Schulabschlussfeier des 3. Jahrganges an der Fachschule für Landwirtschaft in Rotholz

"Volles Haus" im Festsaal der Fachschule für Landwirtschaft in Rotholz
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Der 27. Juni 2014 war für 68 Absolventen der Fachschule für Landwirtschaft und 37 Absolventinnen der Fachschule für ländliches Betriebs-und Haushaltsmanagement auf Schloss Thurneck in Rotholz ein sehr erfreulicher Tag. Durften sie doch nach einer dreijährigen Ausbildungszeit die Zeugnisse, den sogenannten Facharbeiterbrief, in Empfang nehmen, welcher sie für ihren Beruf in der Landwirtschaft, in vielen anderen Berufszweigen, aber auch für weiterführende Schulen und Studien qualifiziert.

Die Qualilfikation sei in diesem Facharbeiterbrief vermerkt und man könne somit feststellen, wie der oder die Absolvent(in) die Prüfungen und die Schule mit welchem Erfolg abgeschlossen habe, meinte Direktor DI Josef Norz bei der Begrüßung. Aber was solle die Schule vermitteln und was haben die Schülerinnen und Schüler in den drei Jahren ihrer Ausbildung für sich selbst bei ihren Betrachtungen und persönlichen „Mandalas“ für die Zukunft erforscht ? Es sei nicht "Erfolg" meinte Dir Norz, wer den größeren Traktor habe, wer die meisten Stockerlplätze im Sport belege, in der Politik den „Krösus“ darstelle, das PS-stärkere Auto fahre oder wer z.Bsp das meiste Geld habe. Wichtig sei vielmehr und das sei immer wieder in diversen Betrachtungen in der Schule zum Ausdruck gekommen, dass z.Bsp das Symbol der Familie, das Symbol Zeit füreinander haben, eine positive Beziehung zu meinen Mitmenschen haben, Freundschaft, Begeisterung und Ausstrahlung Richtungsgeber im Leben seien und sozusagen oft die "Verkehrsregeln" vorgeben. Facebook und You Tube, für manche junge Leute vermeintlich immens wichtig im Leben, könne man per PC Klick blockieren. Die Rotholzer Schule stehe vielmehr und eindeutig für eine Ausbildung, die ganz einfach viel mit dem Leben zu tun habe. Für vieles, was mit Natur, Tieren oder Pflanzen zusammenhängt, mit Veredeln, Zubereiten, Formen, Entwickeln und Heranziehen. Kurz und gut: für zahlreiche LEBENS praktische Kenntnisse und Fertigkeiten.

Direktor DI Josef Norz konnte zur Abschlussfeier im Festsaal des Rotholzer Schlosses „Thurneck“ neben vielen Damen und Herren des Lehrkörpers zahlreiche Ehrengäste, darunter LAg Kathrin Kaltenhauser, den Präsidenten der Landeslandwirtschaftskammer für Tirol, Ing Josef Hechenberger, Landesschulinspektor DI Dr. Stephan Prantauer, Ing Adi Huber von der Sozialversicherung der Bauern, Ing Klaus Kerschdorfer
Bezirksstellenleiter der Landwirtschaftskammer in Schwaz, den ehemaligen Direktor der Rotholzer Fachschule für Landwirtschaft Hofrat DI Franz Ebenbichler, die Leiterin der Fachschule für ländliches Betriebs-und Haushaltsmanagement Maria Gschwentner, ihre Vorgängerin Elfriede Hauser, sowie viele Eltern der Absolventinnen und Absolventen begrüßen und willkommen heißen.

Im Rahmen der Schulabschlussfeier konnten mehrere Landwirtschaftsbetriebe in Tirol mit der Sicherheitsplakette „Der sichere Bauernhof“ ausgezeichnet werden, welche durch Ing. Adolf Huber überreicht wurde. Schulsprecherin Elisabeth Breitenlechner berichtete in einer Powerpoint Darbietung mit lustigen Fotos und Kommentaren über die 3-jährige Rotholzer Schulzeit und kam zur Auffassung dass „Rotholz“ ein Erlebnis, manchmal die „Hölle“, ein Ort der Gemeinschaft, nicht immer ein „Zuckerschlecken“, nicht immer ohne Streit, aber trotzdem drei wunderschöne Jahre waren. Zuvor stellten die Absolventen Roman Plattner aus Thaur und Martin Rupprechter aus der Wildschönau ihre Landwirtschaftsbetriebe vor. Mehrere Absolventinnen und Absolventen konnten den dreijährigen Studienlehrgang mit gutem, sehr gutem oder ausgezeichnetem Erfolg abschließen.
Im Anschluss an die Zeugnisverteilung und diversen Dankesworten ging es zum gemütlichen Teil in den Speisesaal der Ldw Lehranstalt Rotholz, wo für Speis und Trank bestens gesorgt war.

Wo: Fachschule fu00fcr Landwirtschaft, 6200 Rotholz auf Karte anzeigen
Autor:

Franz Josef Haun aus Schwaz

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