16.06.2017, 10:46 Uhr

15 Jahre Baumkreis am Steinakirchner Haberg

Große Eröffnungsfeier im Jahr 2002 mit der Blasmusik, mitten in den frisch gepflanzten Bäumen und Sträuchern am Haberg. (Foto: privat)

Die Steinakirchner feiern in Kürze den 15. Geburtstag ihres Sonnwendkreises auf der Rudolfshöhe.

STEINAKIRCHEN. ls im Herbst 2001 die Idee für einen Baumkreis auf der Rudolfshöhe auf dem Haberg geboren wurde, war es ganz und gar nicht sicher, ob es jemals realisiert werden würde. Die Kosten für das Projekt schienen vorerst nicht finanzierbar. Durch den Verkauf von Patenschaften, zugesagter Förderungen der Dorferneuerung und mit Hilfe vieler Freiwilliger konnte der Mostviertler Sonnwendkreis schließlich realisiert werden.

Versprechen für den Ortschef

"Ich musste dem damaligen Bürgermeister Johann Schagerl versprechen, dass die Gemeinde keine Kosten zu tragen haben werde", erzählt die Obfrau des Vereins für Tourismus und Brauchtum in Steinakirchen am Forst Elisabeth Kellnreiter.

Stetig wachsendes Projekt

Mit einem großen Fest konnte der Baumkreis am 21. Juni 2002 mit dem markanten Obelisken im Zentrum eröffnet werden.
"So wie die Bäume und Sträucher mit den Jahren wuchsen, entwickelte sich auch die Infrastruktur auf der Rudolfshöhe weiter. 2010 wurde die 'Sonnwendhütte', ein ca. 200 Jahre alter Feldkasten, vor dem Verfall gerettet und fand auf dem Haberg eine neue Verwendung. Wasser, Strom und eine WC-Anlage wurden installiert. Ein weiterer Meilenstein wurde 2014 gesetzt, als im Rahmen des Projektmarathons der Landjugend die Ausschankhütte errichtet wurde. Der beliebte Platz ist Ausgangspunkt der Meridiansteinrunde und wird auch im neu entstehenden Freizeitwegenetz eingebunden sein", so Elisabeth Kellnreiter weiter.

Jubiläumsfest am Haberg

Dem Namen entsprechend findet alljährlich eine Sonnwendfeier statt, die heuer am Samstag, 24. Juni ab 18 Uhr stattfinden. Diese wird natürlich ganz unter dem Motto "15 Jahre Sonnwendkreis" stehen. Mit einer umfangreichen Diaschau gibt's einen tollen Rückblick beim großen Jubiläumsfest. "So mancher Steinakirchner wird sich auf den zahlreichen Bildern mit Sicherheit wiederfinden", meint Kellnreiter abschließend.
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