29.10.2017, 09:52 Uhr

Der Jagdverein Fügen beging seine traditionelle Hubertusfeier in der Bubenburg

Der Chef der Schultzgruppe, Heinz Schultz, im Bild ganz rechts mit Franz Kröll und Franz Huber
Fügen: Bubenburg | Waidmannsheil und Waidmannsdank sind in den allermeisten Fällen die geflügelten Worte der Jägerschaft wenn man Jagdglück hatte und sich den so genannten „Bruch“ an den Jägerhut stecken darf. Ein ganz besonderes „Waidmannsheil“ konnten die Jägerinnen und Jäger des Jagdvereines Fügen heuer anlässlich der Hubertusfeier, die am 28. November 2017 im im Innenhof der Fügener Bubenburg stattgefunden hat, Maximilian Schultz überbringen. Schultz steuerte zum traditionellen, jagerischen Erntedank nämlich einen kapitalen, von ihm im Jagdgebiet Stans erlegten Hirschen bei, der mit einer Kutsche auf Latschen gebettet, gezogen von zwei prächtigen Rappen der Familie Huber, Hanserbauer aus Fügen, in den Innenhof der Bubenburg gebracht wurde.

Zu dieser besinnlichen Feier konnte Franz Kröll, Obmann des Jagdvereines Fügen, ca 50 Jägerinnen und Jäger, den Fügener Bürgermeister Mag Dominik Mainusch, sowie zahlreiche Besucherinnen und Besucher aus Fügen und Umgebung begrüßen. Die Hubertusmesse wurde in dankenswerter Weise vom H.H. Pfarrer Erwin Gerst zelebriert und von von einem Bläserquintett der Bundesmusikkapelle Uderns feierlich umrahmt.
In seiner Predigt ging Pfarrer Mag Erwin Gerst auf die Liebe zur Natur und auf jene Menschen ein, welche eine besondere Passion bei der Ausübung der Jagd leben und erleben. Es sei nicht selbstverständlich, dass wir in einem so schönen Flecken Erde wie hier in unserer Heimat leben dürfen und sozusagen aus dem Vollen schöpfen können. Und aus diesem Grunde sei es wichtig, die Natur zu bewahren, der Natur Achtung entgegenzubringen und mit der Natur im Einklang zu leben, meinte Pfarrer Gerst.

Auch Bürgermeister Mag Dominik Mainusch dankte den Jägerinnen und Jägern für ihren Einsatz in der Natur und für ein gedeihliches Zusammenleben zwischen Jägerschaft und Landwirtschaft. Die Jägerschaft erfülle klarerweise ihren Auftrag, den Wildbestand im Einklang mit den vorhandenen Ressourcen zu halten. Wenn er persönlich auch kein Waidmann sei, so sei er sich trotzdem der Aufgaben der Jägerschaft bewusst, meinte der Bürgermeister und wünschte allen Jägerinnen und Jägern, insbesondere aber Maximilian Schultz, dem Erleger des prächtigen Hubertushirschen, ein kräftiges Waidmannsheil.

Nach Beendigung des offiziellen Teiles der Hubertusfeier in der Bubenburg begaben sich zahlreiche Jägerinnen und Jäger in das Gasthaus „Fügenerhof“, wo bei jagerischen Schmankerln noch lange bis in die Nacht gefeiert wurde und vermutlich auch das eine oder andere Jägerlatein zu hören war.
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