Absturz über Schneefeld in Fügenberg

Der Hubschrauber brachte den schwer Verletzten in die Klinik Innsbruck
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FÜGENBERG (red). Am Samstag, den 15. Juni 2019, gegen 09:00 Uhr, fuhr ein 58-jähriger Holländer mit seinem Sohn, dem Bruder und 2 weiteren Bekannten von Fügen mit der Spieljochbahn zur Bergstation, stiegen auf dem rot markierten Wanderweg 18 A zur Gartalm und von dort auf das 2344 Meter hohe Kreuzjoch (Kellerjoch) auf. In weiterer Folge stiegen sie zur Kellerjochhütte und in weiterer Folge über den sog. Alpinsteig ab und beabsichtigten zur Bergstation der Spieljochbahn zurückzuwandern.

Bei diesem Alpinsteig mussten die Bergsteiger mehrere Schneefelder überqueren. Dabei rutschte die 49-jährige Begleiterin, ebenfalls aus Holland, bei einem ca. 30 Grad steilen, in nördliche Richtung abfallenden Schneefeld aus. Der 58-Jährige versuchte, sie festzuhalten. Während es ihr nach ca 10 Metern gelang, sich abzubremsen und festzuhalten, stürzte der 58-Jährige ca. 40 Meter weiter über steiles und felsiges Gelände in eine wasserführende Rinne ab und blieb in einer sog. Schmelzkluft (ca 5 Meter unter dem Schneefeld im wasserführenden Bach) schwerst verletzt liegen.

Aufgrund der schwer zugänglichen Örtlichkeit wurde die Bergrettung alarmiert. Zwei Bergretter sowie ein Alpinpolizist wurden vom Notarzthubschrauber in Hochfügen aufgenommen und zur Unfallstelle gebracht. Diese seilten sich dort zum Verunfallten ab und konnten diesen aus der Schmelzkluft mittels Flaschenzug bergen. In weiterer Folge wurde der Verunfallte ca. 150 Meter in Richtung Kaunzalm zu einem Aufahmeplatz abgeseilt. Dort wurde der Verunfallte von Besatzung des Notarzthubschraubers mittels Tau geborgen und in die Innsbrucker Klinik gebracht, wo er stationär aufgenommen wurde.

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