BKH Schwaz investiert 18,2 Millionen

Zweimal im Jahr versammeln sich die 39 Gemeinden des Gemeindeverbands Bezirkskrankenhaus Schwaz. Bei der Versammlung Ende November standen geplante Investitionen und Neuerungen für 2018 auf der Agenda. Am 30.11.2018 haben sich die 39 Gemeinden des BKH Schwaz wieder versammelt, um die Investitionen für 2018 zu beschließen. „Wir können ein sehr gutes Betriebsergebnis vorweisen. Für das Betriebsbudget 2018 wurde ein Abgang von 950.000 Euro genehmigt. Das ist zum Budget 2017 eine Verbesserung von 1,5 Millionen“, erläutern BGM Franz Hauser, Obmann des Gemeindeverbandes und Mag. Margit Holzhammer, Kaufmännische Geschäftsführerin des BKH Schwaz.Diese positive Entwicklung macht es möglich, dass einerseits eine weitere Erhöhung des Mitarbeiterstandes möglich ist, andererseits anstehende große Investitionen finanziert werden konnen.

Sanierungen und Modernisierungen

Im Jahr 2017 wurden die Ambulanzen der Inneren Medizin, der Orthopädie und Traumatologie, die Räume der Therapie und die OPs ausgebaut und saniert. 2018 wird es weitere Investitionen am BKH Schwaz geben.Sanierung der Tiefgarage: Durch das salzige Schmelzwasser der parkenden Autos wurden Boden und Wände der Tiefgarage derart in Mitleidenschaft gezogen, dass eine Komplettsanierung notwendig ist. Dafur muss die Garage für sechs Monate gesperrt werden. In dieser Zeit wird es für MitarbeiterInnen und PatientInnen im Außenbereich einen Ausweichparkplatz geben. Die Gesamtkosten der Tiefgaragensanierung belaufen sich auf ca. vier Millionen Euro. Sanierung der Fassaden: In den Bauabschnitten 1 und 2 müssen die Fassaden saniert werden – teilweise ist auch eine Erneuerung der Fenster notwendig. Diese Arbeiten werden in den Sommermonaten durchgeführt. Die Kosten betragen etwa 2,8 Millionen Euro.

Maßnahmen zur Energieeffizienz

Die Energiestrategie des Landes Tirol sieht eine Reduktion des Energieverbrauchs und fossiler Energiequellen vor. Auch das Bezirkskrankenhaus Schwaz ist sich der Verantwortung bewusst und trifft 2018 Maßnahmen, um einerseits Energie zu sparen und andererseits den Anteil erneuerbarer Energie zu erhöhen. Unter dem Titel „Projekt Energieeffizienz 2020“ soll bis zum Jahr 2020 der Gesamtenergieeinsatz um 7% (als Basisjahr dient das Jahr 2013) gesenkt werden. Mit dieser eingesparten Energiemenge könnten 60 Niedrigenergiehäuser versorgt werden. Außerdem wird der Einsatz fossiler Energiequellen drastisch reduziert. Derzeit stammen 60% der Energie, die das BKH Schwaz benötigt, aus fossilen Quellen. Bis 2020 soll dieser Anteil auf maximal 10% gesenkt werden. Möglich ist das durch die Errichtung eines Tiefbrunnens (zur Sicherung der Kälteversorgung), durch Wärmepumpen (zur Wärmegewinnung), durch eine Photovoltaikanlage und die thermische Sanierung des Gebäudes. Dieses Großprojekt wird drei Jahre dauern. Für 2018 stehen die thermische Sanierung, die Errichtung des Tiefbrunnens sowie der Rohbau der neuen Energiezentrale auf der Agenda. Die Kosten dafür belaufen sich auf ca. 10 Millionen Euro. „Ich danke allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für das große Engagement und die Bereitschaft, Neuerungen stets mitzutragen. Auch den Bürgermeistern des Bezirkes gebührt Dank. Sie haben es uns ermöglicht, das Krankenhaus immer wieder zu modernisieren. Damit können wir unseren Patientinnen und Patienten stets modernste Medizin und einen komfortablen Aufenthalt bieten“, sagt Margit Holzhammer.

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