13.06.2016, 13:20 Uhr

Sommergespräche im Technopol Wieselburg

Wieselburger Sommergespräche: Helmut Miernicki, Andreas Prankl, Michaela Hinterholzer, Josef Plank, Heinrich Prankl und Franz Rafetzeder.

Bei den zweiten Wieselburger Sommergesprächen wurde über die Zukunft der Landwirtschaft diskutiert.

WIESELBURG-LAND. Der ecoplus Technopol Wieselburg, das internationale Zentrum für Bioenergie, Agrar- und Lebensmitteltechnologie im Mostviertel, beleuchtete bei den zweiten Wieselburger Sommergesprächen innovative Technologien für die Landwirtschaft.

Innovationen im Agrarraum

"Der Technopol-Standort Wieselburg stellt mit seinen Forschungen den Anspruch, die Innovationen im Agrarraum des Mostviertels zu prägen. Daher ist es nur konsequent, dass sich die heurigen Sommergespräche mit dem Zukunftsthema Landwirtschaft 4.0 befassen", betont die stellvertretende ecoplus-Aufsichtsratsvorsitzende, Landtagsabgeordnete und Bürgermeisterin, Michaela Hinterholzer, bei ihrer Begrüßung.
Die stellvertretende ecoplus-Aufsichtsratsvorsitzende verweist zudem auf die rund 230 hochqualifizierten Arbeitsplätze mit 160 Forscherinnen und Forschern in den Technologiefeldern am Technopol Wieselburg.
"Das Mostviertel hat mit dem Technopol-Standort Wieselburg eine geballte Ladung Brain-Power verortet, die sich mit anderen Forschungsstandorten in diesem Bereich durchaus messen kann. Ziel ist es, diesen Vorsprung in Zukunft noch weiter auszubauen", so Michaela Hinterholzer weiter.

Kooperationen als "Treibstoff"

ecoplus-Geschäftsführer Helmut Miernicki meinte: "Kooperationen zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Bildungsinstitutionen sind ein wesentlicher Treibstoff für Innovationen in Niederösterreich. Der Technopolstandort Wieselburg dient somit auch als Innovationstankstelle für technologieorientierte Unternehmen im Bereich Agrar und Bioenergie. Dabei kann auch die Wissenschaft von den Betrieben lernen, denn gerade im Bereich der nachwachsenden Rohstoffe besitzen sie ein unbezahlbares Gespür für den Werkstoff. Wir als ecoplus wollen kleinere und mittlere Unternehmen dazu motivieren, sich mit Forschung und Entwicklung auseinanderzusetzen. Denn Innovationen dürfen wir nicht nur den 'big playern' überlassen."

Neue Antworten finden

Der Präsident des Österreichischen Biomasseverbandes und stellvertretende Generalsekretär der Landwirtschaftskammern Österreich, Josef Plank aus Reinsberg, unterstrich in seinem Keynote: "Neue Technologien versetzen die Landwirtschaft in die Lage, auf die Herausforderungen unserer Zeit neue Antworten zu finden. Effiziente und nachhaltige Erzeugung von Agrarprodukten für eine vielseitige Verwendung – Pflanzenproduktion, Ressourceneffizienz, Bioenergie – sind dabei von ganz zentraler Bedeutung."

Spannende Diskussionen

Farmdok-Geschäftsführer Andreas Prankl und Bioenergy 2020+ Area-Manager Christoph Strasser sowie ecoplus-Bereichsleiter für Unternehmen und Technologie Claus Zeppelzauer lieferten spannende Diskussionsbeitrage zur Frage, wie man innovative Technologien auf den Boden bringen kann und wer davon schlussendlich profitieren wird.
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