21.10.2014, 13:02 Uhr

ÖVP-Frauen beim Bundestag

Bezirksleiterin Elisabeth Kellnreiter, Bundesleiterin Dorothea Schittenhelm, Bezirksleiterin-Stellvertreterin Anna Wurzenberger, Monika Baumann, Ingeborg Grubner und Landesleiterin Petra Bohuslav. (Foto: ÖVP-Frauen)

Die Frauen der Volkspartei aus dem Bezirk Scheibbs waren beim Bundestag in Linz-Hörsching dabei.

BEZIRK/LINZ. In Anwesenheit von Bundesparteiobmann Reinhold Mitterlehner, Oberösterreichs Landeshauptmann Josef Pühringer, NÖ-Landesleiterin Petra Bohuslav sowie weiteren zahlreichen Ehrengästen und über 300 Delegierten der ÖVP-Frauen aus allen Bundesländern wurde die Abgeordnete Dorothea Schittenhelm vergangenen Samstag mit mehr als 99 Prozent der Stimmen in ihrem Amt als Bundesleiterin bestätigt.

Bestätigung für gute Arbeit

Nach diesem fulminanten Ergebnis ist für Schittenhelm klar: "Dieses Ergebnis ist die Bestätigung für den Kurs der ÖVP-Frauen. Wir werden weiterhin für unsere Anliegen, wie gleicher Lohn für gleichwertige Arbeit, ein umfassendes Karenzmanagement und Verbesserungen bei Vorsorgeuntersuchungen kämpfen."

"Mitten im Leben"

Nach einer Einstimmung am Freitag in der Schlossbrasserie in Linz mit Beteiligung der Frauen aus dem Ötscherland wurde tags darauf der 21. Ordentliche Bundestag unter dem Motto "Mitten im Leben" abgehalten, wo der Leitantrag, das Arbeitsprogramm der ÖVP-Frauen, vorgestellt und beschlossen wurde.
Dieser sieht konkret die Einführung des Reißverschlusssystems vor: Frauen und Männer sollen abwechselnd bei der Erstellung der Kandidatenlisten der Volkspartei auf allen Ebenen gereiht werden, sodass eine 50-prozentige Mandatsvergabe an Frauen gewährleistet ist.

Weitere Neuerungen

Zudem stehen zwei weitere Neuerungen im Leitantrag: Zukünftig sollen pro Kind vier Jahre als Kindererziehung für die Pension angerechnet werden können.
Ein weiterer Punkt sieht ein verpflichtendes Pensionssplitting zwischen Frauen und Männern vor.
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