Buch
Toan ma decht Tirolarisch

Das Buch ist beim Autor erhältlich

Nur der Erste ist der einzig Wahre: wenn ein Kind auf die Welt kommt, dann heißt es schnell sein. Denn der Storch, der für alle sichtbar, an Balkonen und Gartenzäunen montiert wird, soll das große Glück verkünden und gültig ist nur jener, der als erstes montiert wurde. Dieser seit Jahrzehnten geprägte und gelebte Brauch ist nur einer von vielen, die Hans Moser in seinem Buch "Toan ma decht Tirolarisch" gesammelt und beschrieben hat. Sei es die Kräuterweihe zu Maria Himmelfahrt, der Barbara-Zweig im Dezember oder der Hausaltar im Advent. Gepflegtes, aber auch mancherorts schon fast Vergessenes lässt sich in diesem Büchlein finden, von regionalen Besonderheiten (Böhm gea in Alpbach, Leonhardiritt Thiersee, Dreikönigsspiel Silz...) bis hin zu bekannten, länderübergreifenden Traditionen. Auch die lokale Küche prägt eine Region und so macht Moser mit Hinweisen auf den Osttiroler Blattlstock, Schottnockn und Kluawabrot Appetit. Schilderungen von Frauen und Männern die dieses Brauchtum leben und die zahlreichen Fotos machen diese Sammlung besonders anschaulich. Für alle die sich für Bräuche, Aberglaube, Kulinarik und Handwerk in Tirol interessieren ein spannendes Nachschlagswerk.

Hans Moser, Toan ma decht Tirolarisch. Tiroler Brauch im Zeitenlauf, 2018 erschienen im Selbstverlag, 210 S., € 17,90.

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