20.06.2017, 16:04 Uhr

Positive Bilanz gab's nun beim Hilfswerk

Elisabeth Kellnreiter aus Steinakirchen am Forst freut sich über die positive Jahresbilanz. (Foto: Hilfswerk NÖ)

Bei der Generalversammlung des Hilfswerks NÖ wurde der Jahresbericht 2016 vorgestellt.

BEZIRK SCHEIBBS/ST. PÖLTEN. Von der positiven Bilanz und der Vielzahl der Angebote des Hilfswerks NÖ zeigt sich Vizepräsidentin und Vorsitzende im Ötscherland, Elisabeth Kellnreiter begeistert: "Mit gewohnt hoher Qualität und stetiger Weiterentwicklung wird das Hilfswerk für die Menschen des Landes kompetenter Ansprechpartner bleiben – und darauf sind wir stolz."

Der soziale Nahversorger des Landes

Mit breiter Angebotspalette wird der soziale Nahversorger des Landes die zukünftigen gesellschaftlichen Herausforderungen meistern. Und davon gibt es genug. Die Bevölkerung wird älter, altersbedingte Erkrankungen nehmen zu. Familienstrukturen und Arbeitswelten verändern sich und verlangen immer mehr von den Menschen ab.

Herausforderungen als Auftrag

"Diese Herausforderungen sehen wir als unseren Auftrag. Nämlich den Familien Niederösterreichs bei der Bewältigung ihres Alltags zur Seite zu stehen", sagen Präsidentin Michaela Hinterholzer und Geschäftsführer Christoph Gleirscher unisono bei der Generalversammlung in St. Pölten.

Zuverlässiger Partner der Familien

Dass das Hilfswerk NÖ zuverlässiger Partner der Familien ist, zeigt auch der druckfrische Jahresbericht 2016: So wurden monatlich durchschnittlich 8.349 Menschen in ihren eigenen vier Wänden gepflegt und betreut. Dem Hilfswerk liegt eine hohe Qualität am Herzen, daher absolvieren die 3.502 Mitarbeiter auch laufend Fort- und Weiterbildungen: Insgesamt waren es 39.000 Stunden zu Fachschwerpunkten im Bereich Hilfe und Pflege daheim, davon ein Großteil zum Thema Demenz.

Stütze bei der Kinderbetreuung

Auch in der Kinderbetreuung zeigt sich das Hilfswerk als unverzichtbare Stütze: Monatlich wurden im Schnitt 4.028 Kinder betreut, über die Hälfte davon durch etwa 500 Tagesmütter und Tagesväter. Gestiegen ist die Nachfrage nach Psychotherapie, vor allem durch junge Kundinnen und Kunden. Im Jahr 2016 nahmen 1.770 Menschen unter 18 Jahre dieses Angebot in Anspruch. Auch die Anrufe beim NÖ Frauentelefon sind deutlich gestiegen, immer mehr Frauen suchen dabei Hilfe nach Gewalterfahrung. Konkret wurden 980 Beratungen im Jahr 2016 durchgeführt.
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