Hotel Post in Fügen verkauft an oberösterreichische Unternehmer

FÜGEN (bs). Das Hotel Post in Fügen hat einen neuen Eigentümer. Der Oberösterreicher Walter Wolfgang Rabl wird im Sommer den 4-Sterne-Betrieb wieder aufsperren. „Erst wenn wir die Schlüssel haben, können wir über ein fixes Konzept sprechen“, kommentiert Rabl die Zukunft des Fügener Hotels. Fix sei jedoch, dass eine seiner drei Töchter das „Hotel Post“ führen wird und unter dem bisherigen Betriebsnamen weiterführen wird.

„Wir möchten dem Hotel wieder den Stellenwirt wie vor 15 Jahren geben, so soll es auch wieder für die Einheimischen den Platz des Kirchenwirtes einnehmen“, erklärt Rabl.

In Planung stehen Verschönerungsarbeiten an der Fassade des Gebäudes und am Eingangsbereich. „Sonst sei es aber ein wunderschönes Hotel, auch die Zimmer sind komfortabel. Das merkt man auch an der Auslastung, denn 22.000 Übernachtungen zu einem sehr guten Preis sind ein gutes Aushängeschild“, weist der Oberösterreicher auf seine Pläne hin. Er möchte auch weiterhin in die Richtung der Ferien- und Familienhotellerie arbeiten und ebenfalls sieben Monate im Jahr geöffnet haben. „Das hat sich in den Jahren zuvor als positiv erwiesen, vor allem mit der hervorragenden Lage in der Ortsmitte“, so Rabl. Walter W. Rabl ist bereits im Besitz mehrerer Hotels und Gastbetriebe, einige davon in Gmunden.

Laut Masseverwalter Moser ist die Tatsache aber noch nicht offiziell. Er spricht vor Vertragsabschluss noch von einem namenslosen Interessenten. „Es gibt einen Interessenten aber der Vertrag ist noch nicht rechtskräftig“, erklärt Masseverwalter Gernot Moser aus Schwaz. In rund 14 Tagen steht es dann offiziell fest. Gerüchte gab es in den letzten Wochen einige, wer der zukünftige Eigentümer sein wird. „Die Buschtrommeln haben viele Gerüchte geklopft. Mir wurde unterstellt, einem Russen das Hotel zu verkaufen“, so Moser.

Bereits im Jänner 2010 befand sich die „Hotel Post in Fügen“-Gesellschaft in Konkurs. Zwar gab es einen Zwangsausgleich (30 Prozent) im Juni, der jedoch nur mit einer Quote von 7,5 Prozent bezahlt wurde. Zu Winterbeginn stellte die Gesellschaft dann selbst den Konkursantrag. Touristen, die in das bereits gebuchte Hotel einchecken wollten, standen vor geschlossener Tür. Laut dem Kreditschutzverband von 1870 über den Konkurs der Gesellschaft „Hotel Post in Fügen“ seien Bankverbindlichkeiten Schuld am endgültigen Konkurs gewesen.

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