Drei-Täler-Eck
Der Schlagerboden verbindet drei Täler der Region miteinander

Das "Drei-Täler-Eck" in St. Anton an der Jeßnitz: Die Hochebene Schlagerboden verbindet drei verschiedene Täler.
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  • Foto: Gemeinde St. Anton an der Jeßnitz
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Rund um den Schlagerboden gibt's für unsere Leser einiges zu entdecken.

REGION. Der Schlagerboden ist eine Hochebene und liegt auf einer Seehöhe von 700 bis 860 Metern Seehöhe und verbindet das Jeßnitztal mit dem Pielachtal und dem Texingtal.
Es leben 240 Menschen in einer landwirtschaftlich geprägten Kulturlandschaft. Die durchschnittliche Größe der Bauernhöfe liegt zwischen 20 und 40 Hektar, einige Höfe haben 50 bis 70 Hektar und fast alle haben Grünland und setzen auf die Milchwirtschaft. Einige Betriebe stellten im Laufe der Zeit auf Mutterkuhhaltung um, viele Betriebe werden im Nebenerwerb geführt.
Die Menschen am Schlagerboden sind als lustige, gesellige und gastfreundliche Menschen bekannt. Das Schlagerboden-Lied wird heute noch gerne gesungen. Der Schlagerboden umfasst die Ortsteile Wohlfahrtsschlag, Gärtenberg, Gabel und Hollenstein.

Sagenwanderweg auf dem Hochplateau

Auf dem Hochplateau Schlagerboden in der Gemeinde St. Anton an der Jeßnitz findet man den schönen Sagenrundwanderweg, wo ein schlauer Fuchs auf Infotafeln die Wanderer mit spannenden Sagen aus der Region begleitet.
Der familienfreundliche Gehweg ist rund sieben Kilometer lang und die Gehzeit beträgt ungefähr drei Stunden.
Herrliche Panoramablicke Richtung Hochkar, Ötscher und ins Gesäuse erwarten die Besucher auf einem schönen Rastplatz. Unmittelbar daneben findet man den Zauberbrunnen, in dem erfrischende Getränke bereitstehen. Geführte Wanderungen vom Zauberloch zum Zaubertor werden ebenfalls angeboten.

Weitere Infos gibt's unter Tel. 07482/48240 bzw. unter st.anton.jessnitz@speed.at sowie auf www.st-anton-jessnitz.gv.at.

Das Planetensystem in Puchenstuben

Der Planetenweg in Puchenstuben lässt Besucher durch das All "gleiten", oder besser ausgedrückt: wandern. Beim Planetenweg handelt es sich um eine fast fünf Kilometer lange Strecke, auf der die Wanderer unser Planetensystem im Maßstab 1:1 Milliarde durchwandern können. Der Weg beginnt bei der Sternwarte Klauser mit der Sonne und endet als Lehrpfad beim Planeten Neptun.
An den einzelnen Planetenstationen gibt es viel zu entdecken: So sieht man die Größe der einzelnen Planeten im direkten Vergleich zur Sonne, auf einer Tafel kann man die wichtigsten Daten zum Planeten lesen. So ist zum Beispiel die Station "Erde" 150 Meter von der "Sonne" entfernt. Im tatsächlichen Universum ist die Erde 150 Millionen Kilometer von der Sonne entfernt. Hierfür müsste man länger wandern.
Zum Ringplaneten Saturn hat man von der Sonne aus eine Wanderung von 1,4 Kilometern vor sich, das Licht braucht zu ihm bereits 80 Minuten. Zum äußersten Planeten Neptun sind es 4,5 Kilometer (im realen Universum 4,5 Milliarden Kilometer), die Entfernung in Lichtzeit beträgt vier Stunden. Zum Zwergplaneten Pluto sind es von der Sonne im Mittel 5,9 Milliarden Kilometer oder mehr als fünf Lichtstunden, im Modell 5,9 Kilometer. Der nächste Stern Proxima Centauri ist bereits über vier Lichtjahre von uns entfernt, im Modell wäre diese Nachbarsonne ca. 40.000 Kilometer entfernt, eine Strecke wie der Umfang der Erde am Äquator.
Wenn Sie auf den Geschmack gekommen sind das Planetensystem zu durchwandern, können Sie im Gemeindeamt, in Gaststätten und Berherbergungsbetrieben einen 32-seitigen Begleiter mit Informationen, Daten und Farbbildern beantragen.
Für Gruppen und Schulklassen gibt es spezielle Angebote. So gibt es zum Beispiel Shuttle-Dienste. Zudem kann man sich in der Volksschule Puchenstuben einen Einführungsvortrag ansehen, bevor die Wanderung beginnt. Bei jeder Station gibt es ausführliche Erklärungen.
Wenn das Wandern nicht so Ihr Ding ist, kommt das Planetensystem auch in Ihre Schulklasse. Franz Klauser hält an Schulen Multimedia-Vorträge zum Weltall und dem Planetensystem. Die extremen Dimensionen werden mit Modellen veranschaulicht.
Beim Erlebnisdorf Sulzbichl in Puchenstuben kann man eine etwas andere Art zu übernachten erleben. Sieben Stelzenhäuser laden Wanderer ein hier die Nächte zu verbringen. Bis zu 36 Personen finden Schlafplätze. Etliche Ausflugsziele und kulinarische Geheimtipps locken die Wanderer herbei.

Weitere Infos erhält man unter Tel. 02726/238-0 bzw. unter gemeinde@puchenstuben.gv.at sowie auf www.puchenstuben.at.

Wanderung zum Melkursprung in Bründl

Die Gemeinde St. Georgen an der Leys liegt an der östlichen Grenze des Scheibbser Bezirks. Sie befindet sich am oberen Ende des Melktals und liegt am Melkursprung.
Der Leysbach fließt eine deutlich kürzere Strecke durch die Gemeinde, als es die Melk tut. Dennoch war der Leysbach namensgebend. Im Volksmund heißt der Bach übrigens "Bründl". Durch die Ortschaft fließt also der sogenannte Bründlbach, der dann in die Melk mündet.
Etwa vier Kilometer südlich von St. Georgen an der Leys, nämlich im Waidagraben nahe dem Statzberg, ist der sogenannte "Melkurprung". Eine von den sechs beschilderten Wanderungen führt zu diesem schönen Platz, an dem die Melk ihren Ursprung hat. Zum Verweilen laden der Gasthof Hueber und das Gasthaus Scharner-Hendorf ein. Im Melktal kann man also nicht nur wunderbar wandern, sondern auch die gute Gastronomie nutzen.
Die grüne Umgebung von St. Georgen an der Leys bietet beste Voraussetzungen für kurze und weite Wanderungen. Sehenswürdigkeiten gibt es so einige. So können Sie an der Aussichtsplattform Hoch-Brent halt machen und Ihre Blicke über das Melktal schweifen lassen. Oder Sie gehen zum Kendler Wasserfall und hören dem Wasser beim Plätschern zu. Eine weitere Möglichkeit wäre, zum "Melkursprung" zu wandern. Insgesamt gibt es sechs beschilderte Wanderstrecken mit einem Ausgangspunkt am Dorfplatz.

Weitere Infos gibt's unter Tel. 07482/46235 bzw. unter gde@stgeorgenleys.at sowie auf www.stgeorgenleys.at.


Willkommen im "Kern" des Pielchtales

Im Inneren des Pielachtales, oder im "Kern des Dirndltales" wie sich die Marktgemeinde Frankenfels in ihrer Werbeschiene selbst definiert, wartet ein breites Tourismus- und Freizeitangebot auf die Gäste. Besonders prägend sind die Marken Kulturlandschaft  mit der Dirndlfrucht und die Mariazellerbahn mit der Himmelstreppe. 40 Vereine zeichnen sich für ein pulsierendes Gemeindeleben verantwortlich.
Die Arbeitsweise der Bergbauern im Dirndltal wird in drei Schauräumen auf eindrucksvolle Weise dokumentiert.
Allein die Wildtierfütterung und die anschließende Jause ist eine Reise nach Boding wert.
Rund einen Kilometer außerhalb der Gemeinde, an der Mariazellerbahn, be ndet sich eines der schönsten Naturerlebnisse des Landes: die Nixhöhle. Ein Naturdenkmal, welches sich zu einer der größten Tourismusattraktionen des Mostviertels entwickelte. Sehenswerte Tropfsteingebilde und die riesigen Bergmilchvorkommen lassen den Besuch zu einem unvergesslichen Erlebnis werden. Vor allem die mächtigen, o schneeweißen Bergmilchschichten, diese wurden im Volksmund "NIX" genannt und gaben der Höhle den Namen, charakterisieren die Höhle. Die Höhle ist bis 27. Oktober geöffnet.
Das Freibad Frankenfels bietet ein tolles Badevergnügen, mit dem angrenzenden Tennisplatz und Beachvolleyballplatz jede Menge Sportmöglichkeiten, einen riesigen Kinder- und Erlebnisspielplatz für die Kleinen gleich daneben, die Dirndlmeile zum Erwandern, ein Badbuffet zum Verschnaufen, am Freitagabend ein Abendbaden mit kulinarischen Köstlichkeiten und karibischen Drinks und Entspannung vom Alltagsstress.
Erwandern sie Frankenfels auf der Dirndlmeile, am Tut-Gut-Wanderweg, am Sagenweg oder am Bahnwanderweg. Vom Tal bis hinauf auf die Gemeindealm Eibeck reichen die gutausgebauten Pfade.

Weitere Infos gibt's unter Tel. 02725/245 bzw. unter marktgemeinde@ frankenfels.at sowie auf www.frankenfels.at.

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