Wasser in Niederösterreich
Schüler erforschen Mikroplastik-Vorkommen in der Ybbs

Hannah Schatz bei der Probennahme in der Ybbs.
  • Hannah Schatz bei der Probennahme in der Ybbs.
  • Foto: HLUW Yspertal
  • hochgeladen von Roland Mayr

Zwei Schülerinnen haben ihre Diplomarbeit dem Thema "Mikroplastik in unseren Flüssen" gewidmet".

REGION. Das Thema "Mikroplastik" ist momentan in aller Munde – winzige Kunststoffteilchen, die über das Wasser und die Nahrung aufgenommen werden können.

Untersuchungen in der Ybbs

Niemand weiß jedoch genau, wie schlimm die resultierenden Auswirkungen tatsächlich sind.
Aus diesem Grund haben Hannah Schatz und Yasemin Gedik – Schülerinnen der Höheren Lehranstalt für Umwelt und Wirtschaft (HLUW) Yspertal – dies zum Thema ihrer Diplomarbeit gemacht.
Dabei haben sie das Vorkommen und das Verhalten von Mikrokunststoff im klassischen Sinn sowie biologisch abbaubaren Kunststoffen im Ybbs-Fluss untersucht.

Ergebnisse und Erkenntnisse

Erfreulicherweise ergaben die Messungen, dass die Belastung der Ybbs an Mikrokunststoff sehr gering ist. Verglichen wurden die Ergebnisse mit Messungen in der Donau, welche 2016 vom Bundesumweltamt in Wien durchgeführt wurden. Biologisch abbaubare Kunststoffe sind beständig gegen Abbau und haben sich in den Bioreaktoren kaum verändert.

Nur Kunststoff-Vermeidung hilft

Die Ergebnisse wurden mit Expertinnen der BOKU Wien diskutiert und abgeglichen, woraus die Schülerinnen auch wertvolle persönliche Erkenntnisse ableiten konnten.
"Unsere Messungen zeigten, dass einzig und allein die Vermeidung von Wegwerf-Kunststoff ein erster Schritt zur Lösung der Problematik sein kann", sind Hannah Schatz und Yasemin Gedik überzeugt.

Weitere Infos gibt's hier und auf Facebook.

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