Kein Winterschlaf in Gaming

Leiter-Stellvertreter der Straßenmeisterei Gaming, Florian Galdberger, zieht eine positive Bilanz vom vergangenen Winter.
  • Leiter-Stellvertreter der Straßenmeisterei Gaming, Florian Galdberger, zieht eine positive Bilanz vom vergangenen Winter.
  • Foto: Philipp Pöchmann
  • hochgeladen von Cornelia Neuhauser

GAMING. Die Kältewelle Anfang März forderte die Bediensteten der Straßenmeistereien noch einmal enorm. Heuer wurden 3.648 Tonnen Splitt und 3.393 Tonnen Salz im Bezirk verstreut. Insgesamt wurden also 7.041 Tonnen Streugut auf den Scheibbser Straßen verteilt.
223 Kilometer Salzstrecke und 193 Kilometer Splittstrecke standen am Ende zu Buche. Dabei mussten die Straßenarbeiter mit teils extremen Temperaturen und Wetterverhältnissen zurechtkommen. Bei der Messstation in Lunz am See zeigte das Quecksilber am ersten März minus 20,1 Grad an. 29 Tage später am 30. März war die Anzeige auf 15,4 Grad. Das sind Temperaturunterschiede von 35,5 Grad.
Leiter-Stellvertreter der Straßenmeisterei Gaming, Florian Galdberger, meint: "Der Jänner war etwas zu warm, aber ansonsten war es grundsätzlich ein durchschnittlicher Winter." Am 30. Oktober startete der Winterdienst der Gaminger und dauerte bis zum vierten April. Dabei hatte man 147 Einsatztage zu verbuchen.

Schwere Einsätze
"Der schwierigste Einsatz war am Zellerrain auf der B71. Dort hatten wir den ganzen Winter über eine Schneemenge von 4,94 Meter. Pro Tag musste man mit 40-50 Zentimetern Neuschnee rechnen. Außerdem gab es auch Eisregen", so Florian Galdberger. So hart wie vorigen Winter war es aber dennoch nicht. Florian Galdberger kann sich noch genau an den 19. April 2017 erinnern: "Damals hatten wir 1,60 Meter Schneemenge und Lawinenwarnstufe."
"Grundsätzlich dürfen wir eine positive Bilanz ziehen. Schwere Unfälle gab es Gott sei Dank auch nicht", so Florian Galdberger.

Baustellenzeit beginnt
Nach dem Winterdienst kommt sofort ein nahtloser Übergang zu den Kehrarbeiten. Nun gilt es die Schneezeichen und die Schneestangen wegzuräumen. Außerdem stehen demnächst Ufersanierungen am Plan.
Auch einige wichtige Baustellen stehen ins Haus, wie zum Beispiel auf der L96 zwischen Perwarth und Randegg. Die Seestraße in Lunz am See soll fertig werden. Auch der ein Kilometer lange Radweg in Gaming soll demnächst in Angriff genommen werden, damit nicht immer auf das Auto zurückgegriffen werden muss.
Möglichst sicher, ressourcenschonend und bestmöglich vernetzt, sollen die Verkehrsteilnehmer von A nach B kommen. Deshalb fördert das Land NÖ die Errichtung des Radwegs entlang der Bundesstraße B25 durch die Marktgemeinde Gaming mit bis zu 174.000 Euro bzw. einem Drittel der Gesamtkosten aus dem NÖ Klimafonds.

Autor:

Cornelia Neuhauser aus Scheibbs

following

Du möchtest diesem Profil folgen?

Verpasse nicht die neuesten Inhalte von diesem Profil: Melde Dich an, um neuen Inhalten von Profilen und Bezirken in Deinem persönlichen Feed zu folgen.

4 folgen diesem Profil
Die wichtigsten Nachrichten per Push Mitteilung direkt aufs Handy! Jetzt für Deinen Bezirk anmelden!

Kommentare

online discussion

Du möchtest kommentieren?

Du möchtest zur Diskussion beitragen? Melde Dich an, um Kommentare zu verfassen.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung einbetten

Abbrechen
add_content

Du möchtest selbst beitragen?

Melde Dich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.