Von Machbarkeit und Utopie

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Es ist schon eine Weile her, dass an jeden Haushalt im Zillertal ein Informationsblatt der ZVB versendet wurde, welches enormes Aufsehen erregt hat. Die ZVB sowie der Verkehrsverbund Tirol planen eine Verlängerung der Bahnstrecke bis zum Penkenlift bzw. der Ahornbahn. Der Betriebsleiter der ZVB spricht von technischer Machbarkeit.

MAYRHOFEN (fh). Es wäre tatsächlich ein Monsterprojekt, das die Mayrhofner Bergbahnen, die ZVB und der VVT hier planen. Eine Verlängerung der Bahnstrecke mitten durch Mayrhofen bis hinauf zur Penkenbahn und, wenn möglich, auch zur Ahornbahn. „Die Machbarkeitsstudie ist in Ausarbeitung und es wäre auf alle Fälle ein Schritt in die richtige Richtung um den Verkehr in Mayrhofen ein wenig in den Griff zu bekommen“, erklärt der Obmann des Planungsverbandes Zillertal, Josef Geisler. Im Sommer fand bereits eine Informationsveranstaltung statt bei der alle etwaigen betroffenen Grundbesitzer sowie die Mayrhofner Gemeindebürger informiert wurden. Der Mayrhofner Gemeinderat hat sich noch nicht mit der Sache befasst und man darf einen aufreibenden politischen Meinungsbildungsprozess erwarten.

Technisch machbar
ZVB-Betriebsleiter Georg Tollinger: „Rein von der technischen Seite her ist es sicherlich machbar aber da gibt es natürlich viele Einflussfaktoren, die bei so einem Projekt mitspielen. Wir warten jetzt auf die Machbarkeitsstudie und dann sehen wir weiter“, so Tollinger.

Innerhalb der Mayrhofner Bevölkerung kennt man das Vorhaben und sieht vor allem Probleme mit den Anrainern auf das Projekt zukommen. „Der prinzipielle Gedanke ist gut aber ich denke, dass hier noch sehr viel Zeit vergehen wird, bis das Projekt spruchreif ist – wenn es überhaupt soweit kommt. Der Widerstand der Grundbesitzer ist jedenfalls vorprogrammiert“, erklärt ein Mayrhofner Bürger, der anonym bleiben möchte.

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