14.11.2017, 12:20 Uhr

Die Bahn ist im Mostviertel nun am Zug

Präsentierten das neue Bahn-Infrastrukturpaket: Andreas Matthä, Jörg Leichtfried, Johanna Mikl-Leitner und Karl Wilfing. (Foto: Christian Salzmann)

Investitionen in Bahnhöfe, Ausbau der Park and Ride-Plätze und Modernisierung der Franz-Josefs-Bahn.

REGION. Investitionen in Bahnhöfe und Haltestellen, der Ausbau des Park and Ride-Angebots und die Modernisierung der Franz-Josefs-Bahn – diese und viele weitere Maßnahmen sieht das neue Bahn-Infrastrukturpaket für Niederösterreich vor, das Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Bundesminister Jörg Leichtfried, Landesrat Karl Wilfing und der ÖBB-Vorstandsvorsitzende An-#+dreas Matthä nun präsentierten.

Maßnahmen in unserer Region

In unserer Region sind an der Erlauftalbahn Kreuzungsbahnhöfe und die Errichtung weiterer Eisenbahnkreuzungen zur Erhöhung der Sicherheit geplant.
Des Weiteren soll die Bahnsteig-Ausstattung so adaptiert werden, dass Barrierefreiheit gegeben ist. Diese Maßnahmen sollen an der Haltestelle in Mühling-Plaika und auf den Bahnhöfen in Erlauf und Purgstall bis zum Jahr 2022 umgesetzt werden, während man in Petzenkirchen, Mühling und Schauboden das Jahr 2025 und in Sölling und Saffen 2030 für die Fertigstellung vorgesehen hat.

Mehr Mobilität ist nun gefragt

Außerdem werden die Park and Ride-Anlagen und die Fahrrad-Abstellplätze bei den Bahnhöfen in Pöchlarn und Wieselburg erweitert. In Pöchlarn sind bis 2019 125 weitere Parkplätze und 30 Fahrrad-Abstellplätze mit Gesamtkosten von 730.000 Euro vorgesehen, während in Wieselburg bis zum Jahr 2020 75 zusätzliche Parkplätze und 50 Fahrrad-Abstellplätze um insgesamt 480.000 Euro entstehen sollen.

"Bahn-Land Niederösterreich"

Niederösterreich sei laut Landesrat Karl Wilfing "das Eisenbahn-Land Österreichs". Er hob besonders die Bedeutung der Regionalbahnen hervor. Um die Regionalbahn-Strecken in die Zukunft zu führen, brauche es aber Maßnahmen, wie die Beseitigung von Langsamfahr-Stellen, die Errichtung von Ausweichstellen für Taktverdichtungen oder die Modernisierung von Eisenbahnkreuzungen. Als Beispiele nannte er Investitionen in die Erlauf- und Traisentalbahn in der Höhe von 27,5 Millionen Euro. Entlang der Erlauftalbahn will man auf diese Weise eine Fahrzeit-Verkürzung von ca. zehn Minuten in der jeweiligen Richtung erreichen.
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Hermann Biber aus Scheibbs | 17.11.2017 | 19:56   Melden
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