Faszination Achenseelauf

Interview mit Andreas Hummel aus Schwaz zum Thema Achenseelauf

BB: Wie sind Sie zum Laufsport gekommen und wann haben Sie Ihre Leidenschaft dafür entdeckt?
Andreas Hummel: In meinem Beruf habe ich eine anspruchsvolle Position, die viel Verantwortung mit sich bringt. Als Ausgleich dazu habe ich dann mit dem Laufen angefangen, sozusagen als Druckventil. Ich nehme mir konsequent die Zeit fürs Laufen, die Regelmäßigkeit ist sehr wichtig. Wie in der Firma, da hat man auch Termine, die wahrgenommen werden sollen. Die Leidenschaft dafür ist gekommen, als ich gemerkt habe, wie gut mir das tut und wie positiv sich das auf Kopf und Körper auswirkt.

BB: Sie laufen seit 17 Jahren jährlich beim bekannten Achenseelauf mit, wo Sie sich mit Spitzenathleten aus aller Welt messen. Worin liegt Ihre Passion für genau dieses Rennen?
Andreas Hummel: Ich bin eigentlich mehr durch Zufall zum Achenseelauf gekommen, ein Freund hat mich darauf aufmerksam gemacht. Also bin ich mitgelaufen und von Anfang an war mir die Besonderheit dieses Laufs klar. Die Landschaft bringt soviel Faszination mit sich, ich nehme mir auch während des Rennens immer wieder einen Augenblick Zeit, all die Eindrücke wahrzunehmen. Das Wetter ist ja immer anders beim Achenseelauf, und wenn der Nebel noch über dem See hängt und das Wasser blau durchschimmert, das sind Bilder die einfach in Erinnerung bleiben. Auch die Organisation ist super, die Organisatoren verbessern sich jedes Jahr und nehmen Kritik sehr positiv auf. Am schönsten ist der Zieleinlauf, die Stimmung ist bombastisch und man läuft nicht wie bei anderen Läufen auf einem roten Teppich ins Ziel sondern direkt auf der Wiese. Das ist einer der tollsten Läufe überhaupt, und es gibt keinen Lauf um einen See wo man soviel am See selbst ist.

BB:
Was können Sie jungen Nachwuchssportlern für viel Freude am Sport und ein erfolgreiches Training raten?
Andreas Hummel: Ganz wichtig ist, dass man sich wirklich fixe Termine festlegt, an denen gesportelt wird. Das muss man konsequent durchziehen, egal wie das Wetter ist und ob man gerade mag oder nicht, Ausreden gelten nicht. Wenn man das durchhält, gewöhnt man sich schnell daran und dann fängt es an, richtig Spaß zu machen. Man gewinnt auch viel Lebensqualität durch die Bewegung und hat ein ganz anderes Körpergefühl, es lebt sich viel entspannter wenn man weiß, dass es dem Körper gut tut was man da macht. Man sagt nicht umsonst „für Körper, Geist und Seele“, der Sport wirkt sich auch positiv auf den Kopf aus und man kann die Dinge viel entspannter und ausgeglichener angehen, da kann einem dann auch ein stressiger Job nichts mehr anhaben.

Autor:

Monika Haslauer aus Schwaz

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