Fehlende Bewilligung ist für die Grünen ein "Schildbürgerstreich"

Für die Grünen ist die fehlende Betriebsbewilligung für den Ötscherland-Express ein "Witz".
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  • hochgeladen von Roland Mayr

KIENBERG-GAMING. Die Grünen küren monatlich den niederösterreichischen Schildbürgerstreich. Diesmal ist die Wahl auf die fehlende Betriebsbewilligung des "Ötscherland-Express" gefallen.

Wohin fließen die Subventionen?

"Seit Jahren fließen Subventionen von Land und EU in den Bahnbetrieb und dann fährt kein Zug? ", so die Kritik an die Niederösterreichische Landesregierung von Klubobfrau Helga Krismer gemeinsam mit der Landessprecherin der Grünen Madeleine Petrovic am Bahnhof Kienberg-Gaming.

Über fünf Monate auf Antwort gewartet

Früher wurden von der Veranstaltungsbehörde Bescheide und Betriebsbewilligungen innerhalb von sechs bis acht Wochen erledigt. Seit diese Behörde von der Landesregierung umstrukturiert und der Landesrätin Kaufmann-Bruckberger zugewiesen wurde, kommt es zu massiven Verzögerungen und abstrusen Auflagen für die Bahnbetreiber.
Über fünf Monate haben diese auf eine Antwort gewartet und nun zahlreiche Auflagen erhalten sowie die Genehmigung für die attraktive Bergstrecke verweigert, damit wurde ihnen jede Perspektive und Planungssicherheit genommen.

Schaden für Region ist enorm

Nun mussten sie unter anderem zahlreiche Sonderfahrten wie zum Beispiel die bei Familien beliebten Nikolausfahrten stornieren. Weiteres ist für sie eine Bewerbung auf Ferienmessen und die Fahrplanerstellung für 2015 unmöglich, da trotz Erfüllung der Auflagen und Befunde nicht absehbar ist, wann eine Betriebsbewilligung gewährt wird.
Der Schaden für die Betreiber (Niederösterreichische Lokalbahn) beträgt mindestens 20.000 Euro und auch für die Region Ötscherland entsteht dadurch ein Schaden, denn die bahnfahrenden Familien geben im Durchschnitt pro Person und Tag 50 Euro in der Region aus.

800.000 Euro Subventionen

"Seit Jahren fließen namhafte Subventionen von über 800.000 Euro durch Land und EU in den Erhalt der Strecke und dann wird der Betrieb durch schlampige Arbeit in der Landesregierung in Frage gestellt, ich fordere alle auf im Sinne der Region rasch den Ötscherland-Express auf Schiene zu bringen", so Helga Krismer abschließend.

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