In neuem Glanz erstrahlt die Pfarrkirche zum Hl.Bartholomäus in der Gemeinde Hart im Zillertal nach erfolgter Innenrenovierung

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Etwa ein Jahr dauerten die Innenrenovierungsarbeiten bei der Pfarrkirche zum hl Bartholomäus in der Gemeinde Hart im Zillertal, bis am 30. Oktober 2011 wieder der erste Gottesdienst in der neu restaurierten Kirche gefeiert werden konnte. Am 21.11.2010 fand dort die letzte hl Messe statt. Bis zur Wiedereröffnung jetzt Ende Oktober wurden die Gottesdienste im Theatersaal abgehalten.

Unsere Pfarrkirche strahlt wiederum in neuem Glanz, sagte der sichtlich erfreute Pfarrer Hans Peter Proßegger, der gemeinsam mit dem Generalvikar der Erzdiözese Salzburg, Prälat Dr Hansjörg Hofer den feierlichen Gottesdienst zelebrierte und sich bei allen helfenden Händen und Unterstützern, die bei der Innenrenovierung der Pfarrkirche in irgend einer Weise mitgewirkt haben, herzlich bedankte. Einen besonderen Dank richtete Pfarrer Proßegger an Herrn Rudolf Hörhager von der Firma Elektrotechnik Hörhager aus Hart, welcher für sein besonderes Engagement von der Erzdiözese Salzburg mit dem Hl Rupert und Virgil Orden ausgezeichnet wurde.

Zum Festakt anlässlich der gelungenen Innenrenovierung konnte Bürgermeister Alois Eberharter neben der hohen Geistlichkeit den Präsidenten des Tiroler Landtages, DDr Herwig van Staa, den Abgeordneten zum Tiroler Landtag Josef Geisler, beide in Begleitung ihrer Gattinnen, die örtliche Musikkapelle, die Schützenkompanie, die Feuerwehr, die Mitglieder des Gemeinderates, des Pfarrkirchen- und Pfarrgemeinderates, sowie viele Harterinnen und Harter Bürger begrüßen und willkommen heißen. Der Bürgermeister gratulierte im Namen des Gemeinderates, aber auch im eigenen Namen zur gelungenen Innenrenovierung und bedankte sich bei Pfarrer Hans Peter Proßegger, bei der Erzdiözese Salzburg, dem Pfarrgemeinde-und dem Pfarrkirchenrat, bei allen Verantwortlichen, insbesondere auch bei der Landesgedächtnisstiftung des Landes Tirol, sowie bei allen bauausführenden Firmen, die für die zeitgerechte Fertigstellung des Bauvorhabens viel Zeit geopfert, großes Engagement und maßgebliche Unterstützung geleistet haben.

Kurzbeschreibung der Pfarrkirche:
Bei der Pfarrkirche Hart handelt es sich um einen barocken Saalbau mit geschweiftem Fasadengiebel, der mit einen Sonnenuhr auf der Südseite ausgestattet ist. Der an der Nordseite angebaute Turm besitzt einen mit Malereien verzierten Zwiebelhelm. Die Kirche ist ein einschiffiger Langbau mit einem eingezogenen Chorraum. Sie ist im Inneren 25 m lang, im Schiff 9,6 m und im Presbyterium 6 m breit. Die Höhe des Schiffes beträgt 10,32 m, die des Presbyteriums 7,8 m.

Die Pfarrkirche Hart i.Z. ist außerdem eng mit dem Namen des heimischen Bildhauers und Steinmetzes Tobias Plankensteiner verbunden. Tobias Plankensteiner wurde 1883 in Hart geboren und verstarb dort im Jahr 1938. Nach der Volksschule war er von 1900 bis 1903 Schüler der Bildhauerkunst bei Franz Kobald in Schwaz. Ab 1905 besuchte er die Kunstakademie München und nahm an zahlreichen Ausstellungen und Wettbewerben in der damaligen Monarchie im In-und Ausland teil. Zahlreiche seiner unverkennbaren Werke, wie die Kreuzwegstationen, die 12 Apostel, der hl Josef, die Herz-Jesu Statue, um nur einige zu nennen, schmücken heute die Pfarrkirche zum hl Bartholomäus in Hart i.Z.

Die Gesamtleitung des Projektes Innenrestaurierung der Pfarrkirche Hart lag in den Händen von Arch Dipl Ing Christian Kotai aus Jenbach. Auf jeden Fall ein mustergültig gelungenes Renovierungsvorhaben der Pfarre, welches auch durch die großzügige Unterstützung der Harter Bevölkerung umgesetzt werden konnte.

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