31.10.2016, 14:34 Uhr

So gut schmeckt es in Scheibbs

Sonja, Christina und Christine Eßletzbichler sowie Anita und Marvin Kornfeld mit Margit Ratay, Roland Weinmesser und Rosi Mitterauer.

"Österreich isst frei": So gut schmeckt unsere Heimat – Lokalaugenschein bei regionalen Produzenten.

SCHEIBBS. Rindfleisch aus Australien, Butter aus Irland und Paradeiser aus Spanien. Die ganze Welt passt heutzutage in ein Supermarktregal. Dabei liegt das Gute oft so nah, denn Österreichs Landwirtschaft könnte das Land zu 96 Prozent mit Lebensmitteln versorgen.
Grund genug für die BEZIRKSBLÄTTER sich vor der eigenen Haustür umzusehen, wo man in Scheibbs direkt beim Bauern kaufen kann und wie die Direktvermarkter, vom Trend hin zum Öko-Einkauf, profitieren.

Der Scheibbser Wochenmarkt

Der Scheibbser Wochenmarkt feiert nächstes Jahr seinen "zehnten Geburtstag" und wird bei Menschen aus dem ganzen Bezirk immer beliebter. Die Organisatorin Theresia Kirchleitner aus Randegg, die besser unter ihrem Spitznamen "Kas-Resi" bekannt ist, ist seit den Anfangstagen dabei.
"Die mittlerweile pensionierte Fleischhauerin Bertha Huber und ich haben den Scheibbser Wochenmarkt vor fast zehn Jahren ins Leben gerufen, da wir das Gefühl hatten, dass es notwendig ist, in der Bezirkshauptstadt Produkte aus der Region anzubieten. Fast alle Produkte kommen direkt von den Bauern aus der Region, aber auch lokale Fleischhacker bieten ihre Produkte zum Verkauf an", sagt Theresia Kirchleitner.

Scheibbser kaufen bewusst ein

Laut "Markt-Chefin" Theresia Kirchleitner kaufen die Scheibbser sehr bewusst ein und wollen, dass möglichst viele nachhaltige Produkte aus dem Mostviertel auf ihren Tellern landen.
"Die Scheibbser kaufen gerne Produkte, die vor der eigenen Haustür produziert werden. Meine Kunden teilen mir oft mit, dass sie sehr froh sind, dass es diesen Markt gibt, der jedes Jahr am Scheibbser Rathausplatz vom ersten Freitag im März bis zum letzten Freitag vor Heiligabend geöffnet ist", erklärt die "Kas-Resi" aus Randegg.

Ein Nahversorger für Scheibbs

"Ich betreibe seit vier Jahren das Geschäft 'Naturkost Roland' in der Scheibbser Hauptstraße, weil ich selbst immer schon gerne biologische Produkte aus der Region eingekauft habe. Außerdem hat die Scheibbser Altstadt ganz dringend einen Nahversorger benötigt, was vor allem ältere Kunden sehr zu schätzen wissen. Ich bin der Meinung, dass wir alle weniger Fleisch essen sollten – und wenn doch, dann sollte man genau darauf schauen, wo dieses herkommt – schon alleine aufgrund der Transportwege", so Roland Weinmesser.

Gewinne ein Körberl mit Bio-Schmankerln

Roland Weinmesser, der in der Hauptstraße das Geschäft "Naturkost Roland" betreibt, hat uns einen Korb mit einem naturtrüben Apfelsaft, einem Abendtee, Bio Organic Potato Chips und Steinpilz-Bandnudeln aus Hartweizen zum Testen für unsere Leser zur Verfügung gestellt.
Gewinnen Sie diesen "Schmankerl-Korb" unter scheibbs.red@bezirksblaetter.at

Ihre Stimme für NÖs Bauern zählt jetzt bei jedem Einkauf

Jeder Griff ins Regal ist eine Abstimmung. Eine Abstimmung darüber, woher unsere Lebensmittel kommen sollen, denn Supermärkte richten sich nach den Wünschen der Konsumenten.
„Marktforschungsstudien beweisen, dass die Konsumenten großen Wert auf Lebensmittel legen, die hohe Qualität aufweisen und aus der Region kommen. Das garantiert kurze Transportwege und schafft Wertschöpfung vor Ort. Unsere bäuerlichen Betriebe, die rund 5.000 Direktvermarkter in Niederösterreich, die zahlreichen Buschenschenken und Heurigen – sie alle erfüllen diese Konsumentenwünsche“, so NÖ Bauernbund-Direktorin Klaudia Tanner.
„Wer sich für heimische Lebensmittel entscheidet, stärkt die regionale Wirtschaft, schützt die Umwelt und hat einfach mehr Genuss“, ergänzt Landesbäuerin Irene Neumann-Hartberger. Und: „Niederösterreichs Bauern geben uns Sicherheit und Unabhängigkeit von Billigimporten aus dem Ausland. Weil es nicht egal ist, wo Produkte herkommen. Weil man sich darauf verlassen können muss, dass das was drauf steht auch drinnen ist. Darum appellieren wir an die verantwortungsbewussten Konsumentinnen und Konsumenten bei ihrem Einkauf auf österreichische und regionale Qualität zu schauen", so Tanner.
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