Die Stadtgemeinde Schwaz erneuert Heizanlage im Rathaus

SCHWAZ (dw). Die Stadtgemeinde Schwaz erneuert ihre Heizanlage im Rathaus und stellt eine zukunftsweisende Wärmeversorgung für die Innenstadt bereit. Die Heizanlage im Rathaus musste saniert werden: Einerseits die Wärmeverteilung in den Stockwerken und Räumen, andererseits die Bereitstellung der Wärme, die früher mit Öl und zurzeit mit Erdgas erfolgt. Das nun vorliegende zukunftsweisende Konzept für den ersten Abschnitt entspricht den Ideen der e5-Gemeinde Schwaz und den Zielen von Tirol 2050 zum Klimaschutz. Vor einigen Wochen wurde mit den großräumigen Umbauarbeiten im Keller des Rathauses, wo sich der Heizraum befindet, begonnen und die dortige in die Jahre gekommene Heizanlage ersetzt. Für die Einbringung diverser Materialien in den Heizkeller musste sogar die Fuggergasse aufgegraben und ein entsprechender Schacht hergestellt werden. Die Arbeiten im Rathaus befinden sich in der Endphase und sehen die Wärmeversorgung im Heizungskeller in der Form vor, dass diese vorwiegend über eine elektrisch betriebene Wärmepumpe und lediglich zur Abdeckung des Spitzenbedarfs aus einem Gasheizkessel bereitgestellt wird. Für den Betrieb der Wärmepumpe bedarf es noch der Errichtung eines Grundwasserbrunnens am Stadtplatz und einer Grundwasserleitung zum Rathaus. Die Herstellung dieses Brunnens, der von den Stadtwerken Schwaz errichtet und betrieben werden soll, benötigt noch eine wasserrechtliche Genehmigung, um welche bereits angesucht wurde. Bis zum Anschluss der Heizzentrale des Rathauses an den Grundwasserbrunnen am Stadtplatz erfolgt die Wärmeversorgung der neuen Heizzentrale mit Gasbetrieb. Bgm Hans Lintner und Stadtbaumeister Gernot Kirchmair konnten sich kürzlich vor Ort im Heizhaus des Rathauses von den umfangreichen Sanierungsarbeiten der Heizzentrale ein ausführliches Bild machen und zeigten sich erfreut vom Fortgang des Gesamtprojektes. „Das vorliegende Umsetzungsprogramm ist in seiner finalen Ausrichtung vorbildlich für die Energieversorgung in Schwaz und kann allein im Rathaus eine enorme CO2 Ersparnis von bis zu 80 Tonnen im Jahr erreicht werden“, so Bgm Lintner abschließend.

Autor:

Dietmar Walpoth aus Schwaz

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