Zeig mir, wo der Schotter ist!

JENBACH (fh). Bei der Firma Gubert bleibt im wahrsten Sinne des Wortes kein Stein auf dem anderen. Nicht weniger als 400.000 Tonnen hochreiner Kalk werden hier jährlich abgebaut und die regionale Wertschöpfung des Unternehmens ist gewaltig. Strengste gesetzliche Umweltauflagen garantieren einen unbedenklichen Abbau von Rohstoffen, die jeder irgendwie braucht.

Der Begriff Steinbruch ist mit einem gewissen Vorurteil behaftet, doch wer sich etwas genauer mit der Materie des Gesteinsabbaus beschäftigt, lernt schnell, dass Umweltauflagen und der Schutz der Anrainer bei einem Unternehmen wie der Firma Gubert ganz oben auf der Prioritätenliste stehen. Es wäre nicht das erste Mal, dass das Unternehmen mit Ressentiments und Halbwahrheiten zu kämpfen hat, doch wer einen Blick hinter die Kulissen wirft, erkennt, dass es hier nichts zu verbergen gibt.

Regionale Wertschöpfung
„Für den Gesteinsabbau hier in Jenbach besteht laut Mineralrohstoffgesetz ein erhöhtes öffentliches Interesse. Die gesetzlichen Auflagen sind äußerst streng und wir halten uns in jederlei Hinsicht strikt an die Vorgaben. Neben unseren Produkten wie Sand/Splitt, Schotter, Marmor oder auch Recyclingmaterial liefern wir außerdem 50.000 Tonnen des hochwertigen Ausgangsmaterials für die Erzeugung von Carbit durch die Donauchemie. Wir legen größten Wert auf Sicherheit und unterstehen rechtlich direkt dem Ministerium“, erklärt Prokurist Günther Schweinberger.

Der Aktionsradius des Jenbacher Steinbruchs ist regional begrenzt und 90 Prozent der Erzeugnisse des Unternehmens werden im Bezirk Schwaz verkauft. Vom Häuslbauer bis hin zum Großprojekt bekommt hier jeder, was er braucht. Eine Erweiterung des Abbaues ist prinzipiell angedacht, jedoch befindet sich dieselbe noch in der Planungsphase.

Höchste Qualität
Warum gerade Jenbach der Standort für den Gesteinsabbau ist, lässt sich leicht erklären. Der hochreine Kalk, welcher in Jenbach abgebaut wird, ist von hochrangiger Qualität. Das Gestein hat einen äußerst geringen Magnesium- und einen sehr hohen CaCO3-Gehalt (Calciumcarbonat), was für die Erzeugung von Carbit von größter Wichtigkeit ist.

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