06.09.2016, 09:19 Uhr

Firstfeier beim neuen Sozialzentrum "Gepflegtes Wohnen" in Mayrhofen

NHT Geschäftsführer Hannes Gschwentner im Bild links mit Stiftungsvorstand und Bürgermeister Robert Pramstrahler
Mayrhofen: NHT | Die NEUE HEIMAT TIROL errichtet in Mayrhofen unter dem Motto "gepflegtes Wohnen“ ein neues Sozialzentrum mit 80 Pflegebetten samt Zentralgarage, wobei der Baustart bereits im Juli 2015 erfolgt ist. Am 5. September 2016 konnte NHT Geschäftsführer Hannes Gschwentner im Rahmen einer Firstfeier zur Dachgleiche laden. Dort, wo vor ca 1 Jahr noch eine riesige Baugrube zu sehen war, konnte Gschwentner nunmehr die Mayrhofener Standortbürgermeisterin MMag Monika Wechselberger und die weiteren Vertreter der insgesamt 17 Verbandsgemeinden aus der Region, die Abgeordnete zum Tiroler Landtag Kathrin Kaltenhauser, Vertreter der bauausführenden Firmen und des Architektenteams Scharmer & Wurnig, der Neue Heimat Tirol Gemeinnützige Wohnungsbau GmbH, sowie viele am Bau werkenden Arbeiter in Mayrhofen begrüßen und willkommen heißen. Soweit alles planmäßig abgearbeitet werden kann, wird das neue Sozialzentrum im 4. Quartal 2017 fertiggestellt und bezogen werden können. Die NHT investiert in das Mayrhofener Sozialzentrum insgesamt 22,3 Mio €uro.

NHT Geschäftsführer Gschwentner und die Bürgermeisterin der Marktgemeinde Mayrhofen betonten, dass mit diesem neuen Sozialzentrum eine zusätzliche, moderne Pflegeeinrichtung für das Zillertal entstehe, das künftig sämtliche stationären, teilstationären und ambulanten Dienstleistungen für die Bewohnerinnen und Bewohner der Region anbiete, denn auch der Sozialsprengel werde im neuen Haus integriert werden. Die neue Zentralgarage mit über 400 Stellplätzten sei eine zusätzliche Aufwertung für die Marktgemeinde, betonte die Bürgermeisterin und sie freue sich schon sehr, im kommenden Jahr die ersten Bewohner dort begrüßen zu können.

Die Errichtung von Seniorenheimen und betreubaren Wohneinheiten sei ein wachsendes Geschäftsfeld der NHT. Derzeit würden in den Gemeinden Natters, Jochberg, Kematen und Kundl diesbezügliche Bauvorhaben realisiert werden, so Hannes Gschwentner, denn neben der Verwaltung und Schaffung von leistbarem Wohnraum zeige sich die NHT auch als kompetenter und verlässlicher Entwickler von multifunktionellen Wohnprojekten in Tiroler Gemeinden.

Die Kaiser-Franz-Josef-Stiftung und deren Stiftungsvorstand Bürgermeister Robert Pramstrahler aus Zell am Ziller, welche die insgesamt 17 Sprengel-Gemeinden in der Region vertritt, entschied gemeinsam mit der Neuen Heimat Tirol (NHT) als Baurechtsnehmerin, dieses Sozialzentrum in Mayrhofen Wirklichkeit werden zu lassen. Stiftungsvorstand Pramstrahler betonte, dass er mit der NHT einen kompetenten Partner für die Realisierung dieses Großprojektes gefunden habe. Gemeinsam mit dem bereits bestehenden Wohn-und Pflegeheim Zell am Ziller und einem künftigen Angebot von 160 Betten sei die Region für den steigenden Bedarf bestens gerüstet

Unter dem Motto „Gepflegtes Wohnen" plante und realisierte das Architekturbüro Scharmer & Wurnig ein soziales Begegnungszentrum für Jung und Alt. Die Vorgabe der Auftraggeber lautete: „Alles unter einem Dach,“ Förderung und Vernetzung von stationären, teilstationären und ambulanten Dienstleistungen in der Region, die Langzeit-, Kurzzeit- und Tagespflege im Sozialsprengel, sowie Beratungsdienste aller Art, sollen nach Fertigstellung angeboten werden.

Die Abgeordnete zum Tiroler Landtag Kathrin Kaltenhauser gratulierte der Kaiser Franz Josef Stiftung zur Errichtung dieses Sozialzentrums und sprach den Dank des Landes Tirol an die Verbandsgemeinden aus. Als Integrationssprecherin im Tiroler Landtag sei es ihr ein besonderes Anliegen, dass Menschen in ihrer eigenen und gewohnten Umgebung in Würde altern könnten und dazu sei es auch wichtig, den älteren Mitbürgerinnen und Mitbürgern gegenüber eine große Generationen Solidarität zu betonen. Dieses neue Heim solle vor allem auch ein Begegnungszentrum über den heutigen Tag der Firstfeier hinaus sein.

Das Sozialzentrum gepflegtes Wohnen mit Tiefgarage wird in bewährter Weise in Passivhausbauweise errichtet und besteht aus einem Erdgeschoß und drei Obergeschoßen. Das Gebäude ist in zwei miteinander verbundene Flügel gegliedert. Im Erdgeschoß sind ein Mehrzweckraum, eine Kapelle, Küche, Wäscherei, sowie Bereiche für Personal, Verwaltung und Haustechnik geplant. Zusätzlich sind Räumlichkeiten für den Sozial-und Gesundheitssprengel und ein Cafe vorgesehen. Im ersten und zweiten Obergeschoß befinden sich dann jeweils zwei Wohngruppen mit 15 bzw 14 Zimmern. Jede Wohngruppe verfügt über eine Wohnküche, ein Dienstzimmer, sowie eine Stube. Die Einrichtungen wie Pflegebad und diverse Sanitärräume werden von den jeweiligen Wohngruppen gemeinsam genutzt. Im dritten Obergeschoß befinden sich eine weitere Wohngruppe, sowie die Tagesbetreuung. Insgesamt entstehen hier 73 Pflegezimmer mit 80 Betten. Die Tiefgarage befindet sich unterhalb des Sozialzentrums und wird ebenfalls dreigeschoßig ausgeführt.

Was lange währt wird endlich gut – mit dieser Volksweisheit könnte man die Dachgleiche samt Firstfeier für das Sozialzentrum Mayrhofen durchaus treffend beschreiben denn bis alles unter Dach und Fach war, hat es schon eine Zeit lang gedauert und es gab zähe Verhandlungen, lange Sitzungen, Vertragsausfertigungen und starke Nervenbelastungen bis zum heutigen Tag, betonte NHT Geschäftsführer Hannes Gschwentner. Aber jetzt ist die „Freud“ umso größer, meinte auch Bürgermeisterin Monika Wechselberger und dankte den ehemaligen GemeinderätenInnen und ihrem Vorgänger im Gemeinderat für ihre diesbezüglichen Bemühungen. Was hier nämlich entstehe, sei ein Megaprojekt für die Gemeinde sowie den gemeinnützigen Bauträger Neue Heimat Tirol. Dessen Chef, Hannes Gschwentner, war voll des Lobes für das Projekt und erklärt schmunzelnd: Im Zuge der Verhandlungen habe ich schon öfters Sorge gehabt, ob alles gut geht, habe aber auch gelernt, dass die Zillertaler Mentalität durchaus eine sehr eigenwillige sein kann aber schlussendlich sind wir immer auf einen „grünen Zweig“ gekommen und jetzt stehe der Fertigstellung für das Jahr 2017 nichts mehr im Wege. Nach einem Hoch auf die Bauherrschaft wurde auf das gelungene Werk „Sozialzentrum Mayrhofen“ angestoßen und zu einem zünftigen Buffet geladen.
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