteidl: Immobilientreuhänder, 57 Jahre
  4. Josef Hager: Vermessungstechniker, 48 Jahre
  5. Franz Heher: Selbstständig, 57 Jahre

FPÖ:

  1. Karl Muckenhuber: Privatier, 60 Jahre
  2. Reinhard Teufel: Beamter, 40 Jahre
  3. Bernhard Fidler: Fenstermonteur, 25 Jahre
  4. Hermann Biber: Pensionist, 70 Jahre
  5. Anna Teufel: Landwirtin, 37 Jahre

Infos zur Wahl in Gaming
Einwohner: 3.940
Wahlberechtigte: 3.265
Mandate: SPÖ 12, ÖVP 9, FPÖ 2
Bürgermeister: Renate Gruber
Marktgemeinde

Gemeinderatswahl 2020 in Göstling an der Ybbs: Mit der ÖVP, der SPÖ und der FPÖ treten im Gebirgsdorf drei Parteien an.
  • Gemeinderatswahl 2020 in Göstling an der Ybbs: Mit der ÖVP, der SPÖ und der FPÖ treten im Gebirgsdorf drei Parteien an.
  • Foto: Marktgemeinde Göstling
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Drei Parteien treten in Göstling zur Wahl an

Friedrich Fahrnberger wurde im Herbst 2014 nach dem Rücktritt von Franz Heigl zum neuen Ortschef der Marktgemeinde Göstling an der Ybbs gewählt, nachdem er bereits seit 1985 im Gemeinderat und seit 2007 als Vizebürgermeister tätig war. Bei der letzten Gemeinderatswahl im Jahr 2015 verlor dieser mit der Volkspartei 1,86 Prozent der Wählerstimmen an die Sozialdemokratische Partei und konnte mit zwölf Mandaten aus der Wahl gehen.

Die Kandidaten:
ÖVP:

  1. Friedrich Fahrnberger*: Beamter, 62 Jahre
  2. Stefan Mandl: Beamter: 51 Jahre
  3. Robert Aujesky: Unternehmer, 53 Jahre
  4. Martin Zettel: Landwirt, 32 Jahre
  5. Anton Haidler: Bauleiter, 43 Jahre

SPÖ:

  1. Siegfried Wickl: Pensionist, 62 Jahre
  2. Markus Wickl: Schalungszimmerer, 38 Jahre
  3. Ewald Heigl: Freileitungsmonteur, 35 Jahre
  4. Robert Schagerl: Baufacharbeiter, 52 Jahre
  5. Bernhard Bachner: Softwaretester, 24 Jahre

FPÖ:

  1. Christoph Berner: Angestellter, 42 Jahre
  2. Franz Aigner: Krankenpfleger, 51 Jahre

Infos zur Wahl in Göstling:

  • Einwohner: 2.030
  • Wahlberechtigte: 2.271
  • Mandate: ÖVP 12, SPÖ 9
  • Bürgermeister: Fritz Fahrnberger
  • Marktgemeinde

Wissenswertes:
Göstling liegt inmitten der Ybbstaler Alpen mit dem 1.808 Meter hohen Hochkar und dem 1.878 Meter hohen Dürrenstein.

In Gresten gibt's ein Kopf-an-Kopf-Rennen.
  • In Gresten gibt's ein Kopf-an-Kopf-Rennen.
  • Foto: Marktgemeinde Gresten
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Volkspartei will ein vereintes Gresten

In der Marktgemeinde Gresten könnte es bei der Wahl spannend werden: ÖVP-Parteiobmann Markus Weinmesser möchte die 148 Stimmen Rückstand auf die SPÖ aufholen und damit Harald Gnadenberger als Bürgermeister ablösen. Die Volkspartei plant bei einem Wahlsieg, die beiden Gemeinden Gresten-Markt und Gresten-Land zusammenzulegen.

Die Kandidaten:
SPÖ:

  1. Harald Gnadenberger: Angestellter, 51 Jahre
  2. Johannes Buchebner: Polizist, 54 Jahre
  3. Gabriela Oelmann: Lehrerin, 57 Jahre
  4. August Scheinhart: Vermögensberater, 51 Jahre
  5. Tobias Beck: Technischer Zeichner, 23 Jahre

ÖVP:

  1. Markus Weinmesser*: Technischer Angestellter, 43 Jahre
  2. Gabriele Langsenlehner: Kommunalreferentin, 58 Jahre
  3. Martin Tanner: Technischer Leiter, 48 Jahre
  4. Margit Stroblmayr: Angestellte, 44 Jahre
  5. Johannes Käfer: Gartenbautechniker, 53 Jahre

FPÖ:

  1. Daniel Windgruber: Elektriker, 32 Jahre
  2. Sandra Hinterleitner: Gastronomiefachfrau, 25 Jahre

Infos zur Wahl in Gresten:

  • Einwohner: 2.443
  • Wahlberechtigte: 1.986
  • Mandate: SPÖ 10, ÖVP 9
  • Bürgermeister: Harald Gnadenberger
  • Marktgemeinde
Martin Teufl tritt in Gresten-Land für die FPÖ an.
  • Martin Teufl tritt in Gresten-Land für die FPÖ an.
  • Foto: Gemeinde Gresten-Land
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Freiheitliche treten in Gresten-Land an

Genauso wie in der Marktgemeinde Gresten werden die Freiheitlichen auch in der Gemeinde Gresten-Land erstmals zur Gemeinderatswahl antreten. ÖVP-Bürgermeister Leopold Latschbacher, der bereits im Vorjahr seinen Rücktritt bekannt gegeben hatte, wird sich der Wahl nicht mehr stellen. In seine Fußstapfen tritt der Direktor der Neuen Mittelschule, Erich Buxhofer.

Die Kandidaten:
ÖVP:

  1. Erich Buxhofer*: NMS-Direktor, 59 Jahre
  2. Herbert Leichtfried: Land- und Forstwirt, 55 Jahre
  3. Rudolf Plank: Landwirt, 43 Jahre
  4. Rosina Resch: Pensionistin, 62 Jahre
  5. Mathias Aigner: Konstrukteur, 29 Jahre

SPÖ:

  1. Susanne Schwingenschlögl: Krankenschwester, 58 Jahre
  2. Stefan Winter: Krankenpfleger, 31 Jahre
  3. Friedrich Wurm: Pensionist, 62 Jahre
  4. Alfred Rammelmayr: Tierarzt, 55 Jahre
  5. Gerlinde Grasberger: Landesbedienstete, 59 Jahre

FPÖ:

  1. Martin Teufl: Arbeiter, 37 Jahre
  2. Michael Karner: Arbeiter, 25 Jahre

Infos zur Wahl in Gresten-Land:

  • Einwohner: 1.673
  • Wahlberechtigte: 1.324
  • Mandate: ÖVP 16, SPÖ 3
  • Bürgermeister: Leopold Latschbacher
  • Gemeinde
Kampf um den Bürgermeistersessel: In Lunz am See werden sich ÖVP und SPÖ bei den Wahlen eine "heiße Schlacht" liefern.
  • Kampf um den Bürgermeistersessel: In Lunz am See werden sich ÖVP und SPÖ bei den Wahlen eine "heiße Schlacht" liefern.
  • Foto: Marktgemeinde Lunz
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SPÖ-Bezirksobmann möchte in Lunz punkten

ÖVP-Bürgermeister Josef Schachner, der das Amt im Juli des Vorjahres von Martin Ploderer in Lunz übernommen hatte, muss sich zum ersten Mal einer Wahl stellen. Auch hier tritt die FPÖ erstmals zu Gemeinderatswahlen an. Der neue SPÖ-Bezirksobmann, Andreas Danner, könnte der Volkspartei gefährlich werden, denn bei den Gemeinderatswahlen im Jahr 2015 lag die ÖVP mit nur 91 Stimmen vor den Sozialdemokraten.

Die Kandidaten:
ÖVP:

  1. Josef Schachner*: Forstwirt, 55 Jahre
  2. Johann Strohmayer: Pensionist, 61 Jahre
  3. Katrin Maria Hudler: Landesbedienstete, 45 Jahre
  4. Michael Mayr: Technischer Angestellter, 44 Jahre
  5. Elisabeth Sonja Simetzberger: Lehrerin, 47 Jahre

SPÖ:

  1. Andreas Danner: Geschäftsführer, 40 Jahre
  2. Jutta Thomasberger: Selbstständig, 52 Jahre
  3. Anton Paumann: Telekombeamter, 61 Jahre
  4. Gerhard Schmid: Metallarbeiter, 55 Jahre
  5. Bernhard Paumann: Techniker, 47 Jahre

FPÖ:

  1. Wolfgang Fuchs: Angestellter, 34 Jahre
  2. Klaus Hubert Spanring: Handelsvertreter, 38 Jahre
  3. Christian Löbersorg: Landwirt/Kfz-Techniker, 40 Jahre

Infos zur Wahl in Lunz:

  • Einwohner: 2.357
  • Wahlberechtigte: 2.035
  • Mandate: ÖVP 10, SPÖ 9
  • Bürgermeister: Josef Schachner
  • Marktgemeinde

Wissenswertes:
1203 wurde Lunz am See zum ersten Mal urkundlich erwähnt.

Die Volkspartei als Macht: Mit insgesamt 15 von 21 Mandaten ging die ÖVP in Oberndorf aus der letzten Gemeinderatswahl.
  • Die Volkspartei als Macht: Mit insgesamt 15 von 21 Mandaten ging die ÖVP in Oberndorf aus der letzten Gemeinderatswahl.
  • Foto: Franz Sturmlechner
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In Oberndorf wird die ÖVP wohl vorne bleiben

Eine wahre Übermacht stellt die Volkspartei in Oberndorf an der Melk dar, wo sie bei der Gemeinderatswahl vor fünf Jahren mit 15 Mandaten vor der SPÖ mit vier und der FPÖ mit zwei Mandaten hervorgehen konnte. Bürgermeister Walter Seiberl hat das Amt im Februar 2018 von Franz Sturmlechner übernommen und muss sich somit das erste Mal der Wahl in seiner Gemeinde stellen, was allerdings wohl kein allzu großes Problem darstellen sollte. Seine Kontrahenten Martin Gassner von den Sozialdemokraten und Elfriede Hörhan von den Freiheitlichen wollen ihm allerdings einige Stimmen abspenstig machen, um in der Gemeindepolitik künftig noch aktiver als bisher mitmischen zu können.

Die Kandidaten:
ÖVP:

  1. Eva Maria Aigner: Angestellte, 19 Jahre
  2. Reinhard Aigner: Landwirt, 45 Jahre
  3. Erika Baumgartner: Angestellte, 52 Jahre
  4. Stefan Fahrnberger: Arbeiter, 28 Jahre
  5. Günther Feichtegger: Beamter, 45 Jahre

SPÖ:

  1. Martin Gassner: Angestellter, 56 Jahre
  2. Markus Doppler: Exekutivbeamter, 36 Jahre
  3. Sandra Riegler: Angestellte, 40 Jahre
  4. Mario Racher: Angestellter, 33 Jahre
  5. Anita Kraus: Physiotherapeutin, 33 Jahre

FPÖ:

  1. Elfriede Hörhan: Angestellte, 55 Jahre
  2. Carmen Hildegard Härlander: Versicherungsfachfrau, 42 Jahre
    Stefan Hörhan : Schalungszimmerer, 32 Jahre
  3. Stefan Hörhan : Schalungszimmerer, 32 Jahre

Infos zur Wahl in Obendorf:

  • Einwohner: 2.982
  • Wahlberechtigte: 2.683
  • Mandate: ÖVP 15, SPÖ 4, FPÖ 2
  • Bürgermeister: Walter Seiberl
  • Marktgemeinde

Wissenswertes:
Die Marktgemeinde umfasst fast 43 Quadratkilometer.

In Puchenstuben liegt die SPÖ klar vorne.
  • In Puchenstuben liegt die SPÖ klar vorne.
  • Foto: Gemeinde Puchenstuben
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Das Bergdorf als Bastion der Sozialdemokratie

In der kleinsten Gemeinde des Bezirks hat die SPÖ das Sagen. Der neue Ortschef Dominik Kogler geht als Spitzenkandidat für die "Roten" ins Rennen.

Die Kandidaten:
SPÖ-LUP:

  1. Dominik Kogler: Selbstständig, 35 Jahre
  2. Ewald Aigner: Fahrdienstleiter, 50 Jahre
  3. Eva Terkits: Tanztrainerin, 60 Jahre
  4. Wolfgang Steindl: Hauptschullehrer, 59 Jahre
  5. Karl Hofegger: Oberleitungstechniker, 29 Jahre

ÖVP:

  1. Helmut Emsenhuber*: Landesbediensteter, 56 Jahre
  2. Andreas Rasch: Gastwirt, 51 Jahre
  3. Helmut Brandl: Technischer Projektleiter, 30 Jahre
  4. Sabine Hager-Mentil: Landwirtin, 55 Jahre
  5. Anton Feistl: Geschäftsführer, 44 Jahre

FPÖ:

  1. Rudolf Fahrnberger: Pensionist, 65 Jahre

Infos zur Wahl in Puchenstuben:

  • Einwohner: 495
  • Wahlberechtigte: 431
  • Mandate: SPÖ-LUP 9, ÖVP 4
  • Bürgermeister: Dominik Kogler
  • Gemeinde

In Purgstall gehen die Parteien auf "Kuschelkurs".
  • In Purgstall gehen die Parteien auf "Kuschelkurs".
  • Foto: Marktgemeinde Purgstall
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Politische Harmonie herrscht in Purgstall

Eine selten dagewesene Harmonie herrschte vor Kurzem in der Marktgemeinde Purgstall, wo bei den vergangenen Gemeinderatssitzungen sämtliche Beschlüsse von allen vier vertretenen Fraktionen einstimmig beschlossen werden konnten. In Purgstall treten die Grünen an, es ist die einzige Gemeinde im Bezirk, in der sich mit Christian Müller ein Spitzenkandidat finden konnte. Aber auch die Freiheitlichen schicken mit Manuel Brunner einen neuen Kandidaten ins Rennen, der unter dem Motto "Purgstall kann mehr" für viel frischen Wind sorgen will.

Die Kandidaten:
ÖVP:

  1. Harald Riemer*: Bürgermeister, 35 Jahre
  2. Walter Brandhofer: Architekt, 50 Jahre
  3. Erik Hofreiter: Beamter, 48 Jahre
  4. Birgit Ressl: Bilanzbuchhalterin, 54 Jahre
  5. Martin Jandl: Landwirt, 53 Jahre

(aktueller Gemeindevorstand)
SPÖ:

  1. Barbara Pflügl: Büroangestellte, 41 Jahre
  2. Josef Fuchs: Pensionist, 63 Jahre
  3. Petra Fuchs: Restaurantfachfrau, 24 Jahre
  4. Friedrich Buxhofer: ÖBB-Angestellter, 54 Jahre
  5. Christa Steinberger: Technische Angestellte, 44 Jahre

Grüne:

  1. Christian Müller: EDV-Techniker, 37 Jahre
  2. Heinz Proksch: Pensionist, 58 Jahre
  3. Matthias Dollfuss:Student, 28 Jahre
  4. Heidemarie Müller: IT- Administratorin, 43 Jahre
  5. Elisabeth Rinner: Pensionistin, 62 Jahre

FPÖ:

  1. Manuel Brunner: Angestellter, 38 Jahre
  2. Bernhard Ebner: Kfz-Techniker, 26 Jahre
  3. Elisabeth Prömer: Arbeiterin, 37 Jahre
  4. Anja Wiesbauer: Angestellte, 21 Jahre
  5. Philipp Scherzer: Kfz-Mechaniker, 25 Jahre

Infos zur Wahl in Purgstall:

  • Einwohner: 6.130
  • Wahlberechtigte: 5.024
  • Mandate: ÖVP 18, SPÖ 6, Grüne 3, FPÖ 2
  • Bürgermeister: Harald Riemer
  • Marktgemeinde

Wissenswertes:
Mit 6.130 Einwohnern ist die Marktgemeinde Purgstall an der Erlauf, die oft auch als "Tor zum Ötscherland" bezeichnet wird, die bevölkerungsreichste Gemeinde im Bezirk Scheibbs.

In Randegg ist die Volkspartei ganz klar in Front.
  • In Randegg ist die Volkspartei ganz klar in Front.
  • Foto: Marktgemeinde Randegg
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Türkise Übermacht in Randegg

Mit 15 Mandaten konnte die ÖVP vor der SPÖ mit zwei und der FPÖ mit einem Mandat in Randegg bei der letzten Gemeinderatswahl für klare Verhältnisse sorgen. Bürgermeisterin Claudia Fuchsluger wird sich in der "Perle des Kleinen Erlauftals" erneut der Wahl stellen und aller Wahrscheinlichkeit nach wohl auch weiterhin Ortschefin bleiben.

Die Kandidaten:
ÖVP:

  1. Claudia Fuchsluger*: Hausfrau, 58 Jahre
  2. Herbert Teufel: Landwirt, 50 Jahre
  3. Brigitta Grohs: Hausfrau, 57 Jahre
  4. Matthias Repper: Unternehmer, 28 Jahre
  5. Roland Hudl: Technischer Angestellter, 50 Jahre

SPÖ:

  1. Andreas Strohmaier: Angestellter, 28 Jahre
  2. Jürgen Janacek: Zugbegleiter, 49 Jahre
  3. Bernhard Wieland: Pensionist, 69 Jahre
  4. Johannes Teufel: Facharbeiter, 51 Jahre
  5. Manfred Haselsteiner: Metallarbeiter, 59 Jahre

FPÖ:

  1. Alexander Trippold: Selbstständig, 37 Jahre
  2. Gerald Payreder: Metallfacharbeiter, 30 Jahre
  3. Maria Trimmel: Verkäuferin, 50 Jahre
  4. Martina Trippold: Selbstständig, 37 Jahre

Infos zur Wahl in Randegg:

  • Einwohner: 1.892
  • Wahlberechtigte: 1.559
  • Mandate: ÖVP 15, SPÖ 3, FPÖ 1
  • Bürgermeister: Claudia Fuchsluger
  • Marktgemeinde
In Reinsberg wird Kultur durch und durch gelebt.
  • In Reinsberg wird Kultur durch und durch gelebt.
  • Foto: Gemeinde Reinsberg
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Im Kulturdorf ziehen alle an einem Strang

Man wird wohl selten eine Ortschaft finden, wo die Kultur so hochgehalten wird wie in Reinsberg. Mit der Burgarena und dem neu errichteten Museum gibt es gleich zwei hochkarätige Veranstaltungsorte. Dass das bunte Kulturprogramm aber auch durchgezogen werden kann, liegt an dem großen Zusammenhalt der Dorfgemeinschaft. Allerdings gab es vor einigen Jahren politische Streitereien, sodass sich die Liste Reinsberg von der Volkspartei abspaltete, bei der Gemeinderatswahl 2015 kandidierte und immerhin vier Mandate holen konnte. Da die Liste diesmal nicht mehr antritt, wird es spannend werden, wohin diese vier Mandate wandern werden. Denn die Sozialdemokraten sind mit ihrem Spitzenkandidaten Rudolf Winter angetreten, um dem amtierenden ÖVP-Bürgermeister Franz Faschingleitner mit einem äußerst jungen Team (alle Kandidaten sind untere 30 Jahre jung) die eine oder andere Stimme wegzuschnappen.

Die Kandidaten:
ÖVP:

  1. Franz Faschingleitner*: Selbstständig, 55 Jahre
  2. Christian Vogelauer: Angestellter, 50 Jahre
  3. Reinhard Nosofsky: Beamter, 46 Jahre
  4. Engelbert Teufel: Landwirt, 47 Jahre
  5. Manfred Großberger: Angestellter, 49 Jahre

SPÖ:

  1. Rudolf Winter: Arbeiter, 24 Jahre
  2. Manfred Teufel: Angestellter, 29 Jahre
  3. David Maurer: Angestellter, 21 Jahre
  4. Mario Maurer: Beamter, 29 Jahre

Infos zur Wahl in Reinsberg:

  • Einwohner: 1.048
  • Wahlberechtigte: 871
  • Mandate: ÖVP 13, Liste Reinsberg 4, SPÖ 2
  • Bürgermeister: Franz Faschingleitner
  • Gemeinde

Wissenswertes:
Eingebettet in eine bemerkenswerte Naturlandschaft liegt das Kulturdorf Reinsberg mit etwas mehr als 1.000 Einwohnern. Auf einer Anhöhe über dem malerischen Dorfzentrum liegt die zu einer Veranstaltungsarena ausgebaute Burgarena.

In Scheibbs liegt die Volkspartei ganz klar in Front.
  • In Scheibbs liegt die Volkspartei ganz klar in Front.
  • Foto: Roland Mayr
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Zwei neue Listen in der Scheibbser Stadt

Auch in Scheibbs, wo die ÖVP nach der Gemeinderatswahl 2015 über 16 Mandate verfügt, stellen sich 28 der insgesamt 50 Kandidaten dem Vorzugsstimmenmodell, darunter auch Stadtchef Franz Aigner. Erstmals kandidiert in Scheibbs die Liste "BürgerInnenliste Umwelt und Gemeinwohl Scheibbs (BUGS)", die sich mit urgrünen Themen und 16 Kandidaten der Wahl stellt. Gegründet wurde die Liste vom ehemaligen Scheibbser Grünen-Chef Raimund Holzer, der leider im vergangenen Jahr von uns gegangen ist. Als Spitzenkandidat fungiert der Architekt Joseph Hofmarcher. Auch die Freiheitlichen schicken seit längerer Zeit wieder drei Kandidaten ins Rennen. Spitzenkandidat ist der 26-jährige Landwirt Kevin Gruber, der von der Lehrlingsbetreuerin Susanne Rank und seiner Lebensgefährtin Nicole Höllmüller unterstützt wird. Die Sozialdemokraten haben in Scheibbs auf einen intensiven Wahlkampf verzichtet und haben stattdessen auf Grätzeltreffen gesetzt und eine alte Telefonzelle zu einem Bücherschrank in der Altstadt umfunktioniert. Auch wenn den Türkisen in der Bezirkshauptstadt wohl keine ernsthafte Gefahr drohen wird, bleibt es spannend, wie sich die beiden neu antretenden Parteien nun schlagen werden.

Die Kandidaten:
ÖVP:

  1. Franz Aigner: Landwirt, 47 Jahre
  2. Daniel Aigner: Unternehmer, 23 Jahre
  3. Rudolf Ebner: Unternehmer, 23 Jahre
  4. Andreas Eßletzbichler: Landwirt, 46 Jahre
  5. Alena Fallmann: Angestellte, 28 Jahre

SPÖ:

  1. Johann Huber: Fernmeldetechniker, 58 Jahre
  2. Adolf Wagner: Pensionist, 54 Jahre
  3. Melanie Zvonik: Angestellte, 25 Jahre
  4. David Pöcksteiner: Lehrer, 29 Jahre
  5. Barbara Schagerl: Lehrerin, 33 Jahre

BUGS:

  1. Joseph Hofmarcher: Freischaffender Künstler, 37 Jahre
  2. Susanne Engelmayer: Sozialpädagogin, 54 Jahre
  3. Alice Obermann: Studentin, 26 Jahre
  4. Christian Wallmann: Wissenschaftler, 35 Jahre
  5. Christel Jansky: Pensionistin, 68 Jahre

FPÖ:

  1. Kevin Gruber: Schlosser, 26 Jahre
  2. Susanne Rank: Lehrlingscoach, 53 Jahre
  3. Nicole Höllmüller: Köchin, 27 Jahre

Infos zur Wahl in Scheibbs:

  • Einwohner: 4.904
  • Wahlberechtigte: 4.077
  • Mandate: ÖVP 16, SPÖ 7, Grüne 2
  • Bürgermeister: Franz Aigner
  • Stadtgemeinde

Wissenswertes:
Scheibbs wurde erstmals im Jahr 1160 urkundlich erwähnt.

In St. Anton liegt die Volkspartei klar an der Spitze.
  • In St. Anton liegt die Volkspartei klar an der Spitze.
  • Foto: Gemeinde St. Anton
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Das Jeßnitztal ist fest in "schwarzer Hand"

Die Gemeinde St. Anton an der Jeßnitz ist fest in "schwarzer" bzw. "türkiser Hand". Bei den Gemeinderatswahlen 2015 konnte die amtierende Bürgermeisterin, Landwirtin Waltraud Stöckl, 15 Mandate holen, wodurch die Volkspartei vor den Sozialdemokraten mit vier Mandaten ganz klar als Wahlsieger hervorgehen konnte. Als SPÖ-Spitzenkandidat tritt der ÖBB-Angestellte Paul Neuhauser an.

Die Kandidaten:
ÖVP:

  1. Waltraud Stöckl*: Landwirtin, 56 Jahre
  2. Leo Wurzenberger: Landwirt, 55 Jahre
  3. Manfred Zellhofer: Lehrer, 43 Jahre
  4. Erna Buchebner: Angestellte, 43 Jahre
  5. Alois Schwaiger: Landwirt, 48 Jahre

SPÖ/UA:

  1. Paul Neuhauser: ÖBB-Angestellter, 57 Jahre
  2. Ewald Sturmlechner: Verkäufer, 44 Jahre
  3. Richard Längauer: Anlagentechniker, 26 Jahre

Infos zur Wahl in St. Anton:

  • Einwohner: 1.177
  • Wahlberechtigte: 1.143
  • Mandate: ÖVP 15, SPÖ 4
  • Bürgermeister: Waltraud Stöckl
  • Gemeinde

In St. Georgen tritt Alois Mellmer für die ÖVP an.
  • In St. Georgen tritt Alois Mellmer für die ÖVP an.
  • Foto: Gemeinde St. Georgen
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Vize-Ortschef tritt in "Bründl" für ÖVP an

Der derzeitige Bürgermeister der Gemeinde St. Georgen an der Leys, Stefan Schuster, wird bei der Gemeinderatswahl am 26. Jänner nicht mehr für die VP ins Rennen gehen. Als ÖVP-Spitzenkandidat fungiert sein bisheriger Stellvertreter Alois Mellmer.

Die Kandidaten:
ÖVP:

  1. Alois Mellmer*: Landwirt, 55 Jahre
  2. Margit Aigelsreiter: Versicherungsmaklerin, 47 Jahre
  3. Kevin Aigner: Elektrotechniker, 23 Jahre
  4. Renate Deuretzbacher: Landwirtin, 29 Jahre
  5. Johannes Fuchs: Kfz-Techniker/Landwirt, 33 Jahre

SPÖ:

  1. Hilde Glinz: Pensionistin, 61 Jahre
  2. Michael Falkensteiner: Elektriker, 31 Jahre
  3. Christian Dorner: Angestellter, 58 Jahre
  4. Alexander Ebner: Beamter, 56 Jahre
  5. Elisabeth Drojowsky: Pensionistin, 74 Jahre

Infos zur Wahl in St. Georgen:

  • Einwohner: 1.433
  • Wahlberechtigte: 1.146
  • Mandate: ÖVP 17, SPÖ 2
  • Bürgermeister: Stefan Schuster
  • Gemeinde

Wissenswertes:
Das Gemeindegebiet von St. Georgen an der Leys umfasst insgesamt 18 Ortschaften.

Klare Verhältnisse in Steinakirchen: Die ÖVP liegt mit 16 Mandaten vor LUST mit vier Mandaten und der FPÖ mit einem Mandat.
  • Klare Verhältnisse in Steinakirchen: Die ÖVP liegt mit 16 Mandaten vor LUST mit vier Mandaten und der FPÖ mit einem Mandat.
  • Foto: Elisabeth Vavra
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Ziemlich klare Verhältnisse in Steinakirchen

Relativ eindeutige Verhältnisse herrschen in Steinakirchen, wo die ÖVP über 16 Mandate, die Liste Unabhängiges Steinakirchen (LUST) über vier und die FPÖ über ein Mandat im Gemeinderat verfügen. Der amtierende Bürgermeister Wolfgang Pöhacker wird sich erneut als Spitzenkandidat der Volkspartei zur Verfügung stellen, für LUST wird Wolfgang Zuser und für die FPÖ wird Gerhard Bayerl im Kleinen Erlauftal ins Rennen gehen.

Die Kandidaten:
ÖVP:

  1. Wolfgang Pöhacker*: Lebensmitteltechnologie, 40 Jahre
  2. Iris Maria Steindl: Selbstständig, 47 Jahre
  3. Andreas Grabenschweiger: Angestellter, 39 Jahre
  4. Thomas Stockinger: Landwirt, 45 Jahre
  5. Christian Lothspieler: Landwirt, 54 Jahre

LUST:

  1. Wolfgang Anton Zuser: Projektleiter, 44 Jahre
  2. Kathrin Sieberer: Büroangestellte, 37 Jahre
  3. Josef Ginner: Sozialarbeiter, 61 Jahre
  4. Martina Hofmarcher: Buchhändlerin, 30 Jahre
  5. Roman Böcksteiner: Einkäufer, 31 Jahre

FPÖ:

  1. Gerhard Bayerl: Pensionist, 60 Jahre
  2. Daniel Gölss: Molkereifachmann, 23 Jahre
  3. Karl Prankl: Pensionist, 64 Jahre
  4. Karl Otto Gessner: Pensionist, 58 Jahre
  5. Franz Johann Brandstötter: Pensionist, 66 Jahre

Infos zur Wahl in Steinakirchen:

  • Einwohner: 2.270
  • Wahlberechtigte: 1.961
  • Mandate: ÖVP: 16, LUST: 4, FPÖ: 1
  • Bürgermeister: Wolfgang Pöhacker
  • Marktgemeinde

Wissenswertes:
Der Name Steinakirchen stammt von der Steinernen Kirche – damals die einzige, da die Kirchen aus Holz gebaut wurden. Um das Jahr 1100 wurden die Pfarrgrenzen von Steinakirchen festgeschrieben. Die Gemeinde umfasst 29 Ortschaften auf einer Fläche von 34,96 Quadratkilometern.

Gemeinderatswahlen in Wang: Die ÖVP setzt auf bekannte Gesichter, die SPÖ und die FPÖ treten mit neuen Kandidaten an.
  • Gemeinderatswahlen in Wang: Die ÖVP setzt auf bekannte Gesichter, die SPÖ und die FPÖ treten mit neuen Kandidaten an.
  • Foto: Marktgemeinde Wang
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Die ÖVP setzt in Wang auf bewährte Kandidaten

Die Sozialdemokraten schicken mit Gerhard Roseneder genauso wie die Freiheitlichen mit Herbert Höllmüller jeweils einen neuen Spitzenkandidaten für die Gemeinderatswahl ins Rennen. Die Volkspartei hingegen setzt auf ihr bewährtes Team. Bürgermeister Franz Sonnleitner fungiert als Spitzenkandidat, gefolgt von seinem Stellvertreter Markus Heigl, dahinter folgen die geschäftsführenden ÖVP-Gemeinderäte.

Die Kandidaten:
ÖVP:

  1. Franz Sonnleitner*: Landwirt, 47 Jahre
  2. Markus Heigl: Angestellter, 31 Jahre
  3. Reinhard Halbartschlager: Landwirt, 47 Jahre
  4. Wolfgang Scholler: Angestellter, 38 Jahre
  5. Doris Scharner: Lehrerin, 44 Jahre

SPÖ:

  1. Gerhard Roseneder: Schalungszimmerer, 38 Jahre
  2. Johann Beneder: Berufskraftfahrer, 53 Jahre
  3. Claudia Beneder: Pflegehelferin, 56 Jahre
  4. Katja Roseneder: Einzelhandelskauffrau, 39 Jahre
  5. Johann Wagner: ÖBB-Bediensteter, 56 Jahre

FPÖ:

  1. Herbert Höllmüller: Landwirt/Busfahrer, 53 Jahre
  2. Peter Lebhart: Einzelhandelskaufmann, 59 Jahre
  3. Dominik Wurzenberger: Grubenarbeiter, 31 Jahre
  4. Patrick Höllmüller: Installateur, 31 Jahre

Infos zur Wahl in Wang:

  • Einwohner: 1.473
  • Wahlberechtigte: 1.140
  • Mandate: SPÖ 15, ÖVP 6, FPÖ 2
  • Bürgermeister: Franz Sonnleitner
  • Marktgemeinde

Wissenswertes:
Das Gemeindegebiet von umfasst insgesamt 18 Ortschaften auf einer Gesamtfläche von 19,66 Quadratkilometern. Die zentrale Lage im Kleinen Erlauftal mit kurzen Distanzen zu den größeren Gemeinden des Bezirks Scheibbs machen die ruhige Ortschaft vor allem für junge Familien zu einem beliebten Wohnort.

Klare Sache in Wieselburg: In der Stadtgemeinde holten die Sozialdemokraten bei der letzten Gemeinderatswahl 15 Mandate.
  • Klare Sache in Wieselburg: In der Stadtgemeinde holten die Sozialdemokraten bei der letzten Gemeinderatswahl 15 Mandate.
  • Foto: Josef Draxler
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Wieselburg bleibt wohl weiter in roter Hand

Im April des Vorjahres hat der erfahrene Politiker Josef Leitner das Bürgermeisteramt der Stadtgemeinde Wieselburg von Günther Leichtfried übernommen, der diese Funktion über 22 Jahre lang innehatte. Leitner muss sich also heuer für die Sozialdemokraten, die bei der letzten Gemeinderatswahl im Jahr 2015 15 Mandate erreichen konnten, das erste Mal für eine Wahl als Spitzenkandidat zur Verfügung stellen. Die Volkspartei schickt mit Werner Tazreiter einen bewährten Kandidaten ins Rennen und für die Freiheitlichen tritt die Pflegehelferin Karin Ehebrustner an.

Die Kandidaten:
SPÖ:

  1. Josef Leitner: Bürgermeister, 47 Jahre
  2. Peter Reiter: Angestellter, 57 Jahre
  3. Sabine Rottenschlager: Angestellte, 57 Jahre
  4. Herbert Hörmann: Angestellter, 57 Jahre
  5. Josef Lechner: Angestellter, 57 Jahre

ÖVP:

  1. Werner Tazreiter*: Geschäftsführer, 63 Jahre
  2. Sandra Schumitsch: Krankenschwester, 42 Jahre
  3. Herbert Hauer: Angestellter, 60 Jahre
  4. Monika Heindl: Krankenschwester, 48 Jahre
  5. Dominic Nemecek: Installateur, 28 Jahre

FPÖ:

  1. Karin Ehebruster: Pflegehelferin, 50 Jahre
  2. Harald Gindl: Bundesheer, 43 Jahre
  3. Günther Ramharter: ÖBB-Angestellter, 51 Jahre
  4. Jessica Lugbauer: Bürokauffrau, 28 Jahre
  5. Doris Ramharter: Metallarbeiterin, 39 Jahre

Infos zur Wahl in Wieselburg:

  • Einwohner: 4.193
  • Wahlberechtigte: 4.026
  • Mandate: SPÖ 15, ÖVP 6, FPÖ 2
  • Bürgermeister: Josef Leitner
  • Stadtgemeinde

Wissenswertes:
Der Name Wieselburg stammt von der Lage, denn „zwisila“ im Althochdeutschen und „zwisel“ im Mittelhochdeutschen, bedeuten „Zusammenfluss“. Am „Zwisel“ der beiden Flüsse, der Großen und der Kleinen Erlauf, wurde 976 eine Burg errichtet, in der sich auch eine Wehrkirche befand.

Gemeinderatswahlen in Wieselburg-Land: Die Volkspartei setzt in ihrem Wahlkampf auf einige ganz konkrete Schwerpunkte.
  • Gemeinderatswahlen in Wieselburg-Land: Die Volkspartei setzt in ihrem Wahlkampf auf einige ganz konkrete Schwerpunkte.
  • Foto: Roland Mayr
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ÖVP Wieselburg-Land setzt auf Schwerpunkte

Die Volkspartei mit ihrem Spitzenkandidaten, Bürgermeister Karl Gerstl, setzte im Wahlkampf einige Schwerpunkte. Im Fokus standen dabei der Ausbau der Kinderbetreuung und des Pflegeangebots sowie ein Ausbau des Glasfasernetzwerks für ein schnelleres Internet. Außerdem möchte man die Schaffung von Arbeitsplätzen in der Region vorantreiben. Als Spitzenkandidatin für die Sozialdemokraten geht Rosa Maria Wögerer aus Mühling ins Rennen und für die Freiheitlichen geht Markus Vorlaufer auf Stimmenfang. Bei der FPÖ gab es eine Überraschung: Der bisherige Gemeinderat der Volkspartei, Alexander Hauer, kandidiert am 26. Jänner am dritten Listenplatz der Blauen.

Die Kandidaten:

ÖVP:

  1. Karl Gerstl*: Selbstständig, 63 Jahre
  2. Ingrid Handl: Krankenschwester, 56 Jahre
  3. Franz Rafetzeder: Landwirt, 44 Jahre
  4. Christiana Eppensteiner: Landwirtin, 52 Jahre
  5. Josef Schachinger: Gemeindevorarbeiter, 55 Jahre

SPÖ:

  1. Rosa Maria Wögerer: Angestellte, 58 Jahre
  2. Franz Zierfuß: Schulwart, 57 Jahre
  3. Renate Gröbner: Verkäuferin, 54 Jahre
  4. Günther Lichtenschopf: Angestellter, 43 Jahre
  5. Thomas Matuska: Betriebsratsvorsitzender, 40 Jahre

FPÖ:

  1. Markus Vorlaufer: Maler, 46 Jahre
  2. Rene Gassner: Maurer/Fassader, 38 Jahre
  3. Alexander Hauer: Unternehmer, 34 Jahre
  4. Josef Geissberger: Unternehmer, 60 Jahre
  5. Josef Lienbacher: Postbeamter, 51 Jahre

Infos zur Wahl in Wieselburg:

  • Einwohner: 3.779
  • Wahlberechtigte: 3.161
  • Mandate: ÖVP 16, SPÖ 5, FPÖ 2
  • Bürgermeister: Karl Gerstl
  • Gemeinde

Wissenswertes:
Das Schloss Weinzierl in der Gemeinde Wieselburg-Land wurde zwischen 1578 und 1586 erbaut. Prominenter Bediensteter der Schlossherren war der damals noch unbekannte Komponist Joseph Haydn, der um 1755 hier tätig war. Heute befindet sich hier das Francisco Josephinum.

In der Gemeinde Wolfpassing sind die ÖVP mit 16 Mandaten, die FPÖ mit drei und die SPÖ mit zwei Mandaten vertreten.
  • In der Gemeinde Wolfpassing sind die ÖVP mit 16 Mandaten, die FPÖ mit drei und die SPÖ mit zwei Mandaten vertreten.
  • Foto: Gemeinde Wolfpassing
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Wahlkampf-Schmankerl in Wolfpassing

Wolfpassing ist die einzige Gemeinde im Bezirk, in der die FPÖ nach der letzten Gemeinderatswahl mit drei Mandaten vor der SPÖ mit zwei Mandaten auf dem zweiten Platz hinter der ÖVP mit 14 Mandaten landen konnte. ÖVP-Spitzenkandidat, Bürgermeister Friedrich Salzer, hat sich im Wahlkampf etwas Besonderes einfallen lassen: Statt der üblichen Kugelschreiber gab es köstliche Schmankerln der Erlauftaler Käsewölfe für die Wähler.

Die Kandidaten:
ÖVP:

  1. Friedrich Salzer*: Hydrogeologe, 54 Jahre
  2. Karl Becker: Angestellter, 57 Jahre
  3. Eva Maria Wallner: Physiotherapeutin, 52 Jahre
  4. Herbert Glösmann: Landwirt, 51 Jahre
  5. Bernhard Auer-Dorninger: Landwirt, 42 Jahre

FPÖ:

  1. Friedrich Schaller: Selbständiger, 57 Jahre
  2. Mario Hinterdorfer: Elektrotechniker, 31 Jahre
  3. Herbert Resch: Polizist, 59 Jahre
  4. Stefan Koternitz: Orthopädietechniker, 29 Jahre
  5. Gerhard Palmetzhofer: Elektriker, 30 Jahre

SPÖ:

  1. Helfried Halmschlager: ÖBB-Bediensteter, 50 Jahre
  2. Hubert Zusser: ÖBB-Bediensteter, 54 Jahre
  3. Josef Bruckner: Pensionist, 66 Jahre
  4. Othmar Spanner: Pensionist, 63 Jahre
  5. Eveline Spanner: Pensionistin, 61 Jahre

Infos zur Wahl in Wolfpassing:

  • Einwohner: 1.639
  • Wahlberechtigte: 1.316
  • Mandate: ÖVP 14, FPÖ 3, SPÖ 2
  • Bürgermeister: Friedrich Salzer
  • Gemeinde

Wissenswertes:
Die Gemeinde Wolfpassing wurde im 13. Jahrhundert zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Das Schloss Wolfpassing befindet sich am östlichen Rand des Ortszentrums und besteht aus einer barocken Vierflügelanlage mit einem Arkadenhof und vorgestellten Ecktürmen.

Alle weiteren Infos zur Gemeinderatswahö 2020 gibt's hier

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Roland Mayr aus Scheibbs

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