Wiege bis Bahre: Leseförderung von 0 bis 100 Jahren

Die Kinder in der Lesepatenschaft der Volksschule I in Jenbach.
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  • Die Kinder in der Lesepatenschaft der Volksschule I in Jenbach.
  • Foto: Angela Rainer
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Es braucht ein ganzes Dorf, um ein Kind zu erziehen! Dieses afrikanische Sprichwort ist das Motto für 26 ehrenamtliche LesepatInnen in Jenbach, die sich im Kindergarten, der Bücherei und in der Volksschule 1 engagieren.

LesepatInnen mit unterschiedlichen Muttersprachen und guten Deutschkenntnissen widmen ihre Zeit der verantwortungsvollen Aufgabe, Kinder für das Lesen zu begeistern und ihnen damit bessere Chancen in weiterführenden Schulen und für das spätere Berufsleben zu ermöglichen.

Die Lesepatenschaft „Jenbach liest“ wird in drei unterschiedlichen Einrichtungen in Jenbach angeboten. Im Gemeindekindergarten lesen LesepatInnen mit unterschiedlichen Muttersprachen Kindern in ihrer Erstsprache vor. In der Markt- und Schulbücherei jen.buch findet 14-tägig eine Lesestunde für Kinder zwischen 2 und 11 Jahren statt. In der Volksschule 1 begleiten LesepatInnen von LehrerInnen ausgewählte Kinder in ihrem Leselernprozess und fördern ihr Sprachverständnis. Darüber hinaus unterstützen LesepatInnen auch Kinder mit nicht deutscher Muttersprache bei der Alphabetisierung. Ein weiterer Ausbau der Leseförderung für Kleinkinder ist derzeit in Planung

Heimat – Vielfalt leben

Die Kinder der 3. und 4. Klasse waren auch mit großem Interesse bei den beiden von den LesepatInnen organisierten Projektveranstaltungen „Heimat – Vielfalt leben“ dabei. Susanne Schartner machte den Kindern mit Geschichten und Spielen die Bedeutung von Freundschaft und Zusammenarbeit bewusst.
Ende Mai wurde mit einem gemeinsamen Frühstück das Schuljahr 2015/16 für die Lesepatinnen und Lesepaten beendet. Dabei wurde die Arbeit der LesepatInnen von Bürgermeister Dietmar Wallner sowie Angela Rainer von der sone freiwilligenbörse der Marktgemeinde Jenbach und der Direktorin der Volksschule 1, Annemarie Prantl, gewürdigt, wobei diese auch auf die guten Fortschritte der Kinder hinwies. Die Kinder bedankten sich mit einem Lied.
Die LesepatInnen beginnen das nächste Schuljahr mit Anfang Oktober und freuen sich auf weitere engagierte Frauen und Männer, die bereit sind, einen wertvollen Beitrag für die Erziehung der Kinder zu leisten. – Denn es braucht ein ganzes Dorf, um ein Kind zu erziehen!

Lesepatenschaft

sone freiwilligenbörse

Interessierte:
Interessierte LesepatInnen können sich gerne in der sone freiwilligenbörse bei Frau Angela Rainer unter 0664 808 376 040 oder über eine E-Mail auf freiwilligenboerse@jenbach.at anmelden.

Die Kinder in der Lesepatenschaft der Volksschule I in Jenbach.
Die Lesepaten und Lespatinnen in der Volksschule Jenbach
Autor:

RMagazin Schwaz aus Schwaz

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