Schiunfall: Helmkamera half bei Suche

SCHWENDAU. Am Montag, den 30. Jänner 2012 gegen 14.00 Uhr, kam es im Schigebiet „Horberg“ im Schwendau zu einem Zusammenstoß zwischen einem russischen Snowboarder (26) und einem deutschen Schifahrer (58). Nach dem Zusammenstoß fragte der Russe ob alles in Ordnung sei, bevor der 58-jährige Deutsche jedoch antworten konnte, fuhr der 26-jährige Snowboarder weiter ohne seine Personaldaten bekannt zu geben bzw. seine Hilfe anzubieten. Der Schiunfall wurde vom Sohn des Verletzten zufällig per Helmkamera aufgenommen. Am Tag darauf, erstattete der Deutsche bei der Polizeiinspektion Mayrhofen Anzeige gegen den unbekannten Täter. Mit Einverständnis des Geschädigten wurden von den Polizeibeamten Lichtbilder der Videoaufzeichnungen (Snapshots) per E-Mail an die umliegenden Schigebiete versendet. Am Mittwoch, den 02. Februar 2012 meldete sich die Kassierin vom Schigebiet Hintertuxer Gletscher bei der Polizei und teilte mit, dass sich der gesuchte Snowboarder vermutlich bei ihr an der Kassa befinde. Dieser konnte bis zum Eintreffen der Polizei angehalten werden. Während der Anhaltung wurde von den Hintertuxer Gletscherbahnen die Schikarte ausgewertet. Dabei konnte festgestellt werden, dass der Russe tatsächlich zur Unfallszeit in der Nähe des Unfallortes gewesen sein muss. Der Snowboarder wurde von der Polizei befragt und gab bei der anschließenden Vernehmung sofort zu, beim Schiunfall beteiligt gewesen zu sein. Der Deutsche erlitt bei dem Unfall, Prellungen und Zerrungen an der Wirbelsäule, Hals und Schulter. Er wurde in der Sport Clinic Zillertal in ärztlich behandelt.

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