Aus für FFW Kapfing ist fix

Um die Argumentation zu stützen, las Bgm. Höllwarth aus einer Diplomarbeit über einen ähnlichen Fall vor.
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FÜGEN (bs). Vergangene Woche entschied der Gemeinderat in Fügen über die Zukunft der Freiwilligen Feuerwehr Kapfing und des Löschzugs Kleinboden. Zusammenlegung, so lautet das Urteil mit 11 Fürstimmen, drei Gegenstimmen und einer Enthaltung. Wenige Sekunden nach der Abstimmung verließen die betroffenen Floriani protestartig das Sitzungszimmer. "Ich hätte gedacht, dass mehr dagegen stimmen", sagt Markus Mariacher, Kommandant der FFW Kapfing. Mehrere Mitglieder seiner Mannschaft hatten angekündigt den Dienst zu quittieren, sollten sie sich in die FFW Fügen integrieren müssen. "Ich bin momentan hin- und hergerissen und weiß selbst noch nicht was ich tun werde", so Mariacher. Die Möglichkeit, als Feuerwehr für die Gemeinde Fügenberg zu agieren, ist vergangenen Freitag ebenso an den Kosten gescheitert. Nicht anders geht es dem Löschzug Kleinboden.

Kein Paradebeispiel
"Grundsätzlich bin ich gegen Zusammenlegungen. Diese Entscheidung ist ok, da die Sinnhaftigkeit durch die hohen Investitionskosten gegeben ist. Für die Betroffenen ist das sicher tragisch. Man muss die Leute auch verstehen, schließlich geben sie viel von ihrer Freizeit für den freiwilligen Dienst zur Sicherheit und dem Wohl der Bevölkerung her", gibt Bezirksfeuerwehrkommandant Steinberger zu denken. Außerdem warnt er davor, diesen Fall als Paradebeispiel herzunehmen, denn das wäre ein Schuss ins Knie. "Die örtliche Flächendeckung muss erhalten bleiben", so Steinberger weiter.

Wann die Zusammenlegung stattfindet muss die Gemeinde erst entscheiden. Die Periode läuft im Jänner aus und bis dahin wird der Dienst vermutlich wie bisher verrichtet werden. In nächster Zukunft werden jedenfalls einige Gespräche anstehen, sowohl für die Kommandanten untereinander als auch mit allen Mitgliedern und der Gemeinde. "Wir stehen hinter der Entscheidung und machen das Beste daraus. Für die Jungen ergeben sich dadurch natürlich gute Chancen, dass sie zu Einsätzen kommen und an den neuesten Gerätschaften ausgebildet werden", gibt Steinberger positiven Input für die Gespräche.

Um die Argumentation zu stützen, las Bgm. Höllwarth aus einer Diplomarbeit über einen ähnlichen Fall vor.
11 von 15 Mandataren stimmten für die Fusion mit Fügen.

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