Projekt Dragonfly
Wieselburger ZKW sorgt für das Licht der Zukunft

Das Projekt "Dragonfly": Autonomes Fahren soll bald mit hochmodernen Scheinwerfern der ZKW Group in Wieselburg ermöglicht werden.
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  • Das Projekt "Dragonfly": Autonomes Fahren soll bald mit hochmodernen Scheinwerfern der ZKW Group in Wieselburg ermöglicht werden.
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Das Projekt "Dragonfly" beim Scheinwerfer-Spezialisten ZKW in Wieselburg geht nun in die nächste Runde.

WIESELBURG. "Project Dragonfly soll eine auf Sensorik basierende Rundumsicht schaffen, die für das autonome Fahren grundlegend ist. Ziel des Forschungsprojekts ist es, die Sicherheit im Straßenverkehr weiter zu erhöhen", so ZKW-Geschäftsführer Oliver Schubert.

Rundum-Sicht wie eine Libelle

Vor rund einem Jahr hat ZKW in Wieselburg das Forschungs- und Entwicklungsprojekt "Dragonfly" vorgestellt. Dabei hat der Lichtsysteme-Spezialist optische Sensoren in den Scheinwerfer eines Testfahrzeugs integriert, um damit automatisierte Fahrfunktionen zu ermöglichen. Nun wurde das System mit LiDAR (light detection and ranging) erweitert – eine Methode zur optischen Abstands- und Geschwindigkeitsmessung.
Diese ermöglicht auch bei Nacht eine exakte Distanzmessung, wodurch die Lichtsteuerung stark verbessert und die Verkehrssicherheit wesentlich erhöht wird.
Vorausfahrende oder entgegenkommende Fahrzeuge, aber auch Querverkehr, lassen sich früher erkennen. Die Scheinwerfer befinden sich an strategisch idealen Positionen, um mittels Sensorsystemen eine 360-Grad-Sicht, ähnlich wie die einer Libelle, rund um das Fahrzeug zu ermöglichen.

"Licht für die Mobilität der Zukunft": Das ZKW-Team geht mit seinem Forschungs- und Entwicklungsprojekt nun in die zweite Runde.
  • "Licht für die Mobilität der Zukunft": Das ZKW-Team geht mit seinem Forschungs- und Entwicklungsprojekt nun in die zweite Runde.
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Erfolgreiche Tests durchgeführt

Im vergangenen Jahr hat ZKW auf vier freigegebenen Teststrecken in Österreich über 1.000 Kilometer mit einem Dragonfly-Demofahrzeug absolviert – auf den Autobahnen A1 bei Ybbs, der A21 bei Steinhäusl und auf der A4 bei Schwechat, sowie auf der Schnellstraße S4 bei Vösendorf.
„Die Tests haben aufgezeigt, dass sich die Umfeldwahrnehmung mit dem integrierten Lichtsystem deutlich optimieren lässt. Damit leisten wir einen wichtigen Beitrag zum Thema hochautomatisiertes Fahren“, so Gerald Böhm, Leiter der Vorentwicklung bei ZKW. Bis Jahresende sollen die Scheinwerfer des Demo-Fahrzeugs noch um neu entwickelte, digitale Lichtmodule erweitert werden. Außerdem sind weitere Infrarot- und Radar-Sensoren sowie weitere Kameras geplant, um eine 360-Grad-Sicht zu realisieren.

Weitere Infos auf zkw-group.com und auf Facebook.

Das Projekt "Dragonfly": Autonomes Fahren soll bald mit hochmodernen Scheinwerfern der ZKW Group in Wieselburg ermöglicht werden.
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