AMUPower2019
Studenten-Revolte droht am Campus in Wieselburg

Im Dauereinsatz für die Campusleitung: Patrick Pranger, Matthias Dollfuss, Elena Vacano, Julia Ramsmaier und Laura Strummer haben die Petition "AMUPower2019" ins Leben gerufen.
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  • Im Dauereinsatz für die Campusleitung: Patrick Pranger, Matthias Dollfuss, Elena Vacano, Julia Ramsmaier und Laura Strummer haben die Petition "AMUPower2019" ins Leben gerufen.
  • hochgeladen von Roland Mayr

Wieselburgs Studenten protestieren und versuchen die Absetzung ihrer Campusleitung zu verhindern.

WIESELBURG. "Da steh ich nun, ich armer Tor! Und bin so klug als wie zuvor", sagt Faust in Johann Wolfgang von Goethes wohl bekanntestem Werk, nachdem dieser alles damals Mögliche studiert hatte. Der Studiosus meint dort an späterer Stelle: "Und sehe, dass wir nichts wissen können! Das will mir schier das Herz verbrennen."

Der AMU-Spirit wurde entfacht

Ganz ähnlich wie dem Protagonisten in Goethes Faust dürfte es wohl vielen Absolventen der Austrian Marketing University (AMU) in Wieselburg ergangen sein, die von ihren beiden Campusleiterinnen dazu angehalten worden waren, selbstständig zu denken, außergewöhnliche Projekte durchzuziehen und auch scheinbar Unmögliches möglich zu machen.
Am Fachhochschul-Campus in Wieselburg entstand aus dieser Hingabe der Begriff der "AMU-Power".
Und genau dieses "Feuer", das Astin Malschinger und ihre Stellvertreterin Andrea Grimm bei den Studenten entfachen konnten, brennt nun hell und lichterloh! Ihre "Schützlinge" gehen für die Campusleiterinnen auf die Barrikaden!
"Wir haben einen Campus geschaffen, von dem wir einst selbst geträumt hatten", so Malschinger.

Der Kampf hat erst begonnen

Der Stein des Anstoßes war wohl die Tatsache, dass die Studenten und Absolventen des Campus Wieselburg selbst erst durch die Medien von der Absetzung durch die Geschäftsführung der Fachhochschule Wiener Neustadt erfahren hatten. Auslöser war eine Presseaussendung, in der von Entwicklungs- und Umstrukturierungsprozessen die Rede war.
"Es ist eine Frechheit, dass die Studenten durch die Medien erfahren mussten, dass jene beiden Personen, die fast 20 Jahre für den Aufbau und den Erfolg des Campus Wieselburg ihr Herzblut gegeben haben und wirklich dafür gelebt haben, nun einfach zurücktreten sollen. Eine völlig unverständliche Entscheidung! Es konnte uns bisher noch keine logische Erklärung dafür geliefert werden", berichtet die wutentbrannte Absolventin Julia Ramsmaier, die im Anschluss an diese Ereignisse mit einigen Kollegen die Online-Petition "AMUPower2019" ins Leben gerufen hat, um die Absetzung doch noch zu verhindern.
"Wir haben mittlerweile ca. 1.250 Unterschriften gesammelt und zu einem Infoabend geladen, zu dem Peter Erlacher von der FH-Geschäftsführung entsandt wurde, um uns Antworten auf unsere Fragen zu liefern, die aber leider ausgeblieben sind", sagt Patrick Pranger.

Klare Antworten sehen anders aus

Man konnte das Gefühl nicht loswerden, dass Prokurist Peter Erlacher eher die Rolle eines "Sündenbocks" innehatte: Denn mehr als Sätze wie "ich habe die Verantwortung für dieses Projekt erst am 29. Jänner übernommen und kenne die genauen Zusammenhänge nicht so genau" oder "die Geschäftsführung hält sich an unterzeichnete Verträge" waren bei der Info-Veranstaltung von Peter Erlacher nicht zu vernehmen – klare Antworten sehen wohl anders aus!
Der Kampf der Studenten hat gerade erst begonnen!
Die FH-Leitung sollte deshalb wohl endlich das Gespräch mit ihren Studierenden suchen.

Hier kann man die Petition der Studenten unterstützen.

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