20.03.2017, 13:51 Uhr

"Hundealarm" in der Ordination in Scheibbs

Elisabeth Weißenbacher untersucht den Golden Retriever Muffin. (Foto: Philipp Pöchmann)

Im Zuge der Serie "Mein bester Freund" haben die Bezirksblätter einen Vormittag beim Tierarzt verbracht.

BEZIRK SCHEIBBS. Wir leiden mit, wenn Kater Charly humpelnd nach Hause kommt oder Rex sich beim Spielen an den Lefzen verletzt. Die Bezirksblätter Scheibbs sprachen mit einer Tierärztin über die häufigsten Verletzungen und leisteten Tierbesitzern im Warteraum Gesellschaft, die versuchten, ihre Vierbeiner zu beruhigen.

"Kein Tag ist wie der andere"

Morgens um halb neun öffnet die Ordination von Elisabeth Weißenbacher ihre Pforten. Seit mittlerweile 25 Jahren ist Elisabeth Weißenbacher Tierärztin: "Kein Tag ist wie der andere. Man erlebt immer neue interessante Sachen." Auf die Frage, was denn die meisten Verletzungen seien, antwortet die Ärztin: "Raufverletzungen, Bänderrisse, Frakturen und Verletzungen im Gelenksbereich."

"Hundealarm" in Scheibbs

Die erste Kundin ist die ehemalige Mitarbeiterin Barbara Wurzer, die mit ihrem Vierbeiner Lori kommt. Lori ist ein Mischling und 13 Jahre alt. In letzter Zeit trinkt sie sehr viel und muss vermehrt raus ins Freie. Als Erstes steht eine Blutabnahme an. Die Hündin verhält sich ruhig und bekommt dafür auch eine Belohnung. Die Auswertung wird ungefähr 15 Minuten dauern. Inzwischen ist auch schon der Haushund Ziwa gekommen, um die Lage zu inspizieren. Ziwa ist ein Havanesermischling und begleitet Elisabeth Weißenbacher seit 13 Jahren bei ihrem Beruf. Doch jetzt ist keine Zeit, um von Frauchen gestreichelt zu werden, denn Muffin und Chaucer müssen geimpft werden. Die Besitzerin, Martina Glaser, tut sich sichtlich schwer den 42 Kilogramm schweren Muffin im Zaum zu halten. Die beiden zwölfjährigen Golden Retriever-Brüder sind ganz aus dem Häuschen und bellen lautstark. Doch sie lassen sich ohne heftigen Widerstand untersuchen und auch impfen. Die Jahresimpfung soll die Tiere vor großen Virusinfektionen, wie etwa Parvovirose schützen. Ein paar Tabletten gegen Flöhe und Zecken bekommen die beiden Hunde auch gleich mit. Inzwischen sind Blut- und Harnuntersuchung von Lori abgeschlossen. Blutzucker und Nieren scheinen in Ordnung zu sein. "Einige Ursachen für das häufige Wasserlassen von Lori konnten ausgeschlossen werden", meint die Veterinär-Medizinerin. In der kommenden Woche steht für die Hündin noch eine Hormon-Untersuchung auf dem Programm.

Tierärzte im Bezirk Scheibbs auf einen Blick

• Dr. Feldbacher (Schauboden, Tel. 07489/2778)
• Dr. Schuster (Scheibbs, Tel. 07482/42988)
• Mag. Nikl-Zinner (Scheibbs, Tel. 0676/9095843)
• Dr. Weißenbacher (Scheibbs, Tel. 07482/45680)
• Dr. Theuretzbacher (Götzwang, Tel. 07488/71500)
• Dr. Holzhacker (Gresten, Tel. 07487/28820)
• TA Hobbiger (Randegg, Tel. 07487/6207)
• Dr. Prankl (Krügling, Tel. 07416/52964)
• Mag. Vösenhuber (Wieselburg, Tel. 0664/4320067)
• Mag. Eisbacher (Göstling, Tel. 07484/2413)
• Dr. Greber (Kienberg, Tel. 07416/53373)
• Dr. Schenz (Purgstall, Tel. 0676/5669212)

Erste Hilfe für unsere vierbeinigen Freunde

Bei Mensch und Tier können manchmal Erste Hilfe-Maßnahmen erforderlich sein. Doch wie verhält sich das bei Vierbeiner & Co. eigentlich? Das Tier zu schützen, heißt in erster Linie, auch sich selbst zu schützen. Nach Unfällen und Verletzungen sind viele Tiere oft gestresst und reagieren anders. Schaffen Sie scharfe Gegenstände außer Reichweite. Atmung und Puls sollten zuerst auf Auffälligkeiten kontrolliert werden. Bei starken Blutungen müssen die Wunden sofort verbunden werden, um zu starken Blutverlust zu vermeiden. Wie beim Menschen können auch Wiederbelebungsversuche, Herzmassagen oder Beatmungen manchmal erforderlich sein. Die Telefonnummer eines Tierarztes sollte daher jederzeit griffbereit sein. Beim Transport zum Tierarzt ist es immer hilfreich, eine Decke für das Tier im Auto zu haben, auch um es besser halten zu können.

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