Weltmilchtag
Milch hat große Bedeutung im Bezirk

Milch aus der Heimat: Bezirksbauernobmann Hannes Partl, Kreativassistentin der BB Schwaz Hannah Mühlbacher, Bezirksbäurin Sonja Gschösser und Josef Unterweger vom Bauernbund Bezirk Schwaz (v. l.)
2Bilder
  • Milch aus der Heimat: Bezirksbauernobmann Hannes Partl, Kreativassistentin der BB Schwaz Hannah Mühlbacher, Bezirksbäurin Sonja Gschösser und Josef Unterweger vom Bauernbund Bezirk Schwaz (v. l.)
  • Foto: Foto: Knoflach-Haberditz
  • hochgeladen von Dagmar Knoflach-Haberditz

BEZIRK (dkh). Am 1. Juni ist er Weltmilchtag. Dieser Tag wurde von den heimischen Bauern zum Anlass genommen, um sich bei den Konsumenten im Bezirk zu bedanken. "Wir möchten einfach einmal Danke sagen, dass so viele Konsumenten wirklich zur heimischen Milch greifen. Durch Ihr Kaufverhalten werden die kleinstrukturierten Lieferanten unterstützt", erklärt Bezirksbauernobmann Hannes Partl bei seinem Besuch in der BEZIRKSBLÄTTER-Redaktion. "Wir haben eine sehr hohe Qualität der Milchprodukte und auch viele Auflagen, die erfüllt werden müssen. Das ist den Konsument und uns sehr wichtig", ergänzt Bezirksbäuerin Sonja Gschösser. Die Bauernvertreter wollen die Konsumenten dazu animieren, besonders am Weltmilchtag ganz bewusst zu Milch, Joghurt und Käse zu greifen.

Milch als Wirtschaftsfaktor

Milchwirtschaft ist im Bezirk Schwaz zweifelsohne von großer Bedeutung. Im Land Tirol kommen die meisten Lieferanten aus dem Bezirk Schwaz (1.010 im Jahr 2017). Diese lieferten 83.425.626 kg Milch zur Verarbeitung an sechs Milchverarbeiter. Das ist tirolweit die zweithöchste Menge nach dem Bezirk Kufstein. Die Region bietet auch die Möglichkeit zur Produktion in der Nähe. Mit Tirol Milch, der Fa. Kröll Sennerei Zillertal, der Zillertaler Heumilch Sennerei, den Käserebellen in Zell am Ziller und der Fa. Hirschhuber in Schlitters befinden sich viele Milchverarbeitungsbetriebe in unserem Bezirk. 

Topographisch bedingt

Die Milchwirtschaft ist in unserem Bezirk auch durch den Charakter der Region bedingt. Durch die steilen Hänge ist eine Feldwirtschaft in keinem Fall so gut geeignet wie schon etwa im Oberland. "Die Milchproduktion bei uns im Land ist besonders aufwendig, da die landschaftlichen Gegenbenheiten nur kleinstrukturierte Betriebe zulassen und die Futtereinbringung mühsam ist. Das Bewirtschaften der steilen Hänge ist für die Tiroler Bevölkerung allerdings von unschätzbarem Wert: Siedlungsgebiete werden vor Lawinenabgängen und Muren geschützt. Würden Felder zuwachsen, hätten viele Häuser dadurch außerdem weniger Sonne und damit weniger Lebensqualität", erläutert Hannes Partl.

Milch aus der Heimat: Bezirksbauernobmann Hannes Partl, Kreativassistentin der BB Schwaz Hannah Mühlbacher, Bezirksbäurin Sonja Gschösser und Josef Unterweger vom Bauernbund Bezirk Schwaz (v. l.)
Milch aus der Heimat: Bezirksbauernobmann Hannes Partl, Kreativassistentin der BB Schwaz Hannah Mühlbacher, Bezirksbäurin Sonja Gschösser und Josef Unterweger vom Bauernbund Bezirk Schwaz (v. l.)

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen