Sonderschulen unter politischem Druck: was soll das?

Es ist also der politische Wunsch, die Sonderschulen bis zum Jahr 2020 abzuschaffen. Eine Schulform, die sich über Jahre hinweg bewährt hat und von Kindern und Eltern gleichermaßen geschätzt wurde, soll mehr oder weniger schleichend von der Bildfläche verschwinden und durch die sogenannte Inklusion ersetzt werden. In den Sonderschulen des Bezirkes spürt man den politischen Druck bereits sehr deutlich und es formiert sich eine Front gegen die Abschaffung der Sonderschulen. Selbsternannte Bildungsexperten, entsandt aus dem politischen Kaderpersonal, drängen in Richtung Inklusion und haben plötzlich die EU-verordnete Chancengleichheit für sich entdeckt. Eine Chancengleichheit, die es im realen Leben nicht gibt, denn Menschen mit Beeinträchtigung sind nun einmal schwerer in den Arbeitsmarkt zu integrieren. In einer modernen und sozialen Gesellschaft ist es Usus, dass sich die Stärkeren um die Schwächeren kümmern und die SchülerInnen in den Sonderschulen haben nun einmal spezielle Bedürfnisse. An diesem System zu rütteln, ist schlicht und ergreifend falsch.

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