Übergemüse soll auf den Teller kommen

BEZIRK (red). Zu klein, zu dick, zu blass: Der Grat zwischen handelskonform und Ausschussware ist beim Gemüse schmal. Dass geschmacklich und qualitativ einwandfreie Lebensmittel aufgrund optischer Mängel nicht verkauft werden können, damit beschäftigt sich die Tiroler Ausprägung des EU-Projekts STREFOWA. Als Projektpartner auf Tiroler Ebene arbeitet die Abfallwirtschaft Tirol Mitte GmbH (ATM) in Kooperation mit der Landwirtschaftskammer und den Tiroler Gemüsebauern daran, auch sogenanntem Übergemü+se auf die Teller zu verhelfen. Das Projekt „Übergemüse“ fordert Köche und Köchinnen dazu auf, mit ihrem Wissen und Können auch nicht normgerechtes Gemüse zu geschmacklich einwandfreien Gerichten zu verarbeiten. Sie präsentieren ihren Gästen das Endprodukt am Teller und begeistern mit ihren Kreationen – unabhängig von der Optik der Zutaten. Die erste Projektphase läuft bis Frühjahr 2018; bis die regionalen Lager ausgeschöpft sind. Mit der nächsten Erntesaison startet das Projekt wieder neu durch. Alle interessierten Landwirte und Personen, die Übergemüse beziehen wollen, sind willkommen.

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