Mehr Schutz für Kunden gegen Naturkatastrophen

Laut einer IMAD-Umfrage hat ein Viertel der Tiroler Hauseigentümer keine Versicherung für Schäden durch Naturkatastrophen abgeschlossen – Versicherung sollte standardmäßig Risiken wie Hochwasser, Erdbeben, Vermurung und Lawinen umfassen.

BEZIRK (red). Das Klima verändert sich – und das wird noch viele Jahrzehnte spürbar sein, erklärte der Innsbrucker Klima- und Gletscherforscher Georg Kaser im Vorfeld des Expertentalks der Tiroler Versicherungsagenten. Die Fachveranstaltung im Congresspark Igls drehte sich bei ihrer dritten Auflage um das Thema „Wie reagieren die Versicherungen auf den Klimawandel?“

Die Gefahr ist real
„Die durch den Menschen bis jetzt verursachte Störung im Klimasystem wird über mehr als 30 Generationen wirksam sein“, kündigte Kaser an. Die Emission von Treibhausgasen nehme derzeit mit den maximal vorhergesagten Raten zu. „Auch die Folgewirkungen sind stärker als noch vor wenigen Jahren angenommen. Bis zum Jahr 2100 muss mit einem mittleren Anstieg des Meeresspiegels um wenigstens einen Meter gerechnet werden“, sagte Kaser. Die Auswirkungen des Klimawandels würden regional unterschiedlich sein.

Klimaveränderungen und die steigende Zahl von Elementarereignissen lassen auch bei der heimischen Versicherungswirtschaft die Alarmglocken schrillen. „Wir Tiroler Versicherungsagenten sprechen uns ganz klar für einen generellen Einschluss von Katastrophenschäden aus, damit Hauseigentümer, die sich gegen Elementarereignisse versichern, automatisch auch gegen Risiken wie Überschwemmungen, Vermurungen und Lawinen ausreichend geschützt sind“, sagte Helmut Emberger, Gremialobmann der Tiroler Versicherungsagenten in der Wirtschaftskammer Tirol.

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