Strom
Energie: jetzt wird's interessant

Michael Hotter ist ein "alter Hase" im Energiegeschäft und kennt die Rahmenbedingungen bestens.
  • Michael Hotter ist ein "alter Hase" im Energiegeschäft und kennt die Rahmenbedingungen bestens.
  • Foto: Köchler
  • hochgeladen von Florian Haun

ZILLERTAL. Es ist nicht vermessen zu sagen, dass Michael Hotter ein "alter Hase" im Energiegeschäft ist, denn er ist seit dem Jahr 1987 in Sachen Elektro unterwegs und hat bereits sehr früh Erfahrung mit der Photovoltaik-Technologie gesammelt.

"Ich war lange in Deutschland und habe dort viel Erfahrungen sammeln können und was sich derzeit in Sachen Energie- bzw. Strompreis tut ist enorm"

, erklärt Hotter im Gespräch mit der Redaktion. 

Explodieren Strompreise?

In letzter Zeit hat Hotter kaum Zeit zur Ruhe zu kommen, denn er macht nichts mehr anderes als Photovoltaik-Anlagen zu installieren:

"Angesichts der steigenden Preise wollen die Menschen immer mehr in die Unabhängigkeit und entscheiden sich für eine PV Anlage. Die Strompreise werden weiterhin steigen, denn der Zenith ist noch nicht erreicht und wir befinden uns voll im Wandel. PV-Anlagen für Private und auch Unternehme boomen voll und wenn wir die Dachflächen, Balkone uvm. in Tirol nützen, sind wir in Sachen Strom autark"

, so Hotter. Für ein Privathaus ist man mit Kosten von ca. 12.000,- Euro dabei und die Förderung des Landes für so eine Anlage beträgt 5.000,- Euro.

"Der Strom der Anlage wird untertags produziert und entweder gespeichert, oder in das Netz der TIWAG eingespeist, welche derzeit 12 cent pro Kilowattstunde bezahlt und somit ein sehr verlässlicher Partner ist

", erklärt Hotter. 

Geschlossener Kreislauf

Erst kürzlich hat Michael Hotter in einem Haushalt im Zillertal ein Anlage installiert welche völlig auf Autarkie ausgelegt ist. Die PV Anlage am Dach liefert den Strom für das E-Auto in der Garage und überschüssiger Strom wird am Ende des Tages wieder ins Netz gespeist.

"Im Bezug auf die E-Mobilität muss man sagen, dass es nicht funktioniert, wenn in der Hochsaison im Winter, überspitzt formuliert, das halbe Zillertal sein E-Fahrzeuge ans bestehende Stromnetz hängt weil irgendwann die Überlastung kommt. Bei einer installierten PV-Anlage muss man sich darüber keine Sorgen machen"

, so Hotter. Er installiert 20 bis 30 Anlagen im Monat und ein Ender der Nachfrage ist derzeit nicht abzusehen. 

Denken Sie, dass der Strompreis noch weiter steigen wird?

Die Menschen wollen mehr in die Unabhängigkeit wir haben in unserer Region die denkbar günstigsten Voraussetzungen dafür. Im Zusammenhang mit dem, in letzter Zeit, vielzitierten Blackout erklärt Hotter:

"In unserer Region sind wir in der Lage innerhalb von 3 bis 4 Stunden wieder Strom zu haben. In Sachen Infrastruktur sind wir da bestens aufgestellt"

, so Hotter.

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