Achenseebahn
Achenseebahn: der Vergleich macht sicher

JENBACH (fh). Dass das Unternehmen Achenseebahn bereits seit Jahren unter keinem guten Stern mehr stand ist keine Geheimnis.

Rechtliche Auseinandersetzungen rund um den ehemaligen Vorstand Marchi sowie die Streichung der Förderungen aus dem sogenannten mittelfristigen Investitionsprogramm (Landes- und Bundesförderung) haben dem Unternehmen über die Jahre schwer zugesetzt und auch eine Überbrückungshilfe des Landes in Höhe von 1,2 Millionen konnte den Betrieb nicht retten. Anfang März verkündete man von Seiten des Landes, dass es fahrlässig wäre noch weitere Finanzmittel für das 130 Jahre alte Unternehmen in die Hand zu nehmen und dies war wohl der Todesstoß für die Achenseebahn. Jahrelang wurde das Unternehmen durch Steuermittel am Leben erhalten und nun, da der Sparzwang immer stärker wird ist der Zeitpunkt gekommen wo man die nostalgische Bahn über die Kline springen lässt. Der Achenseebahn wurden die Fördermittel ursprünglich mit dem Argument gestrichen, dass es eine rein touristische Einrichtung sei. Óbwohl der Vergleich mit der Zillertalbahn hinkt, muss er aber doch gezogen werden denn auch ein Unternehmen wie die Zillertalbahn ist ohne Steuergeld nicht überlebensfähig. Die Verantwortlichen der ZVB planen eine Umrüstung der Bahn auf Wasserstoffbetrieb und das Projekt soll ca. 150 Millionen Euro Kosten. Ob nach der Corona-Krise noch genügend Steuermitttel für ein derartiges Projekt vorhanden sein werden, bleibt abzuwarten. Auch vor dem Hintergrund, dass es dann eventuell wichtigere Dinge mit Steuergeld zu finanziergen gilt.

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