03.10.2014, 12:07 Uhr

Personensuche in Scheibbs mit tragischem Ende

(Foto: Gerald Kern und Birgit Zvonik)
Am 2. Oktober gegen 06:40 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Scheibbs zu einer Personensuche alarmiert. Eine Person war seit den Morgenstunden abgängig und nicht zu erreichen hieß es. Zuerst suchte man die gewohnten Strecken ab bis man sich kurz nach unserer Alarmierung entschied, die Feuerwehr Neustift zur Suche hinzuzuziehen.

Suchtrupps wurden gebildet

Nach Zusammenkunft im Feuerwehrhaus Scheibbs mit der Polizei und den Kameraden aus Neustift wurden Suchgruppen gebildet und mittels Karte an ihre vorgesehenen Orte zur Suche ausgeschickt.

Bei der Suche wurde besonders darauf geachtet, wo sich die vermisste Person gerne aufhielt bzw. was ihre "Standardwege" waren. Nach Absprache mit der Polizei wurde dann über die BAZ (Bezirksalarmzentrale Amstetten) die Rettungshunde NÖ, Rotkreuzstaffel, die Rettungsbrigade und österreichische Hundeunion alarmiert die rasch mit insgesamt 18 Hunden + Hundeführer bei der Suche mithalfen.
Da man den Zustand der Person nicht kannte, wurde auch noch die Tauchgruppe West mit 6 Kameraden herangezogen, die einige Teiche in der Nähe durchsuchten.

Nach über acht Stunden Suche kurz nach drei Uhr dann die traurige Gewissheit: Die Rettungskräfte fanden die vermisste Person tot in der Erlauf liegend.

Gerade solche Einsätze sind für alle Beteiligten nicht leicht wegzustecken und zerren oft Wochenlang an der physischen und psychischen Substanz.
Die Feuerwehr Scheibbs wünscht den angehörigen viel Kraft in so schwerer Stunde.
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