Didi Daum feiert den Weltuntergang

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FÜGEN (fh). Er ist bekannt dafür, zu polarisieren und manchmal überschreitet der Fügener Eventgastronom Didi Daum die Grenzen, wenn es darum geht, seine Veranstaltungen einer breiten Öffentlichkeit bekanntzumachen.
Sei es das sogenannte "Decadance", das demnächst wieder stattfindet und bei dem die Füße mit Champagner gewaschen werden oder der sogenannte "Frigay" für Schwule und Lesben in der Fügener Eventlocation "bawalounge": Didi Daum versteht es, das partywütige Volk anzuheizen und entwirft dabei immer skurrilere Szenarien, welche nicht von jedermann gutgeheißen werden. Konservativere Zeitgenossen können mit den Auswüchsen des Partymachers meist wenig anfangen, denn die Provokation ist bei Didi Daum stets Programm. Erst kürzlich veranstaltete er eine Menstrip-Show in der "bawalounge", bei der sich das vorwiegend junge, weibliche Publikum an der Freizügigkeit der Unterhosenmodels erfreuen konnte.

Wohin soll das führen?
Den nächsten Coup versucht der Fügener "Partyprinz" jetzt mit einer Weltuntergangsparty am 21. Dezember (Weltuntergang laut Maya-Kalender) zu landen und setzt damit einen mehr als fragwürdigen Meilenstein in Sachen Partykultur. "Daum geht es nur darum, Aufmerksamkeit zu erhaschen und zu provozieren. Ich frage mich, was man der Jugend mit so einer Partykultur vermittelt? Es geht doch nur darum, dass das Kind einen Namen hat und wenn man gar nicht mehr weiß, was man noch Lächerlicheres machen soll, dann kommen einem halt solche Gedanken", ärgert sich ein Fügener Gemeindebürger, der allerdings anonym bleiben möchte. Auch im sozialen Netzwerk "Facebook" sowie generell im Internet rührt Daum kräftig die Werbetrommel für seinen skurrilen Event und erreicht damit vermutlich nicht nur volljährige Personen. Was konkret Daum für den 21. Dezember plant, ist bis dato noch nicht an die Öffentlichkeit gedrungen, jedoch kann man davon ausgehen, dass Daum die Grenze des guten Geschmacks mühelos überschreiten wird.

Was soll die Aufregung?
Didi Daum selbst erklärt auf Anfrage der BEZIRKSBLÄTTER: "Ich lasse mir von keinen selbst ernannten Moralaposteln sagen, welche Art von Party ich machen darf und welche nicht. Es steht jedem frei, der Feierlichkeit fernzubleiben und wenn mir jemand erzählen will, dass es moralisch falsch sei, so ein Thema aufzugreifen, frage ich mich, woher man die Rechtfertigung nimmt, sich als ,Richter' aufzuspielen", so Daum kämpferisch.

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