EU-Wahl
Die Volkspartei in Wieselburg

Spitzenkandidat der Volkspartei in Niederösterreich, Lukas Mandl, mit ÖVP-Landesgeschäftsführer Bernhard Ebner.
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  • Spitzenkandidat der Volkspartei in Niederösterreich, Lukas Mandl, mit ÖVP-Landesgeschäftsführer Bernhard Ebner.
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Kurz vor der EU-Wahl veranstaltete die Volkspartei eine große Veranstaltung in der Messehalle Wieselburg.

BEZIRK SCHEIBBS. Die Europa-Wahl steht kurz bevor. Dieses Wochenende wird entschieden, wer nach Brüssel zieht. Im Zuge dessen veranstaltete die Volkspartei in Wieselburg die größte Europa-Wahl-Veranstaltung des Landes. 1.800 Gäste waren vor Ort.

"Es geht um viel"

Wie Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner betont, geht es bei dieser Wahl vor allem für Niederösterreich um viel: "Bei dieser Wahl wird entschieden wie es mit unserer Heimat weitergeht." Niederösterreich profitiere wie kaum ein anderes Land von der EU. So bekämen wir für jeden Euro den wir an die EU zahlen, drei zurück. "Damit ist uns Europa näher, als wir glauben."
Lukas Mandl ist der Spitzenkandidat der Volkspartei aus Niederösterreich. Sein Ziel sei es die Außengrenzen zu schützen, den Frieden zu sichern, die Bildungsmöglichkeiten auszubauen und die wirtschaftlichen Chancen durch weniger Regulierung zu nutzen. "Vor allem müssen wir aber die Regionalförderungen weiter erhalten", so Mandl.
Als weiteren wichtigen Punkt nennt Lukas Mandl die Verhandlungen zum neuen mehrjährigen EU-Finanzrahmen. "Denn dieser Finanzrahmen, der für sieben Jahre gelten wird, muss noch heuer beschlossen werden. Ein Budget ist immer die in Zahlen gegossene Politik." So würde man es nur schaffen, Europa besser zu machen, wenn man bessere Schwerpunkte im EU-Finanzrahmen durchsetzen würde.

Europa besser machen

"Wir in Niederösterreich sind Nettoempfänger und Profiteur von der Europäischen Union", erklärt die Landeshauptfrau. Als Export-Region hänge heute fast jeder zweite Arbeitsplatz in Niederösterreich am Export. Niederösterreich sei die Kornkammer Österreichs. "Und Niederösterreich belegt den ersten Platz, wenn es darum geht, EU-Fördermittel abzuholen und diese im Land zu investieren."
"Wenn man sich ansieht, mit welcher Dynamik und welchem Tempo China wächst, dann stellt sich schon die Frage, wie können wir da in Zukunft mithalten. Und genau dafür braucht es ein geeintes Auftreten innerhalb der Europäischen Union", so Mikl-Leitner. So würden wir nur gemeinsam gegen Supermächte wie China bestehen können. "Miteinander sind wir selbst eine Supermacht," betont Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner.
"Als Kind der Grenzregion habe ich hautnah miterlebt, wie der Eiserne Vorhang gefallen ist", so Mikl-Leitner. Sie möchte nie wieder zurück in die Zeit als noch Stillstand in der Grenzregion herrschte. Sie selbst habe miterlebt, wie unser Land aufgeblüht sei. "Durch und mit Europa."

"Die Union stärken"

"Was viele nicht wissen: Die Zustimmung zu Europa ist auch im letzten Jahr gestiegen. Dazu hat letztendlich auch der BREXIT beigetragen. Klar ist aber auch: Gerade für unsere jüngere Generation ist es die Aufgabe, dass die Idee von einem gemeinsamen Europa auch in Zukunft erfolgreich sein kann und dass wir handlungsfähig sind", erklärt Bundeskanzler Sebastian Kurz. So würden wir uns allen Herausforderungen stellen und im globalen Wettbewerb mitspielen können. "Oftmals positionieren wir uns sehr früh, erhalten dafür oft kritische Stimmen und wenig später stimmen uns dann doch wieder alle zu." So sei es auch beim Thema Außengrenzschutz oder beim Verhandlungs-Stopp mit der Türkei gewesen. "Beim Thema Bürokratie sind wir überzeugt, dass wir keine Überregulierung wollen. Denn wir brauchen in Europa gemeinsame Außenpolitik und Sicherheitspolitik, aber es gibt genauso Themen, die wir bei uns in den Regionen besser regeln können." Das stärke letztendlich die Europäische Union.

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