Erfolgreiches Jahr für die Vinzenzgemeinschaft

Es ist immer wieder schön mitanzusehen, dass Menschen bereit sind etwas für andere, denen es nicht so gut geht, zu geben, um sie damit zu unterstützen“, so Christoph Wötzer, Präsident der Tiroler Vinzenzgemeinschaft. Im Rahmen einer Charityveranstaltung konnten Christoph Wötzer und Karoline Knitel, Amtsführende Vizepräsidentin der Vinzenzgemeinschaft einen Scheck im Wert von 11.200,-- Euro entgegennehmen. Die Vinzenzgemeinschaften haben kein Büro und keine Angestellten, weshalb jede Spende ohne Abzug den Hilfebedürftigen zukommt. Auch Pfarrer Wolfgang Pucher, treibende Kraft der Vinzenzgemeinschaften in der Steiermark, reiste eigens zum Jubiläum aus Graz an.
Der designierte Bischof der Diözese Innsbruck MMag. Hermann Glettler wertete die Veranstaltung mit seiner Anwesenheit auf und sprach in dessen Rahmen den Vinzenzgemeinschaften mit hochachtungsvollen Worten seinen Dank für die sehr gute Arbeit aus. Zudem betonte er die Wichtigkeit dieser ehrenamtlichen Vereine.
Für Unterhaltung sorgte die neue Musikmittelschule Olympisches Dorf, die ihr Musical „Die Zauberharfe“ den 250 Besuchern vorstellte. Neben der Scheckübergabe feierten die 75 Vinzenzgemeinschaften auch zwei Jubiläen:400 Jahre Vinzentinisches Charisma:
„Aus Liebe zum Nächsten“ – Die Grundmotivation der Vinzenzgemeinschaft entstand bereits im 16. Jahrhundert durch Vinzenz von Paul, Priester in Frankreich, der Hilfe für Notleidende organisierte. Später, im 19. Jahrhundert, folgte Gründungsvater Frederic Ozanam dem Beispiel Vinzenz von Pauls und scharte Studenten um sich, um der damals herrschenden Not entgegenzuwirken. Nach seinem Vorbild Vinzenz von Paul nannte er sie „Vinzentiner“ – daraus entstanden die Vinzenzgemeinschaften. 170 Jahre Vinzenzgemeinschaften Österreich und Tirol: Die erste, und somit älteste, Vinzenzgemeinschaft wurde in St. Jakob in Innsbruck im Jahre 1847 gegründet. Heute bestehen in Tirol 75 Vinzenzgemeinschaften. 650 Mitglieder und 2.000 HelferInnen arbeiten unter dem Dach der Vinzenzgemeinschaften. Allein heuer erfolgten vier Neugründungen. Dies zeigt den Bedarf an dieser organisierten und auf Dauer eingerichteten ehrenamtlichen Arbeit.

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