Recht hitzige Wortmeldungen gab es bei der Gemeindeversammlung in Fügen

Vorne von links Ing Peter Hackl, Harald Kisslinger Chef d.Gemeindearbeiter, Bernhard Steiner Einwohnermeldeamt u. Roland Anker Kassenverwaltung
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Reger Andrang herrschte am 17. November 2010 in der Aula der Hauptschule Fügen. Bürgermeister Walter HÖLLWARTH hat die Fügener Bevölkerung zur jährlichen Gemeindeversammlung eingeladen. Etwa 150 GemeindebürgerInnen haben daran teilgenommen, um das Neueste aus der Gemeindestube zu erfahren. In seinen Ausführungen kamen sowohl aktuelle Themen und im Rückblick auch Themen seit der Gemeinderatswahl im März 2010 zur Sprache. Bgm Höllwarth bedankte sich bei den insgesamt 45 MitarbeiternInnen der Gemeinde Fügen und ließ in der Folge Gemeindebedienstete über wichtige Angelegenheiten aus ihren einzelnen Ressorts berichten.

Schule – Kindergarten – Franziskusheim Fügen

Nach den Ausführungen von Bgm Höllwarth erläuterte Vizebürgermeister Rudi Kössler die derzeitige Situation beim Fügener Kindergarten, wo derzeit insgesamt 95 Kinder (Höchstzahl) betreut werden und auch eine Integrationsgruppe eingerichtet wurde. In den Fügener Schulen, das sind die Volksschule, die Hauptschule I und II, die polytechnische und die Sonderpädagogische Schule, werden insgesamt 748 SchülerInnen unterrrichtet.

Für den Altenheimverband Vorderes Zillertal (Franziskusheim) sei ein Jahresbudget von rund 2.60 Mio €uro veranschlagt, wobei allein die Personalkosten 2.030 Mio €uro betragen. Für das Jahr 2010 seien Sanierungs-und Instandhaltungsmaßnahmen in der Höhe von ca 179.000.- €uro vorgesehen. Im Fügener Franziskusheim werden derzeit 73 BewohnerInnen von 68 MitarbeiternInnen betreut.

Erfreuliche Budgetzahlen - Kurzauszüge aus der Finanzverwaltung Fügen

Erfreuliche Zahlen für die Gemeinde Fügen gab es beim eigenen Steueraufkommen. Waren das im Jahr 2004 noch 1.347,445.00 €uro, so sind diese im Jahr 2009 auf 1.730.068.- €uro angewachsen. Auch die Entwicklung der Abgabenertragsanteile für die Gemeinde waren positiv. Im Jahr 2004 betrugen diese 2.178.723.00 €uro und im Jahr 2009 2.723.130.00 €uro. Bei den Gemeindeabgaben, wie den Erschließungsbeiträgen, Wasser-und Kanalgebühren, sowie den Müll-und Grundgebühren, liege man, so der Leiter der Gemeindekasse, im guten Mittelfeld. Zugenommen hätten die Beiträge an das Land. So gibt es etwa im Bereich Sozialhilfe für 2011 eine Erhöhung um 18.35 %, beim Behindertenbeitrag eine Erhöhung um 10.24 %, beim Pflegegeld um 9,38 % und bei den Zahlungen an das Landeskrankenhaus eine Erhöhung um 9.03 %.

Bei den Investitionen für das Jahr 2010 wurde für die Erneuerung der Wasser-und Kanalversorgungsanlage Marienberg ein namhafter Betrag von 1.400.000.00 €uro aufgewendet. Den dabei erwachsenen und vom Gemeinderat beschlossenen Mehrkosten in der Höhe von über 800.000 €uro und einer darüber erfolgten Berichterstattung in den BEZIRKSBLÄTTERN konnte Bürgermeister Höllwarth offenbar nichts abgewinnen und sprach von unqualifizierten Methoden, bei welcher die genaue Recherche seiner Meinung nach offenbar in den Hintergrund gerückt worden sei.

Straßenbauvorhaben Einfahrt Fügen Nord
Über dieses Straßenbauvorhaben sagte Bürgermeister Höllwarth in der fast 3 Stunden dauernden Versammlung zunächst gar nichts, worauf dann gegen Ende der Versammlung einige Grundbesitzer und Anrainer um eine Stellungnahme ersuchten. Recht emotional ging es dann bei dieser Debatte auch zu. Die Sprecherin der Anrainer und Grundbesitzer Margarethe Weisleitner forderte vehement die Verwirklichung einer Unterflurtrasse für den bestehenden Straßenabschnitt ab der Einfahrt Fügen Nord Zillertal einwärts.Der Antrag der Gemeinde Fügen auf dieses Bauvorhaben sei vom Land Tirol genehmigt worden, so der Bürgermeister. Jetzt sei das Land am Zuge und die Einsprüche von mehreren Grundbesitzern müssten vom Land verhandelt werden. Höllwarth konterte, dass die Fachleute der Baudirektion der Unterflurtrasse eine Absage erteilt hätten und die Kritiker oft nur aus eigenem Interesse gegen das Straßenbauvorhaben seien. Die derzeit vorhandene Verkehrssituation in Fügen, insbesondere die Einfahrt Fügen Nord, „schreie“ seit Jahren nach einer Lösung und nunmehr sei es eben mit dem Land Tirol gelungen, eine genehmigungsfähige Variante zu präsentieren, so der Dorfchef.

Autor:

Franz Josef Haun aus Schwaz

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