„Das Projekt war richtig überlegt!“

Der BEZIRKSBLÄTTER-Artikel rund um die Wohnanlage auf den Kirchlergründen in Jenbach hat viel Staub aufgewirbelt. Ein Insider, der mit dem Projekt bestens betraut ist, nimmt nun Stellung und klärt über die Hintergründe des Baus auf.

JENBACH (fh). Michael F. (Name von der Redaktion geändert) weiß bestens über jenes Jenbacher Projekt Bescheid, das seit seinem Bestehen die Gemüter in der Gemeinde spaltet. „Von Anfang an wurde dieses Wohnbauvorhaben schlecht geredet und immer damit in Verbindung gebracht, dass der Hang auf dem die Häuser stehen bereits einmal abgerutscht sei. Dazu muss man jedoch wissen, dass es sich nicht um eine natürlich Hangrutschung handelte, sondern diese im Zuge von Schotterabbau für den Autobahnbau der A 12 quasi herbeigeführt wurde. Die Gemeinde hat uns im Zuge des Baus Auflagen vorgelegt, die wir allesamt erfüllt haben und auch die Hangbewehrungen sind bestens durchgeführt worden“, erklärt Michael F.

Gefährliches Halbwissen?
Die Kritik an dem Projekt kennt der Insider bereits in- und auswendig und verwehrt sich gegen Gerüchte von außen: „Natürlich hat sich die Sache anders entwickelt als man sich das vorgestellt hat und das Verhältnis zu dem Schweizer Projektmanager ist vielleicht nicht mehr das Beste, aber wir haben hier ein qualitativ sehr hochwertiges Wohnbauprojekt, für das man übrigens auch die Wohnbauförderung (außer für die Penthousewohnungen - Anm. der Redaktion) bekommt. Natürlich gibt es sechs Penthousewohnungen von denen die teuerste ca. 590.000,- Euro kostet, aber es gibt auch Wohnungen mit ca. 68 m2, die bei € 189.000,- liegen und da muss mir erst einer zeigen wo man ein Wohnung in dieser Lage und um diesen Preis findet“, erklärt der Insider. Das Wohnbauprojekt auf den Kirchlergründen steht derzeit noch größtenteils leer und es gab auch die Überlegung, führende Mitarbeiter der Firma GE-Jenbacher dort einzuquartieren. Diese Idee hat sich jedoch wieder zerschlagen und die Wohnungen warten, trotz aussichtiger Lage auf KäuferInnen.

Zur Sache
Umtriebiger Projektmanager

Der Bau auf den Kirchlergründen ist unter der Federführung eines Schweizer Projektmanagers entstanden, der die Mutter der alteingesessenen Familie Kirchler von der Investition überzeugen konnte. Auf der Hompage des Managers ist vom Bau eines weiteren Projektes mit 10 Garten- und Penthousewohnungen in Aschau i.Z. die Rede. Baustart: 2011

Autor:

Florian Haun aus Tirol

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