Hochkar Alpenstraße – ein Jahr danach

Die neue Schneemesslatte am Hochkar zeigt, wie hoch der Schnee im Jänner 2019 lag: Rainer Rohregger, GF Hochkar Bergbahnen, LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf, Göstlings Bürgermeister Fritz Fahrnberger
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  • Die neue Schneemesslatte am Hochkar zeigt, wie hoch der Schnee im Jänner 2019 lag: Rainer Rohregger, GF Hochkar Bergbahnen, LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf, Göstlings Bürgermeister Fritz Fahrnberger
  • Foto: Ludwig Fahrnberger
  • hochgeladen von Philipp Pöchmann

BEZIRK SCHEIBBS. Vor genau einem Jahr war viel los am Hochkar. Hunderte Einsatzkräfte kümmerten sich rund um die Uhr darum, die Hochkar Alpenstraße frei zu bekommen und die Eingeschlossenen zu versorgen. Ein Jahr danach lud der damalige Einsatzleiter und Bürgermeister von Göstling, Fritz Fahrnberger, zum Pressegespräch mit den Verantwortlichen der Einsatzkräfte und der Politik.

Die Hochkar Alpenstraße wurde von der Lawinenwarnkommission ab dem 4. Jänner 2019 gesperrt, am 13. Jänner 2019 kam es zum Großeinsatz mit Feuerwehr und Bundesheer, Polizei, Rotes Kreuz, NÖ Straßendienst und Bergrettung. Allein die Freiwillige Feuerwehr leistete 8.341 Einsatzstunden, Spezialgeräte waren durchgehend im Einsatz. 132 Soldaten des Jägerbataillons Amstetten und der Melker Pioniere waren samt schwerem Gerät 5.644 Stunden im Einsatz. Begleitet wurde die Situation von zahlreichen nationalen und internationalen Fernsehteams und Journalisten – von ORF über ZDF bis zur Agence France-Presse und Bild-Zeitung berichteten viele „live“ aus dem Katastrophengebiet (9. bis 18.1.2019).

„Der Zusammenhalt ist größer als jede Naturkatastrophe. Der Einsatz im Jänner 2019 hat viel aufgezeigt über unser Land. Zum einen, wie viel geschafft werden kann, wenn alle zusammenhelfen und zum anderen wie wichtig unsere Einsatzkräfte sind“, so LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf, der auch betont, dass man aus der Erfahrung des Vorjahrs auch lernen will, die Einsatzkräfte noch besser auf Schneemassen vorbereiten und auch verstärkt auf Sonder-Lawinensachverständige der ZAMG setzt, so wie sie erstmals im Jänner 2019 am Hochkar zum Einsatz gekommen sind.

"Außerdem verzeichnen wir seit dem Jänner des Vorjahrs auch einen massiven Anstieg der Zugriffe auf die Website des Lawinenwarndiensts lawinenwarndienst-niederoesterreich.at. Wir bieten diesen Lawinenwarndienst auch im „responsive design“ an. Das heißt, dass die die Internetseiten des NÖ Lawinenwarndienstes auch auf Smartphones perfekt dargestellt werden. Das hilft und gibt Sicherheit, auch wenn man schon im Gelände oder am Weg dorthin ist," so Pernkopf.

„Dieses Gemeinsam-an-einem-Strang-Ziehen hat das Miteinander in der Region weiter gestärkt. Insofern birgt jede Krise auch etwas Positives“, resümiert Bürgermeister Ing Fritz Fahrnberger. Als Erinnerung an diese Situation wurde in der Talstation beim 4er Sessellift der Hochkarbahn eine fixe Messlatte für die Schneehöhe errichtet. Diese zeigt die Schneehöhe von Jänner 2019 und soll künftig auch als Fotopoint für Erinnerungsfotos von Gästen fungieren.

„Schnee am Hochkar ist im Winter nichts Außergewöhnliches. Wir sind nicht umsonst als das schneesicherste Skigebiet Niederösterreichs bekannt. Die Extremsituation traf uns leider in der Hochsaison, insofern war der Ausfall in diesen zwei Wochen drastisch, da das Skigebiet geschlossen war. Aber wir konnten bis zum Saisonende noch Einiges aufholen“, so Rainer Rohregger, Geschäftsführer der Hochkar Bergbahnen GmbH.

Die neue Schneemesslatte am Hochkar zeigt, wie hoch der Schnee im Jänner 2019 lag: Rainer Rohregger, GF Hochkar Bergbahnen, LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf, Göstlings Bürgermeister Fritz Fahrnberger
Vertreter aller Einsatzkräfte versammelten sich am Hochkar, um die neue Schneemesslatte zu enthüllen

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