Drei-Täler-Eck
Drei Täler, unbegrenzte Möglichkeiten

In Sulzbichl gibt's viel zu erleben.
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  • In Sulzbichl gibt's viel zu erleben.
  • Foto: Erlebnisdorf Sulzbichl
  • hochgeladen von Sebastian Puchinger

SCHEIBBS/MELK/PIELACHTAL. Das Drei-Täler-Eck hat vieles zu bieten. Vom "Planetenweg" bis zum "Ursprung der Melk" gibt es so einiges zu erkunden.

Der Planetenweg

Der Planetenweg in Puchenstuben lässt Besucher durch das All "gleiten", oder besser ausgedrückt: wandern. Beim Planetenweg handelt es sich um eine fast fünf Kilometer lange Strecke, auf der die Wanderer unser Planetensystem im Maßstab 1:1 Milliarde durchwandern können. Der Weg beginnt bei der Sternwarte Klauser mit der Sonne und endet als Lehrpfad beim Planeten Neptun.
An den einzelnen Planetenstationen gibt es viel zu entdecken: So sieht man die Größe der einzelnen Planeten im direkten Vergleich zur Sonne, auf einer Tafel kann man die wichtigsten Daten zum Planeten lesen. So ist zum Beispiel die Station "Erde" 150 Meter von der "Sonne" entfernt. Im tatsächlichen Universum ist die Erde 150 Millionen Kilometer von der Sonne entfernt. Hierfür müsste man länger wandern.
Zum Ringplaneten Saturn hat man von der Sonne aus eine Wanderung von 1,4 Kilometern vor sich, das Licht braucht zu ihm bereits 80 Minuten. Zum äußersten Planeten Neptun sind es 4,5 Kilometer (im realen Universum 4,5 Milliarden Kilometer), die Entfernung in Lichtzeit beträgt vier Stunden. Zum Zwergplaneten Pluto sind es von der Sonne im Mittel 5,9 Milliarden Kilometer oder mehr als fünf Lichtstunden, im Modell 5,9 Kilometer. Der nächste Stern Proxima Centauri ist bereits über vier Lichtjahre von uns entfernt, im Modell wäre diese Nachbarsonne ca. 40.000 Kilometer entfernt, eine Strecke wie der Umfang der Erde am Äquator.

Ein treuer Begleiter

Wenn Sie auf den Geschmack gekommen sind das Planetensystem zu durchwandern, können Sie im Gemeindeamt, in Gaststätten und Berherbergungsbetrieben einen 32-seitigen Begleiter mit Informationen, Daten und Farbbildern beantragen.
Für Gruppen und Schulklassen gibt es spezielle Angebote. So gibt es zum Beispiel Shuttle-Dienste. Zudem kann man sich in der Volksschule Puchenstuben einen Einführungsvortrag ansehen, bevor die Wanderung beginnt. Bei jeder Station gibt es ausführliche Erklärungen.

Der "Ursprung der Melk"

Die Gemeinde St. Georgen an der Leys liegt an der östlichen Grenze des Scheibbser Bezirks. Sie befindet sich am oberen Ende des Melktals und liegt am Melkursprung.
Der Leysbach fließt eine deutlich kürzere Strecke durch die Gemeinde, als es die Melk tut. Dennoch war der Leysbach namensgebend. Im Volksmund heißt der Bach übrigens "Bründl". Durch die Ortschaft fließt also der sogenannte Bründlbach, der dann in die Melk mündet.
Etwa vier Kilometer südlich von St. Georgen an der Leys, nämlich im Waidagraben nahe dem Statzberg, ist der sogenannte "Melkurprung". Eine von den sechs beschilderten Wanderungen führt zu diesem schönen Platz, an dem die Melk ihren Ursprung hat. Zum Verweilen laden der Gasthof Hueber und das Gasthaus Scharner-Hendorf ein. Im Melktal kann man also nicht nur wunderbar wandern, sondern auch die gute Gastronomie nutzen.

Auf Abenteuerreise oben am "Sulzbichl"

Beim Erlebnisdorf Sulzbichl in Puchenstuben kann man eine etwas andere Art zu übernachten erleben. Sieben Stelzenhäuser laden Wanderer ein hier die Nächte zu verbringen. Bis zu 36 Personen finden Schlafplätze. Etliche Ausflugsziele und kulinarische Geheimtipps locken die Wanderer herbei.

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