Endlich ist Schluss mit Lärm!

TERFENS/VOMPERBACH (fh). Seit Jahren kämpft die Familie Jenewein sowie zahlreiche weitere Bewohner des Terfener Ortsteils Vomperbach für einen Lärmschutz entlang der A12. Zusammen mit der Gemeinde Terfens und dem Transitforum Austria-Tirol konnte nun eine Lösung erreicht werden und die lärmgeplagten Anrainer können endlich ruhig schlafen.
Lärm macht krank - diese Tatsache hat die Familie Jenewein zusammen mit zahlreichen anderen Familien über Jahre hinweg am eigenen Leib verspüren müssen. Nun ist der Kampf gewonnen und die Arbeiten zum Bau des umfassenden Lärmschutzes sind voll im Gange. LAbg. Fritz Gurgiser und Karl Muigg vom Transitforum Tirol konnten mit Hilfe von Messungen nachweisen, dass die Lärmgrenzwerte trotz teilweise bereits vorhandener Schutzwände erheblich überschritten wurden. Auch im Gutachten der ASFINAG kam zum Ausdruck, dass die Lärmbelastung zu hoch ist. „Im nördlichen Teil sind von den Grenzwertüberschreitungen die Bewohner von sechs Wohnhäusern, davon insbesondere das Wohnhaus der Familie Jenewein besonders betroffen. Im südlichen Teil sind weitere 15 Wohnhäuser betroffen und die Verhandlungen zur Verbesserung der Lebensqualität der dortigen Bewohner laufen“, erklärt Karl Muigg vom Transitforum Tirol.
Nach teilweise schwierigen Verhandlungen mit der ASFINAG und der Einbringung einer Petition im Nationalrat ist es nun gelungen, für die nördlichen Bewohner den Bau eines hochabsorbierenden Lärmschutzes zu erreichen.

Schwierige Verhandlungen
„Wir bedanken uns sehr herzlich beim Transitforum und der Gemeinde Terfens. Bürgermeister Hubert Hussl hat sich für uns wirklich ins Zeug gelegt und das rechnen wir ihm sehr hoch an“, erklärt die Familie Jenewein unisono.
Transitforumsobmann Fritz Gurgiser war ebenfalls maßgeblich daran beteiligt, dass dieses Projekt zustand kam. „Es ist wichtig, dass das Verursacherprinzip endlich auch auf die Straße angewandt wird. Wer für den Lärm verantwortlich ist muss für seine Eindämmung sorgen. Ich freue mich für die sechs Familien nördlich der Autobahn und für jene auf der Südseite kämpfen wir weiter und werden wieder mit der ASFINAG verhandeln“, erklärt LAbg. Fritz Gurgiser.

Autor:

Florian Haun aus Tirol

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