Schwaz ist Reformationsstadt Europas

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SCHWAZ. Am 25. Oktober wurde der Silberstadt vom evangelischen Bischof und Generalsekretär des Netzwerkes Europäischer Reformationsstädte die Aufnahme als 100. Reformationsstadt Europas feierlich beurkundet. Bei einer Veranstaltung des Silbersommers unter dem Thema „500 Jahre Martin Luther“ entstand die Idee, dass Schwaz sehr gut in das Netzwerk der Reformationsstädte passen würden. Bgm. Hans Lintner: „Martin Luther hat genau vor 500 Jahren mit seinem Vorstoß für große Veränderungen, aber auch für Konflikte gesorgt, die sich auch in Schwaz durch die zahlreichen aus ganz Europa eingewanderten Knappen ausgewirkt haben. Die Reformation war in der Bergbaumetropole Schwaz vor 500 Jahren ein großes Thema und es sind viele Vernetzungen sichtbar geworden, die wir als neues Mitglied des Netzwerkes Europäischer Reformationsstädte im Austausch weiter vertiefen möchten. Wir sind heute mehr denn je angehalten, Brücken zu bauen zwischen den Religionen, Regionen und den Menschen und die Zusammenarbeit und den Austausch bewusst zu fördern.“ Im Netzwerk der Reformationsstädte sind viele ehemalige Bergbaustädte vertreten, darunter auch Wittenberg. Im Rahmen der Veranstaltung wurde dann der 9. Band „Schwaz und die Reformation“ aus der Reihe „Schwazer Kostbarkeiten“ präsentiert. Die Autoren Peter Hörhager und Uli Jung haben sich als katholisch-evangelisches Autorenteam auf die Spuren der Reformation in Schwaz begeben und viele Geschichten und Informationen zusammengetragen. Die Annäherung von Katholiken und Protestanten ist auch heute noch keine Selbstverständlichkeit und so findet sich zur Einschätzung der aktuellen Entwicklungen dazu auch je ein Beitrag von Pfarrer Martin Müller und Meinhardt von Gierke im neuen Band. Der Band ist im Rathaus erhältlich.

Bild: Vize-Bgm. Bauer, Superintendent für Sbg. und Tirol Olivier Dantine, Bischof Michael Bünker, Generalsekretär des Netzwerkes Europäischer Reformationsstädte, Bgm. Lintner, Kulturreferentin Iris Mailer-Schrey, Hermann Weratschnig.

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