Im Einsatz für die Gewässerforschung in Lunz am See

Voller Einsatz in Lunz am See: Die Gewässerforscher David Murray und Christian Preiler mit den Feuerwehrkameraden Gerhard Schmid und Adolf Buder.
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  • Voller Einsatz in Lunz am See: Die Gewässerforscher David Murray und Christian Preiler mit den Feuerwehrkameraden Gerhard Schmid und Adolf Buder.
  • Foto: WasserCluster Lunz
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LUNZ. "Wasser marsch!", hieß es vor Kurzem in Lunz am See. Vier Tankwägen voll, mit rund 16.000 Litern Seewasser als Inhalt, wurden mithilfe von Adolf Buder und Gerhard Schmid von der Freiwilligen Feuerwehr Lunz in 40 sogenannte Mesokosmen des WasserCluster Lunz gefüllt.

Realbedingungen simulieren

Diese experimentellen Anlagen dienen im Allgemeinen dazu, Realbedingungen zu simulieren und gezielt die Auswirkungen der Änderung einzelner Parameter zu erforschen. Aktuell werden die Auswirkungen des Klimawandels, d.h. die Veränderung des Parameters Temperatur, auf Planktongemeinschaften, die als Kleinorganismen im Wasser vorhanden sind, untersucht.

Am Anfang der Nahrungskette

Plankton steht am Anfang der Nahrungskette und nimmt so eine Schlüsselrolle für viele Lebewesen in aquatischen Ökosystemen, wie Seen, Flüsse oder Auen ein. Das aufgebaute Experiment im Rahmen des Projekts "AQUACOSM – Netzwerk führender europäischer AQUAtischer MesoCOSMen Anlagen von der Arktis bis zum Mittelmeer", welches zur Zeit unter der Leitung von Csaba Vad und Robert Ptacnik vom WasserCluster in Lunz am See durchgeführt wird, ermöglicht es aktuell diversen Wissenschaftlern aus acht unterschiedlichen Nationen, sich in dieses Forschungsfeld aktiv einbringen zu können.

Tolle Zusammenarbeit in Lunz

Gemeinsam wird erforscht, wie das Plankton auf Hitzestress reagiert und zugleich, ob die Artenvielfalt (Biodiversität) den Stress und dessen Auswirkungen ausgleichen oder abfangen können.
Doch auch auf die regionale Zusammenarbeit wird am WasserCluster in Lunz am See ganz besonderer Wert gelegt.
"Das Team der Lunzer Freiwilligen Feuerwehr hat bei uns am WasserCluster, abermals die Gewässerforschung ausgezeichnet unterstützt", freut sich der Arbeitsgruppenleiter Robert Ptacnik vom WasserCluster in Lunz.

Weitere Infos zum WasserCluster Lunz gibt's hier.

Voller Einsatz in Lunz am See: Die Gewässerforscher David Murray und Christian Preiler mit den Feuerwehrkameraden Gerhard Schmid und Adolf Buder.
Befüllung der Mesokosmen in Lunz am See: Annett Endrédi von der Ungarischen Akademie der Wissenschaften, Ioannis Tsakalakis von der Universität Oldenburg und Marina Ivanković vom WasserCluster. Lunz
Autor:

Roland Mayr aus Scheibbs

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